
ra:ve - Raum für Veränderung
ra:ve Raum für Veränderung ist ein innovatives Lehrprojekt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das interdisziplinäre Lehrkonzept bringt Studierende der Regionalwissenschaft/Raumplanung, Geographie und Architektur mit praxisnaher transformativer Stadtforschung zusammen, indem sie aktiv an Veränderungsprozessen in einem Stadtquartier mitwirken.Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels gewinnt eine gerechte, inklusive und resiliente Transformation von Städten zunehmend an Bedeutung. Im Zentrum von ra:ve steht die interdisziplinäre Suche nach kollaborativen Ansätzen, insbesondere in den zentralen Handlungsfeldern der Stadt der Zukunft: Wohnen, Mobilität sowie Nutzung und Aneignung des öffentlichen Raums.Herzstück des Projekts ist ein Netzwerklokal in der Karlsruher Südstadt, die zum Reallabor wird. Hier gestalten Studierende gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ko-kreative Transformationsprojekte, welche die Verbindung zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft nachhaltig stärken.So entstehen innovative Lehrformate, die Elemente des forschenden Lernens, der transdisziplinären Zusammenarbeit und gesellschaftlicher Relevanz verbinden. Verankert im neuen fakultätsübergreifenden Masterstudiengang Just Urban Transformations am KIT prägen sie die Lernkultur hin zu partizipativer, praxisnaher Hochschullehre. Die entwickelten Ansätze sind Inspiration für andere urbane Kontexte und regen Innovationen in Lehre, Wissenschaft und Stadtentwicklung an.
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Steigerung der Kompetenzorientierung im digitalen Lehren und Lernen: Peer Training, Future Skills, E-Assessment
Durch die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt entstehen neue Ansprüche an die Studierenden. Zur Sicherung des Studienerfolgs sollen Studierende begleitet werden durch: a) Peer-Training zur Entwicklung von Future Skills Basierend auf einem bereits in einem Studiengang erfolgreichen Peer-Training-Ansatz sollen hochschulweit Schlüsselkompetenzen insbesondere zur Selbstorganisation, Lernen, persönliche Gesunderhaltung, Umgang mit digitalen Anforderungen im Peer-Training-Ansatz vermittelt werden. Maßnahmen: Konzeption und Realisierung eines Lehrangebotes zum Erwerb wesentlicher Future Skills im Peer-Training Format: Konzepterweiterung auf gesamte Hochschule, Umsetzung, Evaluation. b) Kompetenzentwicklung und Lernreflexion durch E-Assessment Studienbegleitend sowie summativ sollen kompetenzorientierte digitale (Zwischen)- Prüfungsmöglichkeiten geschaffen werden, die bedarfsgerecht frühzeitig Feedback zum Lernprozess geben. Im Sinne des Constructive Alignments soll bei deren Gestaltung der Erwerb der vorgesehenen Kompetenzen im Vordergrund stehen. Maßnahmen: Ausbau der digitalen Prüfungsmöglichkeiten (Infrastruktur, Software, rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen, Prüfungsdidaktik, Erprobung).
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Kollaborative Lehrveranstaltungen umsetzen
Zur Förderung und Vermittlung kollaborativer Kompetenzen wurde im Wintersemester 2023/24 eine Blockveranstaltung für Studierende aus Hannover, Braunschweig und Göttingen veranstaltet. Ziel war es, Kollaboration für Studierende zugänglich und erlebbar zu machen. Am Ende der Lehrveranstaltung erar-beiteten die Studierenden in Kleingruppen Beiträge für ein Dossier des Hochschulforums Digitalisierung.
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DiKuLe: Planning and decision-making guide for portfolios
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