
SkillsLab
Das SkillsLab an der Universitäts-Augenklinik Bonn wird eine neue innovative Trainingseinrichtung für praktische Fertigkeiten und Simulationen im Bereich der Augenheilkunde. Durch den Einsatz eines SkillsLabs in Kombination mit KI-basierter Software wird praxisorientiertes Lernen auch über den klinischen Bereich hinaus in einer sicheren Lernumgebung gefördert.In Zusammenarbeit mit Studierenden werden fünf Praxis-Stationen mit drei Lern-Schwerpunkten errichtet: digitale nicht-invasive Untersuchung diverser Augenpathologien, digitale und reale Erlernung operativer Fertigkeiten, Selbsterlebnisse von Augenerkrankungen zur Erweiterung des Verständnisses für Patient*innen und Angehörigen. Durch den Einsatz einer zu programmierenden KI-basierten Software wird einerseits eine On-Demand Schritt-für-Schritt Anleitung und Erklärung während der simulierten operativen Eingriffe ermöglicht. Andererseits wird während des eigenen Eingriffes ein personalisiertes Lern- und Selbsttestvideo aus den eigenen Erfahrungen im SkillsLab erstellt, um im nachfolgenden Eigenstudium der Studierenden das Wissen langfristig und mit persönlichem Bezug zu den praktischen Tätigkeiten zu festigen.Dadurch werden die Anwendungskompetenz, das Verständnis der theoretischen Inhalte und die nachhaltige und langfristige Wissensverankerung für Studierende der Humanmedizin im Bereich der Augenheilkunde optimiert.;
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Lost in Translation? Studierende produzieren wissenschaftskommunikative Videos über das Lehren und Lernen von Sprachen
Französisch- und Spanischstudierende mit Lehramtsoption belegen an der Universität Bremen im Laufe ihres Studiums verschiedene Module in der Fremdsprachendidaktik, dem wissenschaftlichen Fach vom Lehren und Lernen fremder Sprachen. Im Rahmen fachdidaktischer Veranstaltungen erfolgt eine Reflexion über die Inhalte und Relevanz des Faches und über die Anforderungen an Fremdsprachenlehrkräfte bislang auf einseitig theoretischer Ebene. Es mangelt an einer Praxisperspektive, die für eine Vorbereitung auf die spätere Berufsausübung notwendig ist. Im Rahmen des Projekts werden die Studierenden daher in einen direkten Austausch mit den verschiedenen Akteur:innen aus ihrem zukünftigen Berufsfeld (z.B. Schüler:innen, Eltern) und der erweiterten Öffentlichkeit (z.B. Medienvertreter:innen, Bildungsakteur:innen) gebracht. Sie sollen die verschiedenen Sichtweisen auf die Fremdsprachendidaktik sowie die Erwartungen an sie als zukünftige Fremdsprachenlehrkräfte kennenlernen und ihre eigene Perspektive in den Dialog mit einbringen. Zur Verarbeitung und Präsentation der Ergebnisse aus diesen Austauschprozessen produzieren die Studierenden wissenschaftskommunikative Videos und werden dabei von einem:r Wissenschaftskommunikator:in und Fachexpert:innen der Fremdsprachendidaktik unterstützt. Die Videos werden auf einem neuen Wissenschaftskanal auf YouTube zur Verfügung gestellt, um auf diese Weise den Dialog mit der Öffentlichkeit fortzuführen.
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