
Kompressortechnik zum Anfassen und Ausprobieren
RecipX (experimental reciprocating compressor) ist ein innovatives Lehrprojekt, das Studierenden der Ingenieurwissenschaften einen praxisnahen Zugang zur Kompressortechnik ermöglicht und zugleich zentrale Aspekte der Nachhaltigkeit adressiert. Im Zentrum steht ein sicherer, modular aufgebauter Modellprüfstand auf Basis eines handelsüblichen Kompressors. Durch umfangreiche Sensorik etwa für Druck, Temperatur, Drehmoment und Drehzahl werden bislang verborgene Prozesse im Inneren der Maschine sichtbar und messbar. Studierende können aktiv Einfluss auf Systemparameter nehmen und die Auswirkungen auf Effizienz und Ressourceneinsatz direkt erleben. In kooperativen Lernformaten entwickeln sie für reale Anwendungsfälle eine optimierte Anlagenkonfiguration, wobei technische Leistungskriterien mit ökologischer Verantwortung abgewogen werden müssen. Die besten Ergebnisse werden im Rahmen einer Engineering Challenge prämiert. Ergänzt wird das physische Labor durch die digitale Integration des Prüfstands und weiterer zukunftsweisender Kompressorsysteme wie Wasserstoff- und Wärmepumpensysteme - in eine Smartphone-App. So wird RecipX nicht nur an der TU Dortmund einsetzbar, sondern auch digital zugänglich für andere Hochschulen ohne Investitionsrisiken oder Sicherheitsbedenken. RecipX verbindet Theorie, Praxis und Nachhaltigkeit in einem motivierenden, skalierbaren Lernkonzept und macht technische Zusammenhänge für Studierende erlebbar, nachvollziehbar und gestaltbar.
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Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre
Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (PROKODIL) haben Lehrende im Rahmen von Faculty Learning Communities (FLCs) strukturiert ihre Lehre weiterentwickelt und Open Educational Resources erstellt und publiziert. FLCs sind ein aus den USA adaptiertes Konzept: Mit dem Ziel, ihre Lehrveranstaltungen im kollegialen Austausch weiterzuentwickeln, arbeiten Lehrende in interdisziplinären, statusübergreifenden Gruppen über ein Jahr hinweg gemeinsam an einem Thema, z.B. der Umstellung auf Blended Learning oder dem Umgang mit KI-Tools in der Lehre. Die Teilnahme wird gefördert, etwa durch Deputatsumwidmungen, Sachkostenbudgets oder die Einstellung studentischer Hilfskräfte. Begleitet werden die Gruppen von Facilitators, die aus Lehr- und Lernzentren kommen oder aus dem Kreis der Lehrenden stammen. Im Projektzeitraum fanden 9 FLCs statt. Während der Teilnahme haben die Lehrenden studentisches Feedback auf ihre Innovationsideen bekommen. Die Wirkungen des Programms wurden begleitend beforscht, um Gelingensbedingungen und Herausforderungen von FLCs zu eruieren. In der Verlängerungsphase wurden im Sinne der Nachhaltigkeit des Programms Lehrende als Facilitators von FLCs weitergebildet, die dann eigene FLCs initiierten und durchführten. Zusätzlich wurden 11 Teilnehmende bei der Erstellung von Lehrvideos begleitet und durch einen Moodle-Wettbewerb entstanden bessere digitale Lernumgebungen. Ergebnisse der Begleitforschung liegen im Buchformat als Open Access-Publikation vor.
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Mit matlas können Studierende alle wichtigen Themen der Mathematik im Grundstudium über eine digitale Wissenslandkarte interaktiv erkunden und sich Wissen ergänzend zu Vorlesungen selbstständig aneignen. Über einen zentralen Einstiegspunkt ist matlas hochschulweit zugänglich. Über Lerneinheiten sind sämtliche multimediale Lernmaterialien, wie z.B. Lehrvideos und Foliensätze, zugänglich.
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