
Kommunikationtraining per Medizin-ChatboT
An vielen medizinischen Fakultäten werden Unterrichtseinheiten zum Erwerb von Kommunikationskompetenz angeboten. Die anschließenden praktischen Prüfungen fallen in der Regel gut aus, was jedoch daran liegt, dass hier mit Hilfe allgemein bekannter Checklisten einzelne Teilaspekte der Kommunikation bewertet werden, so dass es auch ohne tatsächliche Kompetenz möglich ist, die Prüfung zu bestehen. Folglich findet das tatsächliche Training dann erst im realen Patientenkontakt statt, was für beide Seiten belastend sein kann. Da im Studium nicht ausreichend Gelegenheiten für ein individuelles Kommunikationstraining gegeben sind, soll in diesem Projekt eine Alternative geschaffen werden. Mit Hilfe eines spezifisch für die medizinische Nomenklatur trainierten Large Language Models und angeschlossener Audio-Schnittstelle üben Studierende der Medizin die allgemeine und fachspezifische Anamnese ein. Die Gespräche werden aufgezeichnet und danach bewertet, ob vorab definierte Inhalte und Fragetechniken darin abgebildet wurden. Auf dieser Grundlage wird ein automatisiertes Feedback erstellt, das die Studierenden bei ihrem weiteren Lernprozess unterstützen soll. Bei der Programmierung werden Studierende mit Informatik-Kenntnissen eingebunden. Die Wirksamkeitsprüfung erfolgt über das Instrument des CSA Gain und einen Vergleich der praktischen Prüfungsergebnisse aus der Zeit vor Verfügbarkeit des Chatbots mit der Zeit nach Einführung der Innovation.
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Kollaborative Konzeption und Erprobung von Virtual Reality in hybriden Lehr-/Lernangeboten
In vielen Studiengängen ist die Förderung sozialer und kommunikativer Kompetenzen ein zentraler Bestandteil professioneller Qualifizierung, beispielsweise in den Erziehungswissenschaften, der Sozialen Arbeit oder im Lehramt. Bislang werden solche Kompetenzen häufig in klassischen Rollenspielen eingeübt. Diese Formate stoßen jedoch oft an Grenzen: begrenzte Authentizität, eingeschränkte Wiederholbarkeit sowie Hemmungen in Gruppensituationen erschweren nachhaltige Lernprozesse. Immersive Lernumgebungen ermöglichen realitätsnahe, wiederholbare und geschützte Trainingssituationen. Beratungstechniken können angewendet, Perspektiven erprobt und Erfahrungen gesammelt werden, ohne reale Risiken einzugehen. Durch Künstliche Intelligenz (KI)-gestützte Avatare, die die Rolle eines ratsuchenden Gegenübers einnehmen, werden authentische Gesprächssituationen simuliert. Das Projekt VR Hybrid untersuchte in diesem Zusammenhang, wie immersive Lernräume didaktisch sinnvoll in die Hochschullehre integriert werden können und welchen Beitrag sie zur Entwicklung sozialer Kompetenzen leisten.
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Konzept
Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.
Maßnahme anzeigen
Mechanik mit nichtlinearen finiten Elementen - Digitale Lehr- und Lernmethoden
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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