
Planspiel nachhaltige Produktentwicklung
Ingenieur:innen gestalten nicht nur Maschinen, Systeme oder Produkte sie gestalten unsere Zukunft. Denn jede in der Entwicklung getroffene Entscheidung wirkt weit über den Moment hinaus und beeinflusst unsere Umwelt langfristig. Nachhaltigkeit ist daher längst keine Zusatzkompetenz mehr, sondern eine Kernanforderung an die nächste Generation von Ingenieur:innen. Doch wie lässt sich diese Komplexität in der Lehre erfahrbar machen? Im Projekt NachSpiel wird ein simulationsgestütztes Unternehmensplanspiel zum Thema nachhaltige Produktentwicklung für Studierende der Ingenieurwissenschaften entwickelt. Im Fokus der Simulation stehen dabei die Folgen der einzelnen Entwicklungsentscheidungen, die die Studierenden zur Verbesserung der Umweltauswirkungen eines realen Beispielproduktes getroffen haben und deren soziale, ökonomische und ökologische Folgen über den gesamten Lebensweg bis zur Entsorgung. Studierende experimentieren aktiv in Gruppen mit der Simulationsumgebung und werden dabei von Dozierenden begleitet. NachSpiel wird sowohl in einer eigenständigen Lehrveranstaltung eingesetzt als auch in Modulen in anderen Veranstaltungen genutzt.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Inklusive Präsenz - Mittendrin statt nur dabei
Inklusive Präsenz - Mittendrin statt nur dabeiWährend der Pandemie wurden viele hochschulische Lehrangebote von Präsenz auf digitale Formate umgestellt, wodurch sich Barrieren für beeinträchtigte Studierende im Hinblick auf Inklusion und Chancengleichheit maßgeblich reduzierten. Die Rückkehr zum tradierten Lehrbetrieb wird von vielen Betroffenen als ein erneuter Ausschluss wahrgenommen. Selbst bei synchron hybriden Lehrveranstaltungen wirken sich mangelnde technische Voraussetzungen, medienpädagogische Kompetenzen der Lehrenden und langwierige formale Prozesse nachteilig aus. Über stationäre Videokonferenzsysteme sind Studierende faktisch anwesend jedoch sozial exkludiert; sie werden weder von den Studierenden noch von den Lehrenden bewusst wahrgenommen.Mit dem Projekt wird durch die Nutzung eines Telepräsenzroboters im Studium inklusiven Präsenz realisiert. Durch die Mobilität des Roboters werden die Studierende ein hohes Maß an Autonomie erleben und können in Lehrveranstaltungen sowie am sozialen Leben der Universität aktiv teilnehmen. Sie sind durch den Roboter physisch präsent, werden bewusst wahrgenommen und können mit allen Beteiligten interagieren. Sie sind mittendrin statt nur dabei.Diese Effekte sowie die Bedeutung von sozialer Inklusion im Hinblick auf die Lernmotivation und Lernerfolg bei Studierenden mit Beeinträchtigungen werden in der geplanten Studie untersucht, Gelingensbedingungen eruiert und die Umsetzung im hochschulischen Kontext nachhaltig verankert.
Projekt anzeigen
Perspektiven Sozialer Nachhaltigkeit im und durch Wohnen (PerSoNa Wohnen)
Im Rahmen des Projekts entwickelte und erprobte ein interdisziplinäres Lehrteam gemeinsam mit und für Studierende der Sozialen Arbeit und des Nachhaltigen Immobilienmanagements der Hochschule Mittweida ein innovatives Lehrformat zur Sozialen Nachhaltigkeit im Wohnen. Ziel des Projektseminars war es, unterschiedliche Perspektiven relevanter Akteursgruppen – etwa aus der Projektentwicklung, Stadtverwaltung, Kommunalpolitik, Immobilienwirtschaft und Soziale Träger – sichtbar und erfahrbar zu machen. In Zusammenarbeit mit Praxispartner:innen entwickelten Studierende in fächerübergreifenden Arbeitsgruppen ein Nutzungskonzept zur Reaktivierung einer Immobilie der Stadt Mittweida, das an den Bedürfnissen marginalisierter Gruppen auf dem Wohnungsmarkt ausgerichtet ist.
Maßnahme anzeigen
Wer redet da mit mir? Studentische Kommunikation in der Online-Lehre
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen