
KI Praxis-Werkstatt
An der Hochschule Reutlingen wollen immer mehr Studierende ihr Praxissemester und Thesis für eigene Gründungsideen nutzen und erste Piloten dazu wurden bereits durchgeführt. Gleichzeitig werden KI-Kompetenzen in fast allen Fachbereichen unverzichtbar für Innovationen. Viele studentische Gründungsprojekte setzen bereits auf KI sei es zur Datenanalyse, Prozessautomatisierung oder für intelligente Produkte. Das Problem: Die aktuelle Praxissemesterstruktur ist hauptsächlich auf klassische Unternehmenspraktika ausgerichtet und bietet kaum Raum für eigene innovative Projekte. Es fehlt ein strukturiertes Format, das eigene Gründungsvorhaben gezielt fördert und zugleich technologische und methodische Zukunftskompetenzen vermittelt. Unser Konzept der "KI-Werkstatt" bietet ein ein- bis zweisemestriges Programm, in dem Studierende eigene KI-basierte Gründungsideen im Rahmen ihres Praxissemesters entwickeln können. Sie verbinden dabei unternehmerisches Denken, reflektierten KI-Einsatz, praktische Projekterfahrung und berufsorientiertes Lernen.Der innovative Ansatz besteht aus:einem begleiteten Entrepreneurship-Semester als Alternative zum klassischen Praxissemestereiner anschließenden Betreuung z.B. der Thesis zur Vertiefung und Weiterentwicklung der Projekte im Peer-Coaching-Format
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Immersive Bauwelten
Physische und digitale Modelle sind ein essentieller Bestandteil in der Lehre der Architektur und des Bauingenieurwesens, werden jedoch zumeist allein durch die Lehrenden vorgeführt und erläutert. Digitale Modelle erlauben es, Bauwerke oder Teilsysteme als dreidimensionales, umfängliches Modell zu erleben und diese in die Lehre zu integrieren. Dies ermöglicht eine viel aktivere Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lehrinhalten, welche gemeinsam besprochen und erlebt werden können im Sinne einer gemeinsamen digitalen Exkursion. Digitale Modelle haben zudem den Vorteil, dass das Bauwerk wieder in seine Bestandteile aufgliedert, die Konstruktion der bereits gebauten Umwelten sichtbar gemacht (Röntgenblick), Details isoliert dargestellt, Bauzustände eingebunden oder die ursprüngliche Entstehung nachvollzogen werden kann. Das Applizieren zusätzlicher Informationen auf bestehende Bauwerke lässt immersive Welten entstehen, die abstrakte Ingenieurmodelle, numerische Simulationen oder räumlich verhafteten Bauwerkskontext erscheinen lassen. Dabei wird im Projekt Immersive Bauwelten VR, AR als auch MR Technik verwendet, um den virtuellen Raum noch eindrücklicher mit der Realität zu verblenden. Eine freie Zugänglichkeit der Modelle und der aufbereiteten digitalen Lernräume erlauben unterschiedliche Lehrkonzepte, eine Nutzung auch an anderen Hochschulen und ein von Ort und Zeit unabhängiges asynchrones, selbstbestimmtes Lehren und Lernen.
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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in der Lehre
Die heutige Studierendenschaft ist vielfältig – zum Glück! Deutsche Hochschulen sind dazu verpflichtet, dieser Vielfalt gerecht zu werden und allen Interessierten die Teilhabe an einem Studium zu ermöglichen. Dafür fehlt es aber häufig noch an Bewusstsein für verschiedenste (digitale) Barrieren, auf die Studierende stoßen und die ein chancengerechtes Studium be- oder sogar verhindern können. Um für die Bedarfe von Studierenden mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren, wurde "BlindDate" entwickelt. "BlindDate" ist eine digitale Plattform, die Lehrenden eine Begegnung mit virtuellen Studierenden mit verschiedenen studienerschwerenden Beeinträchtigungen ermöglicht. Die "Personas" zeigen typische Barrieren in ihrem Studienalltag, sowie Strategien zur Bewältigung derselben, auf und steigern so das Bewusstsein der Nutzenden. Zusätzlich sollen konkrete Handlungsempfehlungen Lehrpersonen helfen, Barrieren in der eigenen Lehre abzubauen oder - besser - gar nicht entstehen zu lassen.
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Aufbau eines mehrstufigen e-Assessments unter Verwendung der Bildungsplattform OPAL/ONYX für leistungsgerechte Vorbereitung von Laborpraktika
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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