
Serious Gaming-Framework für innovative Lehre
Traditionelle Lehrformate stoßen unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen wie der digitalen Transformation an ihre Grenzen. Die Forderung nach neuen Lehrformaten aus der Studierenden- und Lehrendenperspektive ist groß. Serious Games ermöglichen im Vergleich zu traditionellen Lehrformaten interaktive und motivationsfördernde Lernumgebungen. Dadurch lassen sich Lerninhalte besser verstehen. Dies trägt zur Erreichung von Lernzielen bei. Ziel von SPIELraum ist die Entwicklung eines generischen, digitalen Serious Gaming-Frameworks, welches modular an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in ingenieurwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen eingesetzt werden soll. So sollen Räume für projektbasiertes und erfahrungsbasiertes Lernen entstehen, in welchen Studierende Wissen nachhaltig erwerben und relevante Kompetenzen aufbauen. Das Framework soll die Entwicklung und den Einsatz von Serious Games in der Lehre vereinfachen, den Ressourcenbedarf reduzieren und Lehrenden eine flexible und praxisnahe Integration spielerischer Lehrformate in ihre Lehrveranstaltungen ermöglichen. Am Beispiel der Bachelor-Lehrveranstaltung BWL für Ingenieure wird das Framework prototypisch unter Einbezug von Studierenden und Lehrenden entwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Mit dem Projekt soll zudem ein Raum für spielbasierte Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg geschaffen werden, in welchem ein aktiver Austausch in Bezug auf innovative Lehr-/Lernformate gefördert wird.
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Ziel von TRAFOSax ist der Aufbau fördernder und der Abbau hemmender Umgebungsfaktoren hochschulischer BNE-Implementierung (vgl. Christie et al. 2013, 2015 ,Weiß et al. 2021) durch Etablierung einer Governance-Struktur nach Neuskalierung der vereinten Netzwerke LN-HBNE und LINE. Mit O’Brien (2018) gehen wir davon aus, dass Veränderungen in diesen Fragen nur dann dauerhaft in Gang gesetzt werden, wenn sowohl auf praktischer und politischer als auch auf persönlicher Ebene Impulse gesetzt werden: a. Wir etablieren die Umsetzung von BNE in der Hochschullehre durch Weiterbildungsangebote und bilateralen Coachings für die Lehrenden (persönliche Ebene); b. Wir rollen das Nachhaltigkeitszertifikat „Handlungskompetenz für Nachhaltige Entwicklung“ aus (Praktische Ebene): Lehrformen zur Entwicklung einer Handlungskompetenz werden erarbeitet (Reallabore), welche als außeruniversitäre Lernorte eine transformative Lehre ermöglichen und die Sichtbarkeit bei Lehrenden, in der Gesellschaft und Politik erhöhen (politische Ebene). Neue Impulse setzen wir durch das Einbinden internationaler Studierender und von forschungsbezogener Lehre, um die globale Perspektive auf Nachhaltigkeit sichtbar zu machen.
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