
Interdisziplinäres Lernen für urbane Mensch-Umwelt
ILUM (Interdisziplinäres Lernen für urbane Mensch-Umwelt-Beziehungen) verfolgt das Ziel, Geographie-Studierende interdisziplinär zu schulen und ihnen Kompetenzen für die nachhaltige Transformation von Städten zu vermitteln. Geographie als interdisziplinäre Disziplin, die natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze integriert, bietet den idealen Rahmen, um Studierende die komplexen Wechselwirkungen zwischen natürlichen und sozialen Systemen erforschen zu lassen. Im Fokus stehen dabei Mensch-Umwelt-Interaktionen in urbanen Grünflächen im Ruhrgebiet. Diese sind durch Ökosystemleistungen für die Bevölkerung essenziell, potenziell sehr biodivers, aber auch im Konfliktfeld zwischen Naturschutz, Stadtentwicklung und Nutzung.Studierende sollen in einem praxisorientierten und semesterübergreifenden Lehr-Lern-Format sozio-ökologische Probleme in urbanen (Grün-)Räumen identifizieren und zugrundeliegende Mechanismen durch natur- und sozialwissenschaftliche Methoden interdisziplinär erfassen. Dies geschieht mithilfe von Methoden der physischen (z.B. Vegetationsaufnahme) und Humangeographie (z.B. Umfrage). Dann werden ökologische und soziale Auswirkungen systemisch analysiert und integrierte Lösungsansätze entwickelt. Die Forschungsergebnisse werden im Dialog mit Stakeholdern reflektiert, um nachhaltige Impulse für die Transformation urbaner Räume zu entwickeln.Ziel ist es, ILUM als Blueprint zu nutzen und dauerhaft in die Masterstudiengänge des Geographischen Instituts zu integrieren.
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Curriculare Integration von DH in der Germanistik
Digitale Methoden und Ressourcen spielen sowohl in Forschungs- als auch in Vermittlungskontexten geisteswissenschaftlicher Fächer eine wachsende Rolle. Im Rahmen des Projekts Digital Humanities Ruhr wird die Herausforderung, Digital-Humanities-Kompetenzen systematisch in die germanistische Linguistiklehre zu integrieren, adressiert. Die Maßnahme "Digitale Ressourcen und Methoden in der Linguistik" soll die digitalen Geisteswissenschaften in der Germanistik curricular integrieren. Umgesetzt wird dieses Anliegen durch die Einführung eines für diesen Zweck konzipierten DH-Basiskurses im Blended-Learning-Format. Mit ihm sollen Germanistikstudierende zur reflektierten Nutzung von digitalen Forschungsressourcen sowie von Methoden der Korpuslinguistik und der Texttechnologie zur Untersuchung fachlicher Fragestellungen befähigt werden. Die Lehrveranstaltung wird im Rahmen der Novellierung bestehender BA-Studiengänge curricular verankert.
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Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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