
Mensch-Umwelt-Interaktion fachlich und künstlerisch
Die Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt ist für die Bewältigung aktueller Herausforderungen von zentraler Bedeutung. Diese Wechselwirkungen sind nicht nur komplex, sondern auch von unterschiedlichen Sichtweisen geprägt. Während in der Hochschullehre die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Umwelt im Vordergrund steht, wird die Subjektivität der Umweltwahrnehmung meist vernachlässigt. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven auf Umwelt (-probleme) müssen aber verstanden und berücksichtigt werden, um einen echten Dialog zwischen verschiedenen Akteuren zu ermöglichen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Ziel des Projektes ist es, ein Konzept zu entwickeln, bei dem Studierende sich mit Fallbeispielen im Themenkomplex Mensch-Umwelt-Interaktion beschäftigen. Neben einer fachlichen Analyse soll auch eine kreative / künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik erfolgen. Durch den kreativen Prozess werden Hintergründe, Perspektiven und Beziehungen sichtbar und erlebbar gemacht werden. Der Perspektivwechsel ist ein zentrales Element dieses Vorhabens und wird auf transdisziplinäre Weise erarbeitet. Durch erfahrungsbasiertes Lernen weiten die Studierenden ihren Blick hinsichtlich der Vielfalt in der Welt und können ihre Kompetenzen bezüglich Analyse und Vermittlung von Sachverhalten schärfen. Diese Kompetenzen eignen sich vor allem für Situationen, in denen Lösungen für Probleme nur gemeinschaftlich erarbeitet werden können.
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KI-gestützte didaktische Analyse im Praxissemester
Die didaktische Analyse von Lerngegenständen stellt eine zentrale berufliche Anforderung von Lehrkräften und eine Gelingensbedingung guten Unterrichts dar. Empirische Studien lassen allerdings vermuten, dass Studierende hierbei große Schwierigkeiten haben und gezielte Anleitung benötigen (Hesse et al. subm.). KI-Anwendungen stellen diesbezüglich eine innovative Ressource für Lehrkräfte dar. So spricht etwa die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz davon, dass die Anwendungen Lehrkräfte bei der Erstellung adaptiver Unterrichtskonzepte (SWK 2024, S. 11) unterstützen können. Gleichzeitig werden KI-Anwendungen kritisiert, weil sie fachlich falsche oder erfundene Inhalte generieren (ebd., S. 910). Das Projekt KIDAN (KI-gestützte didaktische Analyse) sieht hier einen Professionalisierungsbedarf und entwickelt ein Seminarkonzept für die Begleitung von Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch im Praxissemester. Ziel ist es, anhand zweier einschlägiger Gegenstände des Sprach- und Literaturunterrichts Fähigkeiten der didaktischen Analyse (z.B. Potenziale von Gegenständen erkennen oder Lernziele formulieren) in reflektierter Ko-Aktivität mit der KI zu erarbeiten. Diese sollen dann von den Studierenden sukzessive auf die eigene Unterrichtspraxis bezogen werden. Die Evaluation des Konzepts erfolgt über ein digitales Portfolio (inkl. Ergebnisanalyse, Logs der KI-Interaktion, Reflexion der KI-Nutzung) sowie Studierendenbefragung.
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Durchführung des Wikis
Die Studierenden nehmen an drei Schreibaktivitäten teil (1 individuelles Schreiben + 2 kollaboratives Schreiben). Dafür nutzen die Teilnehmer die technischen und inhaltlichen Anleitungen (erstellt in Maßnahme 1) um einen konsistenten Aufbau der einzelnen Artikel zu gewährleisten. Fragen werden laufend vom Lehrpersonal beantwortet, sowie Artikel final überprüft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Modular Metal Nodes for Timber Space Frames
This research explores a new approach toward sustainable timber construction by utilizing leftover timber for space frame structures, and, as such, introducing digitally designed and fabricated modular metal nodes as connectors. With timber construction on the rise in Europe, the potential for future timber shortages looms, necessitating a more effective and efficient use of available wood resources, and, ultimately, characterizing systemic building processes that capitalize on leftover timber. In this light, one important key is to develop modular connectors that are suitable to non-standard material systems and are architecturally lean. Hence, these elements must be geometrically generic while allowing an optimal architectural and structural performance. Of particular concern is therefore the design, development and fabrication of metal node connectors optimized for round timber elements, with two variants explored: one involving individualized topology optimized nodes produced via “lost foam casting”, and another utilizing the same fabrication technique but with a modular approach to allow for efficient assembly, mechanical adaption and serial production. The paper discusses ,research parameters, the iterative design and fabrication process, and presents an 1:1 architectural prototype. Overall, it highlights the potential of using leftover timber in digital design and building construction, reshaping sustainable timber practices and architecture’s constructive repertoire.
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