
KONstruktionslabor KREISlaufmaterialien
Das Konstruktionslabor Kreislaufmaterialien KONKREIS stellt den Rahmen für interdisziplinäre Projekte dar, die von Studierenden des Maschinenbaus und der Umweltschutztechnik als Gruppenarbeit durchgeführt werden, um einerseits inhaltliche Lerndefizite der vergangenen 2 Jahre (Corona-Pandemie) zu kompensieren. Andererseits sollen gruppendynamische Prozesse gefördert werden, die zur gemeinschaftlichen Erarbeitung von neuen Konstruktions- und Entwicklungslösungen im Rahmen studentischer Arbeiten führen. Zudem werden Herausforderungen in der Hochschullehre im Kontext von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Internationalisierung adressiert. Das Konstruktionslabor intendiert damit die Förderung fachlicher sowie sozialer und personaler Kompetenzen. Die bearbeiteten Projekte werden durch eine formative und summative Evaluation begleitet, bei dem auf einen Mixed-Methods Ansatz zurückgegriffen wird. Im Rahmen der hier beantragten Pilotphase des KONKREIS stellt das in den Projekten zu bearbeitende nachhaltige Entwicklungsziel die Schaffung von Ernährungsgrundlagen in wüstenartigen Weltregionen oder grundsätzlich in Gebieten mit Wasserknappheit dar. Dazu werden Studierendengruppen gebildet, die verschiedene Konzepte für das Vertical Gardening entwickeln und auch nach vorher festgelegten objektiven Kriterien eigenständig bewerten. Am Ende wird das vielversprechendste Konzept ausgewählt und auf Basis von bestehenden Kooperationen mit afrikanischen Universitäten umgesetzt.
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Partizipative Lehramtsausbildung Musik
Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt Par.La.Mus verfolgt eine grundlegende Neuausrichtung der Musiklehramtsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold. Im Hinblick auf die identifizierten Herausforderungen wie Demokratie- und Teilhabedefizite, Zugangsbarrieren und inhaltliche Geschlossenheit in den Lehramtsstudiengängen setzt das Projekt auf einen partizipativen Ansatz, der die Perspektiven aller Beteiligten, Hochschullehrende, Studierende, Lehrkräfte, Schüler*innen und externe Partner*innen konsequent in den Gestaltungs- und Entwicklungsprozess einbezieht. Zentrale Maßnahmen umfassen die Etablierung studentischer Selbstbestimmungsmöglichkeiten, die Reform der Eignungsfeststellung sowie die Einführung eines studienvorbereitenden Propädeutikums. Durch die gezielte Einbettung von Bildungsprozessen inKulturen der Digitalität wird eine zukunftsorientierte musikalische (Aus-)Bildunggefördert, die den Bedürfnissen einer vielfältig verfassten und sich wandelnden Studierendenschaft entspricht. Die Projektergebnisse des Projekts fließen in die Re-Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge 2030/31 am Standort ein und sollen durch die forschende Begleitung in den Bereichen Lehrentwicklung und Implementationsforschung, Partizipation und Teilhabe sowie Jugendkulturen und Postdigitalität als Modell für weitere musikpädagogische Studiengänge und Standorte dienen. Damit trägt das Projekt zur Umsetzung der in der UNESCO-Roadmap zur BNE 2030 formulierten thematischen Schwerpunkte bei.
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Entwicklungsstationen für XReality-Lernumgebungen
XR bezeichnet einen Sammelbegriff für Technologien, die die physische Realität ergänzen oder ersetzen. Dabei wird zwischen Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) unterschieden. XR-Anwendungen werden verstärkt in der Hochschullehre eingesetzt. Studierende erleben ihre Studieninhalte in immersiven XR-Lernumgebungen und möchten eigene XR-Inhalte entwickeln. Dafür haben wir in Partnerlaboren XR-Entwicklungsstationen mit Software, XR-Headsets und physischer Arbeitsfläche eingerichtet, gekennzeichnet und in den Fachbereichen über Poster beworben.
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Both, Göde; Ebeling, Smillo; Günther, Felicitas; Herchenbach, Simon; Kraher, Anna & Schmitz, Sigrid (2025): Open Educational Resources entwickeln: Herausforderungen für Gendering MINT digital.
Der Beitrag gibt einen Überblick zum Portal Gendering MINT digital, dem Vorgängerprojekt von Gendering MINT didaktisch-digital. Die Entwicklungen der OER als Lerneinheiten zum Selbststudium für Studierende zu in fachübergreifenen Genderaspekten und fachspezifischen Verortungen in Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik werden vorgestellt. Der Beitrag setzt sich zudem mit den Herausforderungen und Möglichkeiten digitaler Lernunterstützungen auseinander. In: Martina Erlemann & Sandra Huch (Hrsg.), Gender & Diversity Studies in MINT meets Naturwissenschaftsdidaktik (S. 103-130). Wiesbaden: Springer. Edition Fachdidaktiken.
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