
Motivation f Informatik u nachhalt. Digitalbildung
Das Projekt MIND² adressiert zum einen den kritischen Übergang von der schulischen zur hochschulischen Bildung im Informatik-Bereich, sowie die Vorbildung und das Interesse an diesen Themen bereits in der Schulzeit. Ziel ist es erstens, mittels eines bedarfsorientiert und partizipativ entwickelten, fakultätsübergreifenden Moduls die heterogenen informatischen Vorkenntnisse von Studienanfänger:innen an der htw saar zu homogenisieren und zweitens die Erkenntnisse bzw. Ergebnisse hier für Workshops etc. an Schulen zu nutzen. Innovativ dabei ist u. a. die partizipative Einbindung von Studierenden, die in Zusammenarbeit mit Lehrenden praxisnahe Demonstratoren entwickeln. Diese machen aktuelle technologische Themen wie KI, Robotik, Mikrocontroller und 3D-Druck in hands-on Formaten für Schüler:innen der Klassen 10 bis 12 erfahrbar und fördern so frühzeitig Interesse, Motivation und Kompetenzen im Bereich Informatik. Gleichzeitig stärken Studierende durch diese Co-Kreation wichtige fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills). Die entwickelten Inhalte und Materialien sind hybrid nutzbar und werden durch Evaluation kontinuierlich geprüft bzw. angepasst. Neben der Förderung informatischer Kompetenzen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Reflexion digitaler Technologien, um deren Anwendung nicht nur zu ermöglichen, sondern auch kritisch zu hinterfragen. Alle Projektergebnisse werden nachhaltig als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Virtual Mobility for all
Im Zentrum des Projekts Virtual Mobility for All (ViMoAll) steht die Pilotierung virtueller Mobilität an der H-BRS. Die simplistische Sichtweise, virtuelle Mobilität sei lediglich die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen im Ausland, übersieht die Chancen, die in einem strukturell verankerten und umfassend gestalteten Ansatz liegen. Diese gehen mit Herausforderungen einher, die im Projekt beispielhaft einer Lösung zugeführt werden sollen. Das Projekt unterstützt Lehrende bei der Konzeption und Durchführung digitaler kollaborativer Lehrveranstaltungen, dokumentiert die Lessons learned und macht sie sowohl in den zuständigen Zentren der H-BRS für Didaktik, E-Learning, IT und International Office als auch auf der NRW-weiten Plattform ORCA.NRW zugänglich. Auf Basis erster Umsetzungserfahrungen umfassen ausgewählte Pilotvorhaben im Akademischen Jahr 2022/23 zahlreiche Fachbereiche, Disziplinen und Lehrmethoden. Inhaltliche Klammer aller Pilotvorhaben ist es, den Studierenden durch das Angebot der virtuellen Mobilität neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit und Diversität zu eröffnen.
Projekt anzeigen
Labor für hybride Gruppenarbeit
Das Labor für hybride Gruppenarbeit an der Technischen Hochschule Rosenheim schafft einen innovativen Lehr-Experimentierraum, der das Konzept der „Neuen Präsenz“ umsetzt. Der Raum verbindet physische und virtuelle Lernumgebungen, um kollaborative Lernprozesse zu fördern und gleichwertige Lernerfahrungen für Präsenz- und Online-Studierende zu bieten. Die technische Raumausstattung umfasst PTZ-Kameras, ein Deckenmikrofon und Deckenlautsprecher, daneben drei Projektionsflächen sowie mobile Schallschutzwände. An den sechs Gruppentischen befinden sich digitale Whiteboards, 360°-Kameras mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher sowie kleine PCs mit Tastatur und Maus. Diese Technik ermöglicht eine ausgezeichnete Kommunikation und Interaktion zwischen physischen und virtuellen Teilnehmenden in verschiedenen Lernsettings. Dozierende können hybride Lehrformate gestalten, bei denen alle Studierenden aktiv und gleichwertig eingebunden werden.
Maßnahme anzeigen
PyRope – Ein codebasierter Ansatz für E-Assessment in MINT-Fächern
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen