
Übungsaufgaben KI-gestützt individualisiert
Das Projekt;AdapTask;entwickelt eine KI-gestützte Lernumgebung zur Stärkung des Übungsformats im ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenstudium am Beispiel des Moduls;Maschinenelemente. Ziel ist es, Studierende durch adaptive, individualisierte Übungsaufgaben gezielt in ihrer fachlichen Kompetenzentwicklung zu fördern. Über einen dialogbasierten Prozess ermittelt ein KI-gestütztes System den individuellen Kompetenzstand eines Studierenden und passt bestehende Aufgaben durch evidenzbasierte Scaffolding-Maßnahmen z.?B. sprachliche Vereinfachung, Segmentierung, metakognitive Hinweise oder Übersetzung so an, dass sie in der Zone der nächsten Entwicklung liegen. Ein tutorielles Feedbacksystem begleitet den Lösungsprozess und reduziert Hilfen schrittweise mit wachsender Kompetenz (Guidance Fading). Die Entwicklung erfolgt partizipativ mit Studierenden und zielt auf flexible Übungsformate, die unterschiedliche Lernbedarfe, Studienrealitäten und Motivationen berücksichtigen. Die Wirksamkeit des Ansatzes wird datenbasiert über Kompetenzzuwachs, Nutzungsverhalten und qualitative Rückmeldungen überprüft.;AdapTask;verbindet aktuelle bildungswissenschaftliche Erkenntnisse mit technologischer Innovation und schafft neue Möglichkeitsräume für aktives, selbstreguliertes Lernen mit dem Ziel, Überforderung zu reduzieren, Motivation zu steigern und vermittelt über die Förderung der fachlichen Kompetenzentwicklung langfristig Studienabbrüche zu senken.
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Sprachbarrieren in der Anamnese überwinden
Das Projekt Sprachbarrieren in der Anamnese überwinden am Universitätsklinikum Würzburg bereitet Studierende der Humanmedizin und der Hebammenwissenschaft auf interkulturelle und sprachliche Herausforderungen in der klinischen Praxis vor. Studien zeigen, dass bei der Gesundheitsversorgung von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland, im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung, häufiger Fehldiagnosen, Fehlversorgung und unzureichende Patientenaufklärung auftreten. Dies wird u.a. auf Sprachbarrieren, soziokulturelle Missverständnisse sowie fehlendes Wissen zu Migration und Flucht zurückgeführt. Die Interaktion und Versorgung von betroffenen Patienten ist im Klinikalltag oft erschwert: Professionelle dolmetschende Fachkräfte könnten helfen, stehen jedoch häufig nicht zur Verfügung, da die Kosten nicht regelhaft von den Krankenkassen übernommen werden.In den Projekt-Modulen erwerben die Studierenden die notwendigen interkulturellen Kompetenzen für eine erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturkreisen mittels Dolmetschenden und weiteren Übersetzungstools sowie ein Bewusstsein für kulturell unterschiedlich geprägte Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit. Das Projekt adressiert eine Lücke in der Ausbildung und trägt somit zu einer Verbesserung der Lehre und langfristig zu einer besseren Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund bzw. Sprachbarrieren bei. Eine Übertragung auf andere Standorte ist denkbar und wünschenswert.
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Konzept
Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.
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An Overview Of Commercial Virtual Reality Providers In Education: Mapping The Current Market Landscape
In recent years, virtual reality (VR) has emerged as a pivotal technology in the field of education, offering immersive and interactive experiences that have the potential to significantly enhance teaching and learning processes. However, for educational designers, teachers, and lecturers who lack advanced information technology skills, identifying and evaluating suitable VR applications can be a complex and labour-intensive endeavour. This article provides a non-technical, action-oriented overview of commercially available VR solutions designed for social skills training in education. To identify relevant providers, we conducted a four-phase snowball search from April to October 2024, combining academic literature reviews, expert interviews, web searches, and demo testing. This process led to the identification of ten VR providers suitable for social and communication skills development. The selected applications were analyzed across ten key criteria, including communication style, avatar design and customization, technological requirements, language support, and the availability of content libraries and authoring tools. The results reveal significant variation among providers in terms of pedagogical flexibility, technical accessibility, and degrees of user customization. [...]
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