
Durch OER-Produktion zu AI und Data Literacy
AI und Data Literacy rücken zunehmend in den Fokus von Hochschulen, jedoch fehlt es häufig an einer curricularen Verankerung. Insbesondere in den Geisteswissenschaften mangelt es an fachspezifischen Open Educational Resources (OER) zur Vermittlung solcher Kompetenzen. Gleichzeitig erfordert die rasante Entwicklung generativer KI (GenAI) eine Anpassung bestehender Prüfungsformate und didaktischer Konzepte.Das Projekt setzt hier an: Studierende der anglistischen Linguistik eignen sich AI- und Data-Literacy-Kompetenzen durch die eigenständige Produktion von OER an, die fachübergreifend nachgenutzt werden können. Dabei übernehmen sie eine aktive Rolle im Lehr-Lern-Prozess und gestalten diesen forschend, reflektierend und kreativ mit. Ziel ist die Entwicklung umfassender Kompetenzen im Umgang mit Daten und generativer KI, wobei technische, ethische und methodische Aspekte berücksichtigt werden.Im Projekt entstehen nachnutzbare, qualitätsgesicherte OER sowie Leitfäden und Best-Practice-Empfehlungen für die Hochschullehre. Darüber hinaus wird ein adaptierbares Veranstaltungskonzept entwickelt, das eine didaktisch sinnvolle Erweiterung bestehender Prüfungsformate in Zeiten von ChatGPT ermöglicht. Die im Projektverlauf erstellten Materialien, Leitfäden und (Lehr-)Konzepte werden im Sinne von Open Science frei veröffentlicht.
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Lablets für interdisziplinäre forschungsnahe Lehre
Die Universität zu Lübeck lebt bereits eine enge Verzahnung von Gesundheitswissenschaften/Medizin (GW/M) und MINT in der Forschung. Im Projekt Life Labs soll diese Interdisziplinarität durch die Öffnung modernster Forschungslabore (u. a. für Roboterchirurgie, KI-gestützte Bewegungstherapie, oder medizinische Diagnostik) strukturell über eine dezentrale Lehrnetzwerkarchitektur auch für forschungsnahe Lehre abgebildet werden. Methodisch werden in den Forschungslaboren verschiedene laborgestützte und forschungsnahe Lehreinheiten, sogenannte Lablets, konzipiert, die in gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Formaten der interdisziplinären Verzahnung genutzt werden. Studierende werden so durch die praktische und kritische Auseinandersetzung mit innovativen Technologien zu forschungskompetenten, proaktiven Gestalter*innen eines zukunftsfähigen Ingenieur- und Gesundheitswesens ausgebildet. Die Interaktion zwischen GW/M- und MINT-Studierenden, Promovierenden und Forschenden erhöht den Grad einer präsenten, interdisziplinären Interaktion am Standort Lübeck nachhaltig. Die Querschnittsthemen Ethik und Studierendengesundheit sowie die Translation der Konzepterfolge werden zusätzlich berücksichtigt. Die wissenschaftlich-didaktische Leitung führt die räumliche Lehrarchitektur bestehend aus den Lehrlaboren strukturell-organisatorisch zu einem Lehrnetzwerk zusammen. Sie widmet sich neben dem Einbringen der didaktischen Expertise der Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle.
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Vorbereitung und Durchführung von Lehrangeboten
Massnahme 3 ist die Vorbereitung von Lehrangeboten und deren Durchführung in den Wintersemestern 2024/25 sowie 2025/26. Dazu gehört auch, dass Kolleg:innen außerhalb der Projektverantwortlichen dabei unterstützt werden, eigene Lehr-/Lernangebote im Wintersemester 2025/26 durchzuführen. Diese Massnahme ist zur Erreichung der drei inhaltlichen Projektziele essentiell: 1. Schaffung sozialer Präsenz trotz Online-Teilnahme, 2. Förderung der Praxisnähe durch simulierte Situationen und 3. Förderung von Selbstwirksamkeit durch simulierte Situationen.
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Digitale Werkzeuge : Untersuchung zu Potenzial und Grenzen Stift-basierter Eingabegeräte
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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