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Universität MannheimHybrides Unterstützungssystem für SRL
Das Projekt HUSL entwickelt ein hybrides Unterstützungssystem zur Förderung selbstregulierten Lernens (SRL) im Hochschulkontext. Im Zentrum steht die Frage, wie Studierende bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenz optimal durch das Zusammenspiel von Mensch und KI begleitet werden können. Dabei wird die menschliche Unterstützung durch Lehrende, Tutor*innen oder Coaches als unverzichtbar betrachtet: Sie sorgt für Orientierung, fördert Reflexion und emotionale Unterstützung in anspruchsvollen Lernsituationen. KI-gestützte Werkzeuge ergänzen diese Begleitung gezielt durch adaptive Impulse, Feedback und Strukturierung. Statt auf technische Neuentwicklung setzt das Projekt auf die didaktische Konfiguration der etablierten KI- und Learning-Analytics-Tools, um den Transfer und die Adaption in andere Lehr-Lern-Kontexte zu erleichtern. Die Konzeption erfolgt in enger Abstimmung mit Lehrenden und Studierenden, etwa durch Co-Design-Workshops und partizipative Reflexionsformate. Auch ethische Fragestellungen, wie Autonomie oder der Umgang mit sensiblen Daten, werden gemeinsam diskutiert. Erprobt wird das System in vier Settings, die sowohl extracurriculare wie auch curriculare Angebote abdecken: individuelles Coaching, Workshops, Gruppenarbeit, individuelles Lernen in Lehrveranstaltungen. Ein designbasierter Ansatz (DBIR) ermöglicht die gezielte Weiterentwicklung der entwickelten Unterstützungselemente im laufenden Projekt.
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Universität MannheimPartnerschaft für innovative E-Prüfungen. Projektverbund der baden-württembergischen Universitäten
Mit »PePP« verfolgen alle baden-württembergischen Universitäten gemeinsam das Ziel, bislang ungenutzte Potentiale elektronischer Prüfungen für Lernende & Lehrende systematisch zu erschließen sowie bestehende Erfahrungen breiter verfügbar zu machen. In der Corona-Pandemie haben elektronische Prüfungen an Relevanz hinzugewonnen. Jetzt geht es darum, erfolgreiche Ansätze in nachhaltige Lösungen zu überführen. Mit »PePP« werden in Reallaboren technisch-didaktische Innovationen (weiter-)entwickelt und an mehreren Universitäten ausgerollt, unter verschiedenen fachlichen, infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen erprobt sowie qualitätsorientiert weiterentwickelt und skaliert. Angestrebt werden eine Stärkung der Kompetenzorientierung, mehr Mobilität und Flexibilität sowie eine größere Lernendenzentrierung von Prüfungen. Querschnittscluster geben hochschuldidaktische Impulse, unterstützen die Qualifizierung Lehrender und generieren Feedback zur Güte von E-Prüfungen. Begleitend werden rechtliche Fragen sowie Chancengerechtigkeit, Inklusion und Akzeptanz reflektiert. Das alle Bereiche einschließende Qualitätsentwicklungs- und Supportkonzept sowie der verbundübergreifende Transfer runden das Gesamtvorhaben ab.
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Universität MannheimVirtual Reality zur Unterstützung innovativer Instructional Design Ansätze
Die Gestaltung von Unterricht gilt als Kerngeschäft von Lehrkräften. Unterrichtsplanung bzw. Instructional Design stellt daher ein wichtiges Element der Lehrerbildung dar. Gleichzeitig können Klassenführungskompetenzen nur bedingt durch lehrseitige Darstellung angeeignet, sondern besser in der konkreten Anwendung und der Reflexion als lernwirksamem Element zwischen Theorie und Praxis erlernt werden. Hier mangelt es im Universitätsalltag an ausreichend Gelegenheiten, Unterrichtsformate in der Praxis zu erproben. Um Studierenden Übungsmöglichkeiten an der Universität zur Verfügung zu stellen, wird im Projekt ein VR-Klassenzimmer als Trainingsumgebung für Lehramts-Studierende (weiter-)entwickelt. Das Konzept besteht aus zwei Elementen: (1) Erprobung innovativer Instructional Designs: Studierende gestalten in Lehrveranstaltungen eine unterrichtliche Sequenz, die im VR-Klassenzimmer umgesetzt wird. Ein Coach steuert in Echtzeit virtuelle Lernende zur Ermöglichung einer realitätsnahen Interaktion. Videomitschnitte erlauben vertiefende Analysen des eigenen Handelns (Ansatzpunkt zur Selbst- und Fremdreflexion). (2) Collaboration Circle: Zur Erarbeitung und Reflexion der Unterrichtssequenzen wird ein Peer-Training-Ansatz verfolgt. Die Aufgabenstellung (Konzeption und Reflexion individueller Unterrichtsentwürfe) wird gemeinsam in einem kooperativen und offenen Setting bearbeitet und von einem Coach/Facilitator moderiert und begleitet.
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Universität MannheimInnovation ermöglichen und Transfer fördern: Strukturen für digitale Hochschullehre an der Universität Mannheim
Die Digitalisierung der Lehre ist für die Universität Mannheim strategisch wichtig, um die Internationalisierung und den Studienerfolg ihrer Studierenden zu fördern. Die letzten zwei Semester haben das vorhandene Potential zur Gestaltung digitaler Lehre aufgezeigt, aber ebenso Bedarfe für die dauerhafte Etablierung von digitaler Lehre sichtbar gemacht. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen drei ineinandergreifende Maßnahmen digitale Lehrinnovationen und deren Transfer strukturiert fördern: 1. Aufbau eines Förderfonds für digitale Lehrprojekte: Universitätsinterner Innovationswettbewerb mit dem Ziel, Lehrenden Freiräume für Innovationen zu schaffen. 2. Implementierung eines Qualitätsentwicklungskonzepts: Begleitende Evaluation mit Fokus auf Studierendenzentrierung und Lernwirksamkeit der Projekte. 3. Stärkung von Strukturen für die Umsetzung und den Transfer der Projekte: Projektbezogener Ausbau von Infrastruktur und Support, Stärkung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehrenden und Studierenden. Der Transfer der Projektergebnisse wird durch Open Access-Publikationen, die Gestaltung von Entwurfsmustern, die Bereitstellung von Open Educational Resources und die Einbringung in die einschlägigen Netzwerke gewährleistet.
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Universität MannheimMixed-ReAlity-Selbstreflexion von Unterrichtshandeln Implementation und Evaluation eines Trainingsmoduls
Unser Ziel: Förderung professioneller Reflexionsfähigkeit bei angehenden Lehrkräften Im Projekt Mixed-ReAlity ReflectionS MARS-IE wird ein Training zur Reflexion von Unterricht auf Basis von Video-Hologrammen entwickelt. Das Training bietet für Studierende dabei die Möglichkeit, das eigene Unterrichtshandeln über Mixed-Reality Hologramme zu analysieren. Im Rahmen der Begleitforschung wird in einem Experimental-Kontrollgruppen-Design zusätzlich untersucht, inwieweit Hologramm-Reflexionen klassischen Video-Reflexionen von Unterricht unter- oder überlegen sind bzw. ob sich ein zusätzlicher Nutzen aus Video-Hologrammen für Unterrichtsreflexionen ziehen lässt. Unser Ansatz: Gemeinsam und voneinander lernen gerade in der Lehrerbildung! Das zum Projekt gehörende Studienseminar findet 2024 an der Universität Göttingen (Prof. Deutscher) in Kooperation mit der Universität Konstanz (JProf. Stefanie Findeisen, Mars-D) statt. Das Seminar ist mit einer Studienreise an den Standort Konstanz verbunden. Dabei wird der eigene Unterricht mit den Komiliton*innen beider Standorte reflektiert mit dem Ziel miteinander und voneinander zu Lernen und eine professionelle Distanz und Kritikfähigkeit für den eigenen Unterricht zu entwickeln.
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Universität MannheimDurch OER-Produktion zu AI und Data Literacy
AI und Data Literacy rücken zunehmend in den Fokus von Hochschulen, jedoch fehlt es häufig an einer curricularen Verankerung. Insbesondere in den Geisteswissenschaften mangelt es an fachspezifischen Open Educational Resources (OER) zur Vermittlung solcher Kompetenzen. Gleichzeitig erfordert die rasante Entwicklung generativer KI (GenAI) eine Anpassung bestehender Prüfungsformate und didaktischer Konzepte.Das Projekt setzt hier an: Studierende der anglistischen Linguistik eignen sich AI- und Data-Literacy-Kompetenzen durch die eigenständige Produktion von OER an, die fachübergreifend nachgenutzt werden können. Dabei übernehmen sie eine aktive Rolle im Lehr-Lern-Prozess und gestalten diesen forschend, reflektierend und kreativ mit. Ziel ist die Entwicklung umfassender Kompetenzen im Umgang mit Daten und generativer KI, wobei technische, ethische und methodische Aspekte berücksichtigt werden.Im Projekt entstehen nachnutzbare, qualitätsgesicherte OER sowie Leitfäden und Best-Practice-Empfehlungen für die Hochschullehre. Darüber hinaus wird ein adaptierbares Veranstaltungskonzept entwickelt, das eine didaktisch sinnvolle Erweiterung bestehender Prüfungsformate in Zeiten von ChatGPT ermöglicht. Die im Projektverlauf erstellten Materialien, Leitfäden und (Lehr-)Konzepte werden im Sinne von Open Science frei veröffentlicht.
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AAA. Ein Reallabor für planetarische Raumpraktiken
AAA. Ein Reallabor für planetarische Raumpraktiken ist ein zweijähriges Lehrprojekt an der HCU Hamburg, das Architektur, Kunst (Art) und Anthropologie (AAA) in einem experimentellen Format verbindet. Die Studierenden stehen im Zentrum und gestalten den gesamten Lernprozess aktiv mit forschend, entwerfend, umsetzend und reflektierend. In zwei aufeinanderfolgenden Jahreszyklen widmet sich das Projekt zunächst dem Thema Erdboden, anschließend der Sonne. Beide werden nicht nur als Ressourcen behandelt, sondern als planetarische Akteure verstanden, die materielle, kulturelle und klimatische Ordnungen prägen. In transdisziplinären Lehrmodulen entstehen 1:1-Interventionen an realen Orten, begleitet von Seminaren, Workshops und einer öffentlichen Summerschool. Im Wintersemester erfolgt eine kuratorische Aufarbeitung der Ergebnisse, gefolgt von einer Ausstellung und der Herausgabe einer zweibändigen Publikation unter dem Titel Erde/Sonne Planetarische Architekturen. Ziel ist es, planetare Perspektiven in die Architekturlehre zu integrieren und neue Formen ortsbezogener, verantwortungsvoller Raumgestaltung zu erproben. Das Projekt verbindet Theorie, Praxis und öffentliche Auseinandersetzung und wird qualitativ und quantitativ evaluiert. Es soll langfristig als Wahlpflichtmodul verstetigt und auf weitere Disziplinen übertragen werden. Damit stärkt das Projekt die Position der HCU Hamburg als Ort innovativer, transdisziplinärer Lehre im Kontext planetarischer Transformationen.
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Das Paderborner Elektrotechnik AR Labor (PEARL)
Um unterschiedlichen Vorkenntnissen im Umgang mit Laborgeräten in der Elektrotechnik zu begegnen, wurde ein freiwilliges, orts- und zeitunabhängiges Vorpraktikum entwickelt. Die Maßnahme ermöglicht Studierenden mithilfe der Anwendung PEARL ein frühzeitiges, gezieltes Kennenlernen zentraler Geräte vor oder parallel zum Laborpraktikum. Auf diese Weise wird ein flexibler, individueller Kompetenzaufbau unabhängig von Präsenzzeiten im Labor unterstützt.
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Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in der Messtechnik [2]
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