
Durch OER-Produktion zu AI und Data Literacy
AI und Data Literacy rücken zunehmend in den Fokus von Hochschulen, jedoch fehlt es häufig an einer curricularen Verankerung. Insbesondere in den Geisteswissenschaften mangelt es an fachspezifischen Open Educational Resources (OER) zur Vermittlung solcher Kompetenzen. Gleichzeitig erfordert die rasante Entwicklung generativer KI (GenAI) eine Anpassung bestehender Prüfungsformate und didaktischer Konzepte.Das Projekt setzt hier an: Studierende der anglistischen Linguistik eignen sich AI- und Data-Literacy-Kompetenzen durch die eigenständige Produktion von OER an, die fachübergreifend nachgenutzt werden können. Dabei übernehmen sie eine aktive Rolle im Lehr-Lern-Prozess und gestalten diesen forschend, reflektierend und kreativ mit. Ziel ist die Entwicklung umfassender Kompetenzen im Umgang mit Daten und generativer KI, wobei technische, ethische und methodische Aspekte berücksichtigt werden.Im Projekt entstehen nachnutzbare, qualitätsgesicherte OER sowie Leitfäden und Best-Practice-Empfehlungen für die Hochschullehre. Darüber hinaus wird ein adaptierbares Veranstaltungskonzept entwickelt, das eine didaktisch sinnvolle Erweiterung bestehender Prüfungsformate in Zeiten von ChatGPT ermöglicht. Die im Projektverlauf erstellten Materialien, Leitfäden und (Lehr-)Konzepte werden im Sinne von Open Science frei veröffentlicht.
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Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected
Das Projekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen. Dies wird in sechs "fachspezifischen Professional-Learning-Communities" umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung. Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze "Students as Partners" und "Scholarship of Teaching and Learning" gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.
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Hospitationen bei Partnerships (Teilprojekten)
Zur Förderung des persönlichen Austauschs, des Kennenlernens der Teilprojekte (sog. „Partnerships“) und dem praktischen Erleben wurden über den Verlauf der Förderung mehrere Hospitationen bei allen Partnerships durchgeführt. Ziel war es, Einblicke in die jeweiligen Arbeitsweisen, Herausforderungen und Fort-schritte zu gewinnen und dadurch Synergien innerhalb des Gesamtprojekts zu stärken. Diese persönlichen Kontakte und praktischen Erfahrungen ermöglichten einen gezielten Wissenstransfer und trugen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Teilprojekte bei.
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