Projekt Bühne
AuftAkt
Projekt
Zur Suche

Auffindbarkeit und Aktualisierung – content- und communityorientierte Weiterentwicklung des Portals e-teaching.org

Das Portal e-teaching.org bietet praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Informationen zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre und unterstützt damit seit 2003 Lehrende, Service-Einrichtungen, Hochschulleitungen und weitere Interessierte. Eine besondere Stärke des Portals ist der große Umfang des Informationsangebots, das u. a. über 1.000 Webseiten umfasst. Im Projekt „AuftAkt“ widmete sich das Portalteam zwei zentralen Herausforderungen, die mit der umfangreichen Wissensbasis verbunden sind: (1) dem Aktuellhalten und (2) der Auffindbarkeit von Portalinhalten.

Auf einen Blick

Ausführliche Beschreibung

Communityorientierte Aktualisierung der Portalinhalte

Gemeinsam mit Hochschul-Expert*innen wurden umfangreiche Inhalte von e-teaching.org aktualisiert. Hierfür wurden in den drei Projektjahren jeweils mehrere kollaborative Content-Sprints in unterschiedlichen Formaten (online, hybrid sowie vor Ort) durchgeführt, in denen Portalinhalte grundlegend überarbeitet, erweitert oder auch neu entwickelt wurden. Beispiele dafür sind die neu entstandenen Portalbereiche Projektlernen und Prüfung .

Das Format der Content-Sprints wurde im Projekt begleitend beforscht und kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel war es, die Sprints in Bezug auf die Rahmenbedingungen des Portals zu optimieren. Hierfür wurden u. a. die durchgeführten Content-Sprints durch Befragungen der teilnehmenden Expert*innen aus der Community evaluiert.

Vereinfachter Zugang zu Portalinhalten

Um die umfangreichen Portalinhalte auf e-teaching.org für Nutzende noch besser auffindbar zu machen, war ein weiteres Projektziel, den Zugang zu relevanten Querschnittsthemen (wie z. B. Barrierefreiheit) zu vereinfachen. Dafür wurde ein bestehendes Format weiterentwickelt, mit dem Portalinhalte rubrikübergreifend gebündelt und mit kuratierten externen Angeboten verknüpft werden können. Diese Erweiterungen ermöglichen den Nutzer*innen, von den erfolgreichen „Themenspecial“-Seiten aus leichter auf weiterführende Inhalte in allen Portalbereichen zuzugreifen. Zudem werden auch inhaltliche Verknüpfungen zu den vielen hochwertigen und frei zugänglichen Materialien auf den Webseiten von Hochschulen und ihren Supporteinrichtungen, von anderen Forschungsinstituten, Fachgesellschaften, Verbünden, Netzwerken und Portalen hergestellt.

Verbesserte Auffindbarkeit durch Metadatenauszeichnung

Außerdem wurden im Projekt – über die bereits genutzten hinaus – alternative Metadatenstandards analysiert, erprobt, diskutiert und etabliert. Dabei konnten u. a. alle OER-Materialien auf e-teaching.org mit dem neu genutzten Metadatenprofil AMB (Allgemeines Metadatenprofil für Bildungsressourcen) ausgezeichnet werden, um deren Auffindbarkeit in externen (Such-)Systemen zu verbessern.

Kontakt

Projekt Kontakt

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101440
Projekt

Lehr-Lern-Hub: Digital History

Stellen Sie sich vor: Angehende LehrerINNEN und MuseumspädagogINNen erlernen und erproben bereits im Studium, kreative und komplexe digitale Aufgaben für SchülerINNEN zu entwickeln. SchülerINNEN setzen sich mit und in digitalen Medien aktiv mit Geschichte auseinander und erwerben dabei forschungsorientierte und digitale Kompetenzen. Als gemeinsames Ergebnis entsteht eine öffentlich sichtbare kollektive 4D- Wissensressource. Das Lehr-Lern-Labor Digital History bezieht die bisher vor allem im MINT-Bereich erprobten Ansätze einer Verzahnung forschungsorientierter Schul- und praxisnaher Lehrerbildung sowie der digitalen Medien- und Technologiekompetenzentwicklung auf fachspezifische Ansprüchen und Ziele der Museums- und Geschichtsdidaktik. Dabei untersucht, entwickelt und erprobt das DHLabor Formate, um bspw. im Rahmen von Schulpraktika, Ganztagesangeboten oder außerschulischen Lernorten sowohl eine digitale als auch die praxisbezogene Kompetenz der Studierenden sowie die Fertigkeit zur forschungsorientierten Lehre im Schulunterricht zu befördern. Angehende Lehrende erlernen anhand von Beispielen digitale Forschungs- und Vermittlungsmethoden, erarbeiten auf dieser Basis Aufgaben für Schüler und erproben und reflektieren diese. Im Ergebnis entstehen sowohl ein Pool digitaler Aufgaben und Lehrangebote als auch eine auf den Beiträgen der SchülerINNEN aufbauende öffentlich sichtbare 4D-Wissensressource. Diese Ressourcen sind für Lehrende auch nach Abschluss des Studiums nutzbar.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100301
Maßnahme

Einrichtung eines Boards für digitale Lehre

Das Board für digitale Lehre ist ein Gremium, das die Hochschulleitung bzgl. Fragen zur Digitalisierung der Lehre berät. Es wird geleitet vom Vizepräsidenten für Lehre und Studium. Beteiligt sind Vertreter*innen aller direkt mit Fragen des digitalen Lehrens und Lernens beschäftigten Einrichtungen (Zentrum für digitales Lehren und Lernen, Medienlabor der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Rechenzentrum, Hörsaaltechnik, DV-Betreuende der einzelnen Fakultäten) sowie von Einrichtungen, die mittelbar mit entsprechenden Themen befasst sind (u.a. Hochschulleitung, Prüfungsamt, Rechtsabteilung). Grundlage für die Arbeit des Boards für digitale Lehre ist eine im Präsidium zu Projektbeginn festgelegte Digitalisierungsstrategie Lehre. Das Board für digitale Lehre sichert die Umsetzung der dort beschriebenen Maßnahmen. Zudem identifiziert das Board digitale Lehre aktuelle Trends des digitalen Lehrens und Lernens und diskutiert mögliche Maßnahmen und Auswirkungen für die Universität.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100147

Handbuch zur Stärkung von Digitalkompetenzen an der Hochschule für nachhaltige ​Entwicklung Eberswalde (HNEE)

Das digitale DILELA-Handbuch bündelt Erfahrungen und Erkenntnisse aus vier Jahren Projektlaufzeit zur Förderung digitaler Kompetenzen an der HNE Eberswalde. Es stellt anhand von 12 Erfolgsfaktoren und 10 Handreichungen innovative Formate wie Podcasts und virtuelle Touren, alternative und kompetenzorientierte Prüfungsformate, Medientechnik und interaktiven Lernumgebungen vor, wie Lernen als gemeinschaftlicher (hybrider) Prozess gedacht wird. Es bietet praxisorientierte Handreichungen mit konkreten Anleitungen. Das Handbuch richtet sich an Lehrende und Mitarbeitende, die digitale Lehr- und Lernformate weiterentwickeln oder neu einsetzen möchten.

Publikation anzeigen