
Durch Mitgestaltung zur Verantwortungsübernahme
Durch Mitgestaltung zur Verantwortungsübernahme: Partizipation als Schlüssel zur Förderung übergreifender Kompetenzen im Lehramtsstudium (MIT-PART) MIT-PART macht Partizipation zum curricularen Prinzip der Lehrkräftebildung in Münster. Wir verankern Beteiligung standortweit in Studium, Lehre und Prüfungen: Lehramtsstudierende übernehmen früh Verantwortung und gestalten mit, bis hin zur Co-Kreation von Lehr-, Lern- und Prüfungsformaten. Virtuelle und KI-gestützte Lernumgebungen erweitern die studentischen Erfahrungsräume zusätzlich. So erwerben sie übergreifende Kompetenzen für professionelles Handeln und eine demokratische Schulkultur, nicht abstrakt, sondern an authentischen und hochrelevanten Themenfeldern: Demokratiebildung, Nachhaltigkeit und Berufliche Orientierung. Zukunfts- und Curriculumswerkstätten sichern Passung und Qualität; ein konsequentes Assessment-Alignment macht Lernfortschritte sichtbar und anerkennbar. Ein zentraler PartizipationsHub bündelt Koordination und Co-Kreation, während ein digitales Toolkit Formate, Rubriks und Open Educational Resources bereitstellt und den Transfer in Praxisphasen und Schulen erleichtert. Ergebnis ist ein modellhaftes, curricular integriertes Partizipationsdesign, das Lehramtsstudierende vom aktiven Mitwirken im Studium zur verantwortungsvollen Gestaltung von Schule und Unterricht, und damit von Gesellschaft führt.
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Mobiles Zivilcourage-Gym
Das mobile Zivilcourage-Gym ist ein Format, das Studierende und Lehrende befähigt, als kompetente demokratische Akteur*innen im akademischen Umfeld zu wirken. Das Projekt bietet dafür einen niedrigschwelligen Zugang zu Zivilcouragetrainings. Mit Hilfe eines erfahrungsbasierten Stationstraining werden drei Kernkompetenzen (Diskriminierungssensibilität, Interventions- und Präventionskompetenz) der Teilnehmenden gefördert. Der Lernerfolgt wird dabei über Follow-up-Befragungen und eine systematische Auswertung von in den Trainings integrierten Selbstreflexionsaufgaben evaluiert. Das Besondere: Das Gym verbindet dabei digitale und präsenzbasierte Lernmodi und ermöglicht so den mobilen Einsatz der Trainingsstationen und flexible Anpassung an räumliche und infrastrukturelle Besonderheiten der verschiedenen staatlichen sächsischen Hochschulen. Das modulare Stationsdesign berücksichtigt diverse Lernpräferenzen und fördert selbstgesteuertes Lernen nach dem Anti-Bias-Ansatz. An der Hochschuldidaktik Sachsen (HDS) als zentraler Einrichtung verankert, arbeitet das Projekt eng mit hochschulinternen und sachsenweiten Studierenden- und Betroffenenvertretungen zusammen. Die erarbeiteten Materialien werden in einen für sächsische Studierende und Lehrende fachübergreifend anrechenbaren Selbstlernkurs überführt und bundesweit als modulare OER bereitgestellt.
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Beteiligungsformate für studentische Partizipation
Um studentische Partizipation sowohl im Projekt umzusetzen als auch hochschulweit zu fördern, wurden verschiedene Beteiligungsformate entwickelt und erprobt. Die Formate reichten von niedrigschwelligen Beteiligungsmöglichkeiten im Vorbeigehen bis hin zu ganztägigen Veranstaltungen mit vorheriger Anmeldung. Mit den Beteiligungsformaten wurden Studierende nicht nur als Zielgruppe, sondern insbesondere als Mitgestaltende von Hochschullehre und -leben einbezogen. Durch die Beteiligungsformate konnte studentische Partizipation aktiv gefördert und sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse und Learnings, die im Rahmen der Förderung studentischer Partizipation im Projektzeitraum entstanden sind, wurden auf einer Website zur studentischen Partizipation dokumentiert, um den Transfer zu ermöglichen.
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Durchführung hybrider Praktikumsversuche im Bereich der Ingenieurwissenschaften an der HTWK Leipzig
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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