
Studierende gestalten nachhaltige Ing-Wissenschaft
Das Innovationsprojekt an der neugegründeten Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften (NIW) der HAW Hamburg ist wegweisend: Das Ingenieurstudium wird grundlegend neu ausgerichtet mit Nachhaltigkeit als Leitprinzip, Studierenden als Gestalter:innen und Projektlernen als Möglichkeitsraum für gesellschaftsorientiertes und forschendes Lernen. Der Leitsatz Die Welt ist mein Campus wird zum Programm: Praxis, Gesellschaft und globale Herausforderungen werden integraler Bestandteil des Ingenieurstudiums aus Studierendenperspektive. Die Bachelor- und Masterstudiengänge werden als Prototypen in einem partizipativen, wirkungsorientierten Prozess umfassend reformiert. Dabei steht auch die Lehr-Lern-Kultur im Fokus: Studierende wirken aktiv als Mitgestaltende im Sinne von students as partners. Das Projekt verbindet ingenieurwissenschaftliches Fachwissen mit realen gesellschaftlichen Herausforderungen. Es schafft Räume für co-kreatives Arbeiten, bringt Nachhaltigkeit in Curricula und etabliert Formate des projektorientierten und forschenden Lernens. Ein kontinuierlicher, strukturierter Dialog mit Praxis und Zivilgesellschaft sowie eine begleitende Wirkungsreflexion und Begleitforschung sichern Qualität und Transfer der Ergebnisse. Die Verankerung in Prüfungs- und Studienordnung sichert die Verstetigung in der Fakultät. Das Projekt leistet einen innovativen Beitrag zur Transformation des Ingenieurstudiums mit Modellcharakter für die HAW Hamburg und Übertragbarkeit darüber hinaus.
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Ein Forum schaffen: Vorschlag für eine gesellschaftsrelevante Hochschuldidaktik der Alten Sprachen
Im Projekt wird ein Konzept erprobt, das die Hochschullehre in den Alten Sprachen gesellschafts- und anschlussfähig machen soll, indem klassische Vermittlungsformen stärker an die Beteiligung von Studierenden gebunden werden. Die Studierenden, die häufig nur Hörer:innen sind, sollen größere Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit den universitären Inhalten erhalten und als zentrale Mittler:innen zwischen Hochschule, Schule und Öffentlichkeit fungieren. Der Fokus wird auf Inhalte gelegt, die für zeitaktuelle Diskussionen wichtige Impulse geben können. Im Bereich der antiken Rhetorik wird die Lehre von der überzeugenden Argumentation thematisiert, die wichtige Erkenntnisse über die Funktionsweise von Fake News und alternativen Fakten bietet. Im Bereich der antiken Philosophie wird die Oikeiosis-Lehre aufbereitet, die den Umgang mit anders (und quer-)denkenden Bürgern einer menschlichen Gemeinschaft aus philosophischer, psychologischer und anthropologischer Sicht problematisiert. Die Vermittlung der theoretisch anspruchsvollen Inhalte erfolgt über ein gestuftes Verfahren, bei dem die Studierenden hohe Verantwortung für die inhaltliche und didaktische Aufbereitung der Themen übernehmen und für eine verständliche und moderne Form der Vermittlung sorgen. Sie erarbeiten Unterrichtsmaterial, das direkt in der Schule eingesetzt, von den Schüler:innen bewertet und schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
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Workshop zur Förderung des interkulturellen Austauschs und interkultureller Kompetenzen
Die Idee des Workshops mit dem Titel „Intercultural Cooking“ besteht in erster Linie darin, die regulären Studierenden der DHBW Ravensburg mit internationalen Gaststudierenden zusammenzubringen. Die Übung soll den interkulturellen Austausch fördern, für kulturelle Vielfalt sensibilisieren und einen Raum schaffen, in dem neue Kontakte und Begegnungen entstehen können. Ziel ist es, durch die gemeinsame Planung, das gemeinsame Kochen sowie den anschließenden Austausch beim Essen die interkulturelle Kommunikation zu stärken, die Sensibilität für kulturelle (kulinarische) Diversität zu stärken und so einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen der Teilnehmenden zu leisten.
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Studentische E-Portfolio-Nutzung : Begleitung der Entwicklung und Einführung von Mahara an der Universität Bamberg
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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