
Resilient@Campus
Resilient@Campus entwickelt eine kohärente Toolbox zur Förderung der psychischen Resilienz von Studierenden, um deren Handlungsfähigkeit angesichts der mental immer stärker überwältigenden Polykrise aufrecht zu halten. Ausgangspunkt ist eine schon heute psychisch stark herausgeforderte Studierendengeneration in einer Lehr-Lern-Situation, in der die Auswirkungen der sich absehbar weiter zuspitzenden Krisendynamiken (insb. rund um die Klimakatastrophe) auf die mentale Gesundheit noch nicht angemessen adressiert werden. Zudem wird psychische Resilienz thematisch bei aktuell stark überlasteten Studierendenberatungsstellen und studentischen Gesundheitsmanagements verortet und nicht als Teil eines kompetenzorientierten Studiums gesehen mit Risiken für die mentale Gesundheit, Studienerfolg und spätere Rolle der Absolvent:innen als Schlüsselakteur:innen der Nachhaltigkeitstransformation. Mit Resilient@Campus entsteht eine evidenzbasierte Toolbox, mit der Lehrende der drei Verbundpartner (und im Rollout des Projekts weitere Hochschulen in Deutschland) für die Thematik der mentalen Gesundheit angesichts der Polykrise in Lehr-Lern-Situationen sensibilisiert und befähigt werden, die Resilienzentwicklung von Studierenden zu begleiten. Kurz: Mit Resilient@Campus entsteht ein ganzheitliches, integriertes Unterstützungsangebot, das die Studier- und Transformationsfähigkeit der nächsten Absolvent:innengeneration als widerstands- und handlungsfähige Gestalter:innen von morgen stärkt.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Erstellung eines „Handbuchs digitale Prüfungen“
Das Vorgehen zur Erstellung und Durchführung digitaler Prüfungen wird in einem "Handbuch digitale Prüfungen" unter Berücksichtigung von organisatorischen, technischen, didaktischen und rechtlichen Fragen dokumentiert. Damit soll über das Projekt hinaus auf nachhaltige Weise digitale Prüfungskompetenz an der Hochschule aufgebaut werden. Ein kontinuierlicher Austausch mit interessierten Lehrenden an der gesamten Hochschule wird aktiv angeregt. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Romanowsky, Lydia (2023): Medienprojekte am ZtG: Know-How zu digitaler Medienkompetenz und hybriden Lehrformaten.
Der Blog-Beitrag gibt eine Übersicht der Medienprojekte am Zentrum für transdisziplinäre GeschlechterStudien der HU Berlin, die in Zusammenarbeit mit dem Projekt Gendering MINT digital entwickelt wurden und mit dem Projekt Gendering MINT didaktisch-digital vernetzt sind. In: Genderblog des ZtG, 19.10.2023, https://genderblog.hu-berlin.de/medienprojekte-am-ztg-know-how-zu-digitaler-medienkompetenz-und-hybriden-lehrformaten/
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