
Praxisorientiertes Lernen an der Uni-Schule
Bund und Länder haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Lehrkräftebildung zu verbessern. Es besteht aber weiterhin Bedarf, das Lehramtsstudium in systemischer Form neu zu denken. Dies liegt zum einen an dem erheblichen gesellschaftlichen Wandel in Digitalität und Technik, Migration und Kultur u.v.m., zum anderen an den aktuellen Ergebnissen zur Leistungsfähigkeit des niedersächsischen Bildungssystems, die einen gravierenden Abwärtstrend zeigen (u. a. IQB, 2024). Die Leuphana will einen neuen Weg gehen und einen Pilotstudiengang mit Fokus auf praxisorientiertem Lernen ab dem ersten Semester, d. h. Professionalisierung gemäß des Core-Practice Ansatzes entwickeln und mit einer Universitätsschule ein Lernumfeld schaffen, das angehenden Lehrkräften ein an Erkenntnissen der empirischen Bildungsforschung ausgerichtetes Handeln ermöglicht. In der Universitätsschule werden neue technologische Möglichkeiten des Core-Practice-Trainings, wie eine Virtual-Reality-Simulation von Unterrichtshandeln oder online- und unterrichtsvideobasiertes Unterrichtsfeedback, eingesetzt, deren Wirksamkeit analysiert und diese bedarfsgerecht weiterentwickelt. Begleitend hierzu wird eine Innovation Community mit Studierenden und anderen relevanten (inter)nationalen Akteur*innen aus Schulen, Universitäten, Ministerien, Behörden etc. gegründet, mit dem Ziel, einen beispielhaften Transformationsprozess nach dem Design-Based-Research Ansatz im niedersächsischen Schulsystem zu initiieren.
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Creative Impulses for Recycling, Crafting, Learning
Das Projekt hat das Ziel, die Entwicklung hin zur Kreislauffähigkeit von Produkten zu fördern, indem Studierende den Lebenszyklus von Produkten analysieren, Optimierungsmöglichkeiten identifizieren und diese erproben. Dies wird durch die Schaffung eines gemeinsamen Raums ermöglicht, in dem Studierende mit diesen Optimierungsansätzen experimentieren können. Als solcher Raum dient eine Art Makerspace, der für selbstorganisiertes Lernen und Projektrealisierung bekannt ist. Das Projekt strebt an, gemeinsam mit den Studierenden einen solchen Raum mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft zu schaffen und dort Produkte zu erforschen, mit ihnen zu experimentieren und sie zu verbessern. Es soll ein neues Best-Practice-Beispiel im Bereich Makerspace und Kreislaufwirtschaft schaffen, indem es die beiden Themenbereiche fusioniert, um den Bedarf an kreislaufwirtschaftlicher Innovation und geschlossenen Produktkreisläufen anzugehen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Förderung von Fähigkeiten bei den Studierenden. Durch den Aufbau des Makerspaces und die Realisierung eigener Produkte und Ideen werden ihre Fähigkeiten im Problem-Based Learning und selbstständigen Arbeiten gestärkt. Praktische Erfahrungen im Makerspace ermöglichen es ihnen, handwerkliche Fähigkeiten in den Bereichen Reparatur, Upcycling und Design für Wiederverwendung zu erwerben.Die Zusammenarbeit mit Unternehmen bietet Einblicke in deren Arbeitsweisen und stärkt die beruflichen Perspektiven der Studierenden in nachhaltigen Branchen
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Anpassung der Kommunikationsstruktur
Die ursprünglich angelegten Kommunikationskanäle bewiesen sich als irreführend. Daraufhin wurde der Kanal angepasst, um eine nahtlose Kommunikation zu ermöglichen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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