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Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied SciencesTransformation anpacken!
Im Projekt TRANAMA entwickeln Studierende im Modul Nachhaltigkeitsmanagement eigenverantwortlich Lösungen für reale Herausforderungen regionaler Unternehmen. Grundlage ist ein Service-Learning-Ansatz: Nach einem Unternehmensbesuch identifizieren die Studierenden konkrete Nachhaltigkeitsthemen, die sie in Teams bearbeiten und Entscheidungsträger:innen präsentieren. Der Fokus liegt auf aktiver Partizipation, Kreativität und Praxisnähe als Kontrast zur klassischen Theorievermittlung.Die Hochschule wird so zur Partnerin für regionale Transformation. Unternehmen profitieren von innovativen Ideen, werden sichtbarer für Fachkräfte und stärken praxisnahe Lehre.Im zweiten Projektjahr wird das Konzept digital erweitert: Drei Unternehmen werden als virtuelle Lernorte aufbereitet. Digitale Rundgänge ermöglichen neue Formen des Erfahrungslernens skalierbar, wiederverwendbar und ortsunabhängig. Der Vergleich mit dem analogen Durchlauf liefert Erkenntnisse über Wirkung und Potenziale digitaler Formate im Nachhaltigkeitskontext. TRANAMA verbindet Bildung, Praxis und Digitalisierung auf innovative Weise.
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Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied ScienceseService-Agentur im Land Sachsen-Anhalt
Die Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt haben sich bezüglich der Digitalisierung in der Lehre sehr heterogen entwickelt, wobei Nachholbedarf als auch Leuchtturmprojekte zu konstatieren sind. Um die nachhaltige Weiterentwicklung der Digitalisierung in den Hochschulen zu koordinieren, sollen in einem auf Transfer und Synergie beruhenden Verbundprojekt die Grundlagen für eine landesweite Koordinierungsebene im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung geschaffen werden. Diese soll als eService-Agentur für Hochschullehre im Land Sachsen-Anhalt (eSALSA) aus der koordinierten Arbeit von mehreren thematischen Kompetenzzirkeln entstehen, in denen die einzelnen Hochschulen ihre vorhandene Expertise im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung einbringen, weiterentwickeln und Transfer ermöglichen. Die Projektziele bestehen darin, dass alle beteiligten Hochschulen über die didaktischen, technischen und rechtlichen Möglichkeiten verfügen, vor Ort elektronische Prüfungen durchzuführen, hybride Lehrszenarien einzusetzen und allen Lehrenden didaktisch orientierte Qualifizierungen zur digitalen Lehre anzubieten. Nach dem Ende der Förderperiode wird eine Verstetigung der Zusammenarbeit in Form einer Länderinitiative angestrebt (eSALSA).
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Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied SciencesEntwicklung von fachspezifischen Lehrkonzepten zum Transfer der Praxisvermittlung in digitalen Werkstätten
Die Digitallehre an der HS Anhalt mit vielfältigen Lernangeboten, -situationen und -inhalten versteht sich in der fächerübergreifenden Tradition der Bauhauswerkstätten in Dessau und beruht bislang auf klassischen Medientechnologien in Präsenz und Online. In unserem Vorhaben werden wir mit partizipativer Lernraumgestaltung ein hybrides Lernraumkonzept entwickeln, um limitierende Online-Konzepte zu überwinden. Mit dem fachübergreifenden Gesamtkonzept befähigen wir Lehrende und Lernende zur Co-Creation ihrer eigenen Lernräume. An der School of Digital Education der HS Anhalt angesiedelt, werden Entwicklungen neuer hybrider Räume in den Raumdimensionen ARVR, synchrones Audio und Haptik etabliert. Auf technischer und methodischer Expertise aufbauend und ergänzt um didaktisches und soziologisches Wissen, werden wir mit Lehrenden und Lernenden ein mobiles Toolkit entwickeln, erproben und iterativ verbessern. Das Toolkit wird, methodisch angeleitet, in allen Fachbereichen der Hochschule zur Implementierung fachspezifischer hybrider Lernräume erprobt und genutzt. Ein digitaler Lernleitstand unterstützt Lehrende bei Methodenwechseln. Die Ergebnisse unseres Projektes werden beitragen, neue Dimensionen virtueller Lernkonzepte zu erschließen.
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Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied SciencesCareer Readiness durch Microcredentials
Der demografische Wandel u. der Fachkräftemangel stellen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Ziel des Verbundes ist es, Lehrangebote u. Strukturen durchlässiger zu gestalten, indem Microcredentials (MC) als eigenständige Lernmodule entwickelt u. zugänglich gemacht werden. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards stellt sicher, dass die erworbenen Kompetenzen für die individuellen Bildungsbiografien an allen Hochschulen des Landes anerkannt u. auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert werden. Drei zentrale Schwerpunkte sind: Förderung von Schlüsselkompetenzen: An den beteiligten Hochschulen werden MC in Bereichen wie Summer Schools, Bachelor-Master-Übergängen, Weiterbildungsmodulen, Brückenkursen, MINT-Förderung u. Sprachzertifikaten entwickelt.Erhöhung der Durchlässigkeit: Es werden Qualitätsstandards erarbeitet, um die Anerkennung und Anrechnung von MC zu ermöglichen. Diese sollen in verschiedenen Szenarien, z. B. als Kombination von Studium u. Zusatzkursen oder als Module für Zertifikate und Abschlüsse, erprobt werden.Unterstützung durch technische Infrastruktur: Eine zentrale Plattform zur öffentlichen Darstellung, Verwaltung u. Anerkennung der MC wird geschaffen, um eine Nutzung zu erleichtern u. ihre Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen. Das Vorhaben ist in Konzeptions-, eine Pilot- u. eine Verstetigungsphase unterteilt. Adressaten d. Entwicklungsarbeit sind: Studierende, Gasthörer:innen, Zertifikatsteilnehmende, Prüfungs- u. Zulassungsverwaltungen.
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Hybride Bausteine für immersive Lehrlabore
Lehrlabore sind ein elementarer Bestandteil in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Die Studierenden verbinden dort ihre theoretischen Kenntnisse mit praktischen Fähigkeiten. Herausforderungen im Studienalltag sind die enge Taktung, die Vorbereitung ohne Laborumgebung sowie die beschränkte Wiederholbarkeit. Dazu verlangen Studierende oder Dozierende mit längerfristigen Erkrankungen und der steigende Bedarf an berufsbegleitender Weiterbildung nach digitalen Lösungen. Bisher existieren jedoch kaum didaktische und technische Konzepte, die ähnliche Lern-, Erfolgs- und Interaktionserlebnisse in digitaler Form ermöglichen. Im Projekt "Hybricks" sollen erstmals Bausteine auf Basis moderner KI-Technologie entwickelt und bereitgestellt werden, die immersive, digitale Zwillinge neuer und vorhandener Lehrlabore erlauben. Mittels neuer KI-Verfahren wie Neural Radiance Fields (NeRF) oder Gaussian Splattings im Zusammenspiel mit frei verfügbaren 3D-Engines werden soziale und technische Interaktionsmethoden sowie Hardware- und Softwaretools entwickelt und bereitgestellt, die eine realitätstreue Umsetzung von online- und hybriden Laborversuchen erlauben. Die Bausteine werden am Beispiel eines vorhandenen und eines neu zu konzipierenden Medizintechnik-Labors entwickelt. Zur Validierung und Evaluation erfolgt ein Vergleich mit dem Präsenzlabor. Methoden und Werkzeuge werden als Open Source veröffentlicht.
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Lernfeedback durch Kontrafaktische Erklärungen
Die Maßnahme adressiert die Herausforderung, dass Lernende in digitalen Lernumgebungen stark hetero-gen in ihren selbstregulierten Lernfähigkeiten (SRL) sind und herkömmliches Feedback diese Unterschiede nicht berücksichtigt. Auf Basis der SRL-Theorie wurden Anforderungen an personalisiertes Feedback abge-leitet und mit Verfahren des Maschinellen Lernens sowie Erklärbare KI (XAI) umgesetzt. Dadurch konnten Lernverhalten und individuelle Charakteristika von Studierenden erfasst und mittels kontrafaktischer Er-klärungen in handlungsleitendes Feedback übersetzt werden. Eine universitäre Lehrveranstaltung diente als Testfeld, in dem signifikante Verbesserungen bei Plattformnutzung und Prüfungsergebnissen nachge-wiesen wurden.
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Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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