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Hochschule Bielefeldflexibel, kompetent, begleitet - neue Wege wagen
An der Hochschule Bielefeld (HSBI) wurden die beiden eng verbundenen Themen: flexible Curricula und differenzierte Lernwege und Lernbegleitung als spezifische Herausforderungen identifiziert, um den sich stetig wandelnden Kompetenzbedarfen in Studium und Arbeitswelt gerecht zu werden. Das Projekt flexibel, kompetent, begleitet neue Wege wagen (FlexKom) zielt darauf ab, ein Mehrebenenkonzept für flexible Curricula und differenzierte Lernwege zu entwickeln, um diese Kompetenzbedarfe abzubilden. Dies erfolgt auf Ebene von Studiengängen, Modulen, Weiterbildungszertifikaten und Microcredentials, die im HSBI-Konzept zu Flexibilisierungsbausteinen werden. Diese Bausteine können vielfältig miteinander kombiniert werden, um unterschiedliche Bedarfe der Kompetenzentwicklung zu adressieren. Zugleich werden differenzierte, adaptive Lernbegleitungsformate entwickelt und auf innovative Weise eng mit den neuen Formen flexibler Curricula verknüpft, wodurch auch die Durchlässigkeit im Studium für die heterogene Studierendenschaft gefördert wird.
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Hochschule BielefeldDualHoch3: Innovative Ansätze im Dualen Studium
Das Verbundprojekt DualHoch3 entwickelt innovative Modelle und Best Practice-Ansätze für bestehende und neue duale Studienangebote der Zukunft. Ziel ist, die Schnittstelle Theorie/Praxis zwischen Hochschule und Unternehmen in den Blick zu nehmen, den Transfer dort zu optimieren, informell und non-formal erworbene Kompetenzen der Studierenden sichtbar zu machen, den nationalen Austausch von besonderen Studienangeboten und deren Anrechnung als hochschulische Leistung zu ermöglichen und die Praxisphase im Hinblick auf Wissenschaftlichkeit und passender Praxisnähe nachhaltig zu verbessern. Dabei werden bewusst neue Wege für die breite Bildungslandschaft erprobt. Im Zentrum von DualHoch3 stehen drei Akteursgruppen: Studierende, Hochschulen (mit internen/externen Lehrenden) und Unternehmen. Die Ergebnisse werden in einem aufzubauenden Transfer-Netzwerk von interessierten Hochschulen und Unternehmen disseminiert. Das Projekt schafft Synergien, die das Studium eines qualitativ hochwertigen dualen Studienangebots auf ein neues Level anheben. DualHoch3 ist ein Bundesland-übergreifender Zusammenschluss unterschiedlicher Hochschularten (Duale Hochschule Baden-Württemberg, Duale Hochschule Sachsen, Hochschule Bielefeld, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe). Der Projektverbund ist multi-perspektivisch besetzt und wird vom Verband Duales Hochschulstudium Deutschland e.V. sowie dem ILIAS open source e-Learning e.V. unterstützt. Viele Unternehmen haben ihr Beteiligungsinteresse bekundet.
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Hochschule BielefeldDigitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium
Ziel des Verbundprojekts DigikoS ist es, Studierende und Lehrende besser auf die gesteigerten Herausforderungen von hybriden Lehr-/Lernszenarien vorzubereiten. Der durch die Pandemie ausgelöste Digitalisierungsschub wird genutzt, um die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit digitalem Lernen und Lehren zu stärken und tragfähige Konzepte für den Studienverlauf zu entwickeln. Dazu werden auf Grundlage umfangreicher Vorarbeiten Unterstützungsangebote für Studierende und Lehrende aus- und aufgebaut. Studierende werden bei der Nutzung digitaler Selbstreflexionsinstrumente zum Aufbau von Selbstlernkompetenz und Digital Skills begleitet. Dabei wird u.a. die Motivation Studierender zum digitalen Selbststudium adressiert. Lehrende werden durch Beratung und methodische Hinweise über eine Toolbox so befähigt, dass sie den besonderen Ansprüchen hybrider Lehrformate gerecht werden können. Die konzeptionelle Brücke zwischen den Angeboten für Studierende und Lehrende bilden Digital Scouts, die Studierende im Selbststudium betreuen und Lehrende beim Einsatz der Toolbox unterstützen.
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Hochschule BielefeldPlanetary Health and Nursing - Konzeptentwicklung für das Pflegestudium
Das Projekt Planetary Health and Nursing Konzeptentwicklung für das Pflegestudium zielt auf die curriculare Verankerung des Themas Klimawandel und seine gesundheitlichen Folgen in pflegewissenschaftlichen Studiengängen. Der professionellen Pflege als größter Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt eine essenzielle Rolle bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels in der Versorgung gesundheitlich beeinträchtigter Menschen in allen pflegerischen Settings zu. Hochschulen sind gefordert, Pflegestudierende für diese drängende Thematik zu sensibilisieren und auf die zukünftigen Anforderungen der Praxis vorzubereiten. Projektinhalt ist die Konzipierung, Erprobung und Reflexion von innovativen Lehr-Lernkonzepten für Pflegestudiengänge auf Bachelor- und Masterebene zum Zusammenhang von Klimawandel, Planetary Health und Pflege. Als Projektergebnis liegen vier im Kompetenzniveau sich steigernde Lehr-Lerneinheiten im Umfang von jeweils drei Zeitstunden vor. Um Zusammenhänge zu verdeutlichen und an Vorwissen anzuknüpfen, ist eine Integration der Inhalte in bestehende Module geplant. Methodisch erfolgt in allen Phasen eine proaktive, partizipative Einbindung von Studierenden, denen idealtypisch in der späteren beruflichen Praxis eine Multiplikatorenfunktion zukommen kann. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz des Themas werden von dem Projekt Impulse für eine deutschlandweite Verankerung des Themas in pflegewissenschaftlichen Curricula erwartet.
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Hochschule BielefeldLehr-Escape-Rooms mit LowCode im Dungeon
Das Projekt L<ESC>rod will ein umfangreiches digitales Framework entwickeln, welches Lehrenden erlaubt, ohne Programmierkenntnisse digitale Escape-Rooms zu definieren. Damit sollen die Zufriedenheit und der Lernerfolg der Studierenden gestärkt werden und die Studierenden in der wichtigen Selbstlernphase besser unterstützt sowie das Erlernen und Vertiefen von Future-Skills gefördert werden. Für Lehrende soll eine einfach zu benutzende Schnittstelle (LowCode) entstehen. Diese ermöglicht die einfache Umsetzung didaktischer Konzepte als fachunabhängige digitale Escape-Rooms mit spannender Handlung und Gamification-Elementen, die zum spielerischen Lernen und Interagieren anregen und die dynamisch auf das Spielgeschehen reagieren können. Basis ist das existierende digitale Dungeon-Framework, mit dem digitale Lernspiele für Single-Player erstellt werden können. Diese wird im Projekt um zentrale Elemente aus dem Bereich analoger Escape-Rooms wie u.a. Multi-Player-/Multi-Team-Konzept, Hinweissystem, Gamification-Konzept, Bewertungskonzept, Narrativ und Puzzle-Elementeergänzt. Das gemeinsame spielerische Bearbeiten von fachlichen Aufgaben und die Identifizierung mit verschiedenen Rollen im Spiel sowie kooperative/kompetitive Anreize adressieren Dialog-, Konflikt- und Lösungsfähigkeit und stimulieren Kreativität und Missionsorientierung. Studierende und Lehrende sind fachübergreifend während des gesamten Projekts aktiv in Evaluation und Entwicklung eingebunden.
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Hochschule BielefeldSpiele-Framework für Digital Game Based Learning
Am Campus Minden greifen die Informatik-Lehrenden Prof. Dr.-Ing. Carsten Gips und Birgit Christina George den Ansatz des (Digital) Game Based Learnings auf und wenden das Konzept auf die Hochschullehre an. Im Projekt wird ein Spiele-Framework , also ein Programmiergerüst, entwickelt, in dem Studierende die Akteure, Gegenstände, Räume und Spielmechaniken programmieren und sich damit ein individuelles Spiel erschaffen oder erweitern können. Außerdem soll das Framework Lehrenden die Möglichkeit bieten, eigenständig Level und fachbezogene Aufgaben (Quests") bereitzustellen. Beim Spielen gelangen die Studierenden erst in das nächste Level, wenn die Aufgabe durch Anwendung des fachlichen Wissens und der Techniken der jeweiligen Lehrveranstaltung korrekt gelöst wurde. Damit Lehrende aller Fachgebiete geeignete Aufgaben interaktiv definieren können, soll unter anderem eine Beschreibungssprache (DSL) zum Programmieren der Spiellogik entwickelt werden.
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Hochschule BielefeldGreen Guide für Nursing
Planetare Gesundheit ist angesichts des Klimawandels als größte globale Gesundheitsbedrohung höchst relevant für die Profession der Pflege. Gemäß Pflegeberufegesetz von 2020 müssen Absolvent*innen von Pflegestudiengängen befähigt werden, aufmerksam für die Ökologie in den Gesundheitseinrichtungen zu sein, über grundlegendes Wissen zu Konzepten und Leitlinien für eine ökologische Gestaltung der Einrichtung zu verfügen und mit materiellen und personellen Ressourcen nachhaltig umzugehen. Bislang ist die Integration des Themas in Curricula defizitär und geht einher mit einem hohen Bedarf an Lehr-/Lernmaterial für alle Pflegestudiengänge. Studien belegen einen Mangel an Wissen und Handlungskompetenz zu planetarer Gesundheit bei Pflegestudierenden und Pflegefachpersonen in der Praxis. Das Projekt Green Guide for Nursing baut auf dem Freiraum 2022-Projekt Planetary Health and Nursing (PHN) auf und stellt den nächsten Schritt zur Integration des Themas in Lehre und Praxis dar. Pflegestudierende werden befähigt, mittels der innovativen, digitalen Methode des Educational-Escape-Rooms, Themen aus der Pflegepraxis in Form eines Aktionshandbuchs (Do-it-Guide für nachhaltiges Pflegen) mit konkreten Ideen zur Vergrößerung des ökologischen Handabdrucks zu entwickeln. Der Do-it-Guide wird Hintergrundinformationen, positive Visionen und konkrete Empfehlungen für klimasensibles Pflegen enthalten, die frei zugänglich bundesweit in Lehre und Praxis Anwendung finden können.
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KI für das Ingenieurstudium nutzbar machen
Wir entwickeln das KI4ING-Tool, ein auf Systemen der Künstlichen Intelligenz (KI) basierendes, digitales Unterstützungssystem für das Lernen der Technischen Mechanik (TM). Dadurch machen wir KI für das Ingenieurstudium nutzbar. KI-Systeme sind weit verbreitet und werden von Studierenden für ihr Studium intensiv eingesetzt [3,9]. In KI4ING untersuchen wir, wie KI-Systeme für das fachspezifische Lernen im Ingenieurstudium dienlich sein können. Bestehende KI-Systeme sind in der Lage, fachspezifischen Output zu generieren. Dieser ist jedoch nicht immer korrekt und erfordert von Nutzenden einen kritischen Umgang. Eine Alternative können fachspezifische Aufgabenmaterialien sein, die mit KI-Systemen verknüpft werden. Durch diese Materialien sowie Vorgaben zur Gestaltung der Antworten können Outputs von KI-Systemen fachlich korrekt und lernförderlich sein. Im Zuge des Projekts KI4ING entwickeln wir Aufgabenmaterialien für das Fach TM und identifizieren lernförderliche Gestaltungsmerkmale für den Output von fachspezifisch angepassten KI-Systemen. Diese verknüpfen wir mit bestehenden KI-Systemen und implementieren diese KI-Systeme in eine KI-basierte, digitale Lernplattform für die TM (KI4ING-Tool). Wir verfolgen im Projekt KI4ING einen Entwicklungsansatz auf Basis des Design-Based Research und binden Expert*innen aus TM, KI und Bildungsforschung sowie Studierende ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge aktiv in den Entwicklungsprozess ein.
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Entwicklung einer CRUD-API für die Software Madek
Um die Software Madek zu modularisieren und zukunftssicher zu machen, hat das ORC die Entwicklung einer CRUD-API in Auftrag gegeben. Eine CRUD-API ermöglicht die Anbindung von Madek an andere Systeme und Applikationen. Mit der bis dahin vorhandenen API und aufgrund des teilweise monolithischen Codes der Software waren Lesezugriffe nur mit hohem Aufwand, Schreibzugriffe gar nicht möglich.
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Prüfungen an sächsischen Hochschulen – Perspektiven, Entwicklungen und Probleme ein Jahr nach Auslaufen der Notfallverordnungen.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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