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Pädagogische Hochschule WeingartenMake-Bio-Art
Das Projekt Make Bio ART verfolgt das Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als transdisziplinäres, ästhetisch-experimentelles Lehrformat in der Lehramtsausbildung zu verankern. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Species Services den Potenzialen von Mikroorganismen wie Pilzen, Algen und Bakterien zur Lösung gesellschaftlicher Problemstellungen in einem forschend-gestalterischen Laborumfeld. Studierende agieren hierbei nicht lediglich als Rezipient:innen, sondern als aktiv Mitgestaltende: Sie konzipieren eigenständig Projekte, entwickeln nachhaltige Artefakte und reflektieren ihre Rolle als zukünftige Multiplikator:innen einer kreativen, handlungsorientierten BNE.Die methodische Umsetzung folgt einem Design-Based-Research-Ansatz, der eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehrformate im Dialog mit den Studierenden ermöglicht. Die Wirksamkeit wird mittels eines Mixed-Methods-Designs evaluiert, das unter anderem Veränderungen in Einstellungen zu BNE und Biodiversität sowie die Entwicklung von Selbstwirksamkeitserwartung erfasst. Ergebnisse werden im Rahmen öffentlicher Präsentationen sichtbar gemacht und als Open Educational Resources (OER) verbreitet. Das Projekt leistet damit einen strukturellen Beitrag zur curricularen Innovation in der Lehrer:innenbildung und bietet übertragbare Impulse für weitere Lehrkontexte.
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Pädagogische Hochschule WeingartenLearning Science Teaching with Augmented Reality
Ziel des Vorhabens Learning STAR ist es, am Beispiel konkreter Experimente aus dem Naturwissenschaftlich-technischen Unterricht eine augmentierte Lernumgebung im Reallabor, also Laborsituationen, bereitzustellen, über die Lehramtsstudierende typische Fehler bei der Anleitung von Experimenten kennenlernen, die Fehler diagnostizieren und aufbauend darauf unterschiedliche Handlungsoptionen erproben können. Hierzu soll im Rahmen des Projekts für ein naturwissenschaftliches Experiment eine adaptive augmentierte Lernumgebung als Prototyp entwickelt und im Rahmen von fachdidaktischen Seminaren erprobt und evaluiert werden. Experimentieren ist für dieses Ziel eine gute Grundlage, weil die notwendigen Forschungsdaten (zu Fehlern, zur Prozessdiagnostik, zu günstigen Entscheidungen von Lehrkräften) bereitstehen und für die Programmierung der Lernumgebung genutzt werden können. Im Gegensatz zu Bildschirmlernumgebungen sind wir also in der Lage, in einem realen Ausbildungslabor der Universität eine gesamte experimentelle Unterrichtssituation zu simulieren, ohne dass dabei reale Schülerinnen und Schüler benötigt werden. Diese Ausbildung soll vor allem auf die Praxissemester besser vorbereiten, sodass in den Schulen die Unterrichtszeit effektiver genutzt werden kann. Um der Heterogenität späterer Schülergruppen besser begegnen zu können sollen zudem Fehler adressiert werden, wie sie in allen Schulstufen zu finden sind.
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Pädagogische Hochschule WeingartenAppKomm - Kommunikationstraining sprachrezeptiver Fähigkeiten
Veranstaltungen im Bereich Kommunikation sind im Bachelor- und Masterstudiengang Medien- und Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Weingarten elementarer Bestandteil der Studienordnung. Die Studierenden durchlaufen ein langjährig bewährtes und über mehrere Semester andauerndes integratives Trainingsprogramm, das je nach Vertiefungswunsch individualisierte Qualifizierungspfade ermöglicht. Lerninhalte des Programms sind Selbsterfahrung und Gruppenerleben in Kommunikationssituationen und Aufbau sprachproduktiver (Miteinander Reden) und sprachrezeptiver (Zuhören, Verstehen) Fähigkeiten. Ziel ist es, das eigene kommunikative Handeln zu erkennen, zu reflektieren und problemlöseorientiert zu verändern. Die Veranstaltungen des Programms bedürfen einer unmittelbaren Teilnehmerorientierung, weshalb es ausschließlich in Kleingruppen und in Präsenz durchgeführt werden kann. Der dazu notwendige personelle und zeitliche Aufwand ist beträchtlich. Digitale Elemente zur einfachen und kontinuierlichen Integration des Erlernten in den Alltag können trotz erforschter und erprobter Konzepte nicht angeboten werden, da die benötigte Infrastruktur fehlt. Das Ziel des Projekts ist es deshalb die Entwicklung einer plattformunabhängigen, und kostenfreien Selbstlern-App zur Schulung sprachrezeptiver Fähigkeiten. Die Umgebung einer Mobile App soll Studierende in fachlicher wie auch in motivationaler Hinsicht fördern und damit eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglichen.
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Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben
Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.
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Workspace „wissenschaftliches Arbeiten“
Lehrinhalte werden häufig im Kontext eines bestimmten Seminars oder Moduls angeboten. Insbesondere das wissenschaftliche Arbeiten stellt einerseits einen wichtigen Inhalt im Studi-um dar, ist andererseits für viele Studierende jedoch etwas völlig Neues und Ungewohntes. Der Workspace zum Thema soll Studierenden den Einstieg erleichtern, aber auch als Nachschlagewerk über das gesamte Studium hinweg dienen. Dadurch werden sie in ihrem Autonomie- und Kompetenzerleben unterstützt.
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Simulationsbasiert beraten erproben und reflektieren: Drei Einsatzszenarien von virtual gaming simulations (VGS) zum Lerncoaching im schulischen Kontext
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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