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Hochschule Düsseldorf(Selbst)wirksam in der OKJA
Die Covid-19-Pandemie gilt als tiefer Einschnitt in die natu?rliche Entwicklungsphase von Jugendlichen. Studien untermauern, dass diese nicht-normative Krise über die Pandemie hinaus zu einer erhöhten Belastung gefu?hrt hat (z.B. Ravens-Sieberer et al., 2023). Der erhöhte Hilfebedarf spiegelt sich jedoch nicht in der Hilfesuche wider. Zur Schließung dieser Lücke kommt dem niedrigschwelligen Beratungsansatz eine besondere Bedeutung zu, um Jugendliche aus allen sozialen Schichten auch in belasteten Sozialräumen zu erreichen. Die Antragstellerin plant ein interdisziplinäres und partizipatives Lehrforschungsprojekt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung mit hohem Praxisanteil sollen Studierende der Sozialen Arbeit in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der Praxis und zwei im Rahmen des Projektes angestellten wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen eine bisher fu?r Schulen konzeptionierte Kurzmaßnahme zur Stärkung der allgemeinen Selbstwirksamkeit in den Kontext der offenen Kinder- und Jugendarbeit anpassen, implementieren und evaluieren. Die Studierenden sollen so nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis für besondere Bedarfe ihrer Klient*innen sowie die wissenschaftliche Begleitung von Interventionen sensibilisiert werden. Über den Theorie-Praxis-Transfer werden die Fachlichkeit und Vernetzung der Studierenden zu künftigen Arbeitgeber*innen im Besonderen gefördert. Die aus dem Seminar gewonnen Erkenntnisse werden für Interessent*innen in Form eines Manuals veröffentlicht.
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SKiLLs - Simulationsspiel zur Kompetenzentwicklung
Aufgabe der Sicherheitstechnik (SiTe) ist die Identifikation, Bewertung und Vermeidung von Risiken bei der Arbeit mit dem Ziel der Förderung sicherer Arbeit. Die Arbeitswelt wandelt sich beschleunigt durch Makro-Trends wie Digitalisierung und Globalisierung. Dem steht eine alternde und schrumpfende Erwerbsbevölkerung gegenüber. Zunehmend werden daher von der SiTe individuelle, problembasierte und interdisziplinäre Lösungen zur Gestaltung der Arbeitswelt erwartet, was ein Kompetenzset jenseits des reinen Fachwissens erfordert. Bisher basiert die Lehre jedoch traditionell noch überwiegend auf Lehrmethoden, die kaum aktivierende, praxisorientierte und konstruktive Lernumgebungen bieten und somit nicht hinreichend geeignet sind, die geforderten Kompetenzen zu entwickeln.SKiLLs zielt durch die Integration eines semesterlangen Simulationsspiels in die arbeitswissenschaftliche Lehre der SiTe an der Universität Wuppertal darauf ab, berufsnahe und interdisziplinäre Szenarien für realweltliches Problemlösen einzuführen, die Wirksamkeit der Maßnahme zu evaluieren und Chancen und Grenzen für Lernende/Lehrende aufzuzeigen.Sicherheitsingenieur*innen stehen exemplarisch für das Berufsfeld Ingenieurswissenschaften, wo interdisziplinäres Denken und Handeln aus der Praxis immer wieder gefordert, in der Ausbildung methodisch-didaktisch jedoch noch nicht hinreichend verankert ist. Daher wird im Projekt ein Umsetzungskonzept für die Lehre in anderen Ingenieurberufen entwickelt und verbreitet.
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Aufbau des Digital Object Learning Centre (DOLCE)
Das Digital Object Learning Centre (DOLCE) vermittelt disziplinübergreifend digitale Kompetenzen in der Arbeit mit Sammlungen am Beispiel der zentralen Sammlungsdatenbank der Goethe-Universität. Der aus aktuell neun Modulen bestehende DOLCE-Kurs kann entweder in Form eines Readers oder in Form von Video- oder Texttutorials auf Moodle benutzt werden. Er funktioniert sowohl als Selbstlern- als auch als Blended Learning Tool. DOLCE wurde bisher in der objektbezogenen Lehre genutzt und eignet sich darüber hinaus für den Kompetenzaufbau in der digitalen Sammlungsarbeit für Universitäten und GLAM-Institutionen.
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Haltung, Struktur und Betreuung im Communitybuilding für die Hochschullehre
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