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Bauhaus-Universität WeimarLernraum.Bauhaus: individuell - kooperativ - hybrid
Lernen an der Bauhaus-Universität Weimar bedeutet, disziplinübergreifend Ideen und Konzepte für eine humane Gesellschaft und eine lebenswerte Umwelt zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen. Die Kommunikation der Lernenden und Lehrenden war während der vergangenen zwei Semester allerdings eingeschränkt. Räumliche Trennung und mediale Barrieren stellten das Miteinander vor neue Herausforderungen. Tradierte Formen des Lernens, Lehrens und Prüfens wurden in Frage gestellt. Die Bauhaus-Universität Weimar begreift diese Situation als Chance, Lernen, Lehren und Prüfen neu zu denken. Sie wird die Vorteile des analogen Lernens mit denen digitaler Lernformen und virtueller Lernräume zusammenbringen. Sie will hybride Lernräume schaffen, in denen Lernen-de und Lehrende in einen kreativen und produktiven Austausch treten können. Diesen Zielen nähert sich die Bauhaus-Universität Weimar in vier Schritten: Sie stärkt das selbst-regulierte und gemeinschaftliche Lernen. Dies nutzt sie, um hybride Lernräume neu zu denken und lernförderlich zu gestalten. Daran anknüpfend werden Lernräume um das Format des Ler-nens am Objekt erweitert. Begleitend werden die Grundlagen für das stetige Weiterdenken von Lernen und Lehren geschaffen.
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Bauhaus-Universität WeimarSchreib- und KI-Kompetenz zusammen denken
Ziel des Projekts ist es, akademische Schreibkompetenzen unter Einbeziehung von KI-Technologien zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Schreiben mehr als Textproduktion ist es ist ein essentielles Denkwerkzeug und eine Schlüsselkompetenz besonders im KI-Zeitalter.Unser Ansatz überwindet traditionelle Grenzen der Schreibförderung, indem er direkt in der Fachlehre ansetzt und verschiedene Schreibkulturen wissenschaftliche, künstlerische und gestalterische miteinander in Dialog bringt. Dabei werden Studierende von Beginn an als aktive Mitgestaltende eingebunden, sei es als qualifizierte Peer-Tutor*innen oder als Ideengeber*innen für neue Formate.Besonders wegweisend ist der integrative Ansatz: Die Vermittlung von Schreibkompetenz wird unmittelbar mit reflektierter KI-Nutzung verknüpft. So entstehen niedrigschwellige Lernangebote von Mini-Workshops in regulären Lehrveranstaltungen bis hin zum digitalen Escape Room mit Schreibherausforderungen.Ziel des Projekts ist ein Ökosystem, in dem Lehrende entlastet, Studierende befähigt und nachhaltige Peer-Learning-Strukturen etabliert werden. Durch regionale und internationale Vernetzung sowie ein Symposium werden Erfahrungen ausgetauscht und neue Impulse für die Hochschullehre gesetzt. Die Ergebnisse werden evaluiert und in der Lernwerkstatt der Universität mit dem Ziel verankert, ein für andere Hochschulen adaptierbares Modell zu entwickeln, das Schreib- und KI-Kompetenz als untrennbare Zukunftskompetenzen begreift.
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Bauhaus-Universität WeimarLeerraum oder was braucht es zum Lernen? Ko-kreative Gestaltung von fluiden Lehr-/Lernräumen
Kernidee des Projekts ist es, Lehr-/Lernräume auf Grundlage didaktischer Prinzipien neu zu erfinden. Das geschieht mittels einer positiven Disruption: Gedanklich und experimentell werden einige Räume ihrer starren und unhandlichen Ausstattungen entledigt, die Lehren und Lernen einhegen. Die entstandenen Leerräume werden gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden erfinderisch, mutig und mit größtmöglicher Flexibilität zu Musterlernräumen ausgestaltet. Dies erfolgt auf Basis didaktischer und ästhetischer Kriterien, die zuvor in Interviews und Workshops ermittelt und mit Erkenntnissen ähnlicher Vorhaben an anderen Hochschulen verkoppelt werden. Ausgestaltet werden die Räume ko-kreativ, d.h. die jeweils adäquaten Ausstattungen werden gemeinsam entworfen, experimentell und iterativ anhand unterschiedlicher Lehr-/Lernszenarien und mit diversen Zielgruppen im Realbetrieb getestet. Besonderes Augenmerk in den Pilotvorhaben mit Lehrenden und Lernenden aus den vier Fakultäten liegt auf Lehr-/Lernszenarien und Ausstattungskonzepten, die die methodische Vielfalt von Lehren und Lernen erweitern bzw. die innovative Ansätze zur Lösung bisheriger Herausforderungen bieten. Die experimentelle Untersuchung von Wirkfaktoren im Verhältnis zwischen Raum, Ausstattung und Didaktik soll sowohl für Neu- und Umbauvorhaben der Universität (u.a. Lernwerkstatt) genutzt werden als auch Impulse setzen für die lernförderliche und interaktive Gestaltung von Lehr-/Lernräumen an anderen Hochschulen.
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Die Evangelische Hochschule Berlin will ihre Zukunftsfähigkeit durch Digitalisierung verbessern. Als kleine kirchliche Hochschule benötigt die EHB Unterstützung bei der Implementierung einer Digitalisierungsstrategie. Ausgehend vom Student Life Cycle und der Studierendenperspektive soll daher im Projekt "Potentiale der Digitalisierung nutzen. Zukunftsfähige EHB (PoDiZ)" mit dem Rahmenprojekt ehb.DIGITAL eine Digitalisierungsstrategie für die Hochschule entwickelt und exemplarisch in zwei Studiengängen (mit den Schwerpunkten Digitales Lehren, Lernen und Prüfen Hebammenwissenschaft DigiHeb / Digitalisierte kindheitspädagogische Praxis DigiKiPäd) umgesetzt werden. Die Studiengänge werden in synchronisierten Arbeitsphasen digital transformiert. Dabei werden innovative virtuelle und hybride Lehr-, Lern- und Prüfungskonzepte entwickelt, evaluiert und implementiert. Über das Rahmenprojekt erfolgt begleitend die Digitalisierung von Strukturen und Prozessen der Studierendenverwaltung. Innovativ ist die durchgängige Partizipation der Zielgruppen der Studiengänge (Praktiker:innen, Eltern) im Projekt. Zudem wird mittels digitaler Werkzeuge für die Öffentlichkeit Transparenz über im Projekt erprobte digitale Bausteine gewährleistet.
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