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Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied SciencesCareer Readiness durch Microcredentials
Der demografische Wandel u. der Fachkräftemangel stellen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Ziel des Verbundes ist es, Lehrangebote u. Strukturen durchlässiger zu gestalten, indem Microcredentials (MC) als eigenständige Lernmodule entwickelt u. zugänglich gemacht werden. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards stellt sicher, dass die erworbenen Kompetenzen für die individuellen Bildungsbiografien an allen Hochschulen des Landes anerkannt u. auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert werden. Drei zentrale Schwerpunkte sind: Förderung von Schlüsselkompetenzen: An den beteiligten Hochschulen werden MC in Bereichen wie Summer Schools, Bachelor-Master-Übergängen, Weiterbildungsmodulen, Brückenkursen, MINT-Förderung u. Sprachzertifikaten entwickelt.Erhöhung der Durchlässigkeit: Es werden Qualitätsstandards erarbeitet, um die Anerkennung und Anrechnung von MC zu ermöglichen. Diese sollen in verschiedenen Szenarien, z. B. als Kombination von Studium u. Zusatzkursen oder als Module für Zertifikate und Abschlüsse, erprobt werden.Unterstützung durch technische Infrastruktur: Eine zentrale Plattform zur öffentlichen Darstellung, Verwaltung u. Anerkennung der MC wird geschaffen, um eine Nutzung zu erleichtern u. ihre Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen. Das Vorhaben ist in Konzeptions-, eine Pilot- u. eine Verstetigungsphase unterteilt. Adressaten d. Entwicklungsarbeit sind: Studierende, Gasthörer:innen, Zertifikatsteilnehmende, Prüfungs- u. Zulassungsverwaltungen.
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Teaming in Translation - Gesundheitsberufe und Dolmetschen
Das Vorhaben umfasst die Etablierung eines Kooperationsprojekts zwischen der Medizinischen Fakultät, dem Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie sowie dem Orientalischen Institut der Universität Leipzig. In der Praxis der Gesundheitsberufe ist die fehlende deutsche Sprachkompetenz bei Patient:innen oft ein Hindernis. Auch in der Geburtshilfe sind fremdsprachige Schwangere häufig auf sich selbst gestellt oder Personen aus dem Privatumfeld dolmetschen behelfsmäßig, wodurch es immer wieder zu Missverständnissen kommt. Um angehende Ärzt:innen, Hebammen und Dolmetscher:innen bestmöglich auf die Berufspraxis vorzubereiten, sollen diese drei Studierendengruppen im Sinne der interprofessionellen Ausbildung gemeinsam mehrere realitätsnahe Szenarien im Skills- und Simulationszentrum der Medizinischen Fakultät (LernKlinik Leipzig) durchlaufen. Hier können unter Hinzuziehung von speziell geschulten Simulationspersonen Gespräche zwischen Ärzt:innen, Hebammen und Gebärende auf geburtshilflichen Stationen bzw. in Ambulanzen simuliert werden. In diesem praxisnahen Format können für Anamnese- und Aufklärungsgespräche mit Beteiligung von Dolmetscher:innen erlernt und erprobt werden. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, die drei Studierendengruppen für diese medizinisch und sprachlich komplexe Situationen zu sensibilisieren.
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Blended Learning und digitale Repräsentationen
Theologiestudierende wurden in Blended-Learning-Settings befähigt, 3D-Repräsentationen von religiösen Gebäuden und Artefakten zu erstellen und diese für VR-Formate zu didaktisieren. Die Effekte dieser neuen digitalen Lernformate wurden begleitend beforscht. Die Lernwerkstatt “TheoWerk” wurde weiterentwickelt: Downloadbereiche (Erklärvideos, VR-Umgebungen), Öffnung für Studierende als VR-Cafe.
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Podcast HNEEvoices
Mit dem Ohr hinter den Kulissen. Im hochschuleigenen Produktionsstudio entsteht einmal monatlich der Podcast "HNEE Voices". Die Gäste kommen aus dem näheren Umfeld der Hochschule und erzählen in kurzweiligen Episoden von ihren Erfahrungen im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Innovationen im ländlichem Raum und der allgegenwärtigen Klimakrise.
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