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Universität PassauDigitaler Diversitätsdialog
Das Projekt Digitaler Diversitätsdialog Barrieren erkennen und abbauen (D3) entwickelt ein neuartiges, KI-gestütztes Feedbacktool für Studium und Lehre, das unterrepräsentierte Studierendenperspektiven sichtbar macht. Im Fokus stehen dabei Studierende, deren Studienalltag durch besondere Herausforderungen geprägt ist etwa durch Betreuungsverantwortung, (chronische) Beeinträchtigungen, internationale Herkunft, einen nicht-akademischen Familienhintergrund oder eine hohe Erwerbsbelastung. Ihre Sichtweisen fließen zu wenig in hochschulische Entwicklungsprozesse ein, wodurch strukturelle Barrieren oft unerkannt bleiben und Chancengerechtigkeit in Studium und Lehre nicht erfüllt werden kann.D3 begegnet diesem Problem durch einen mehrstufigen, technologiegestützten Ansatz: In narrativen Interviews werden die Studienrealitäten von vulnerablen Studierendengruppen aufgenommen. Diese qualitativen Daten werden mithilfe generativer KI in synthetische, lebensnahe Personas überführt. In einem interaktiven Chatbot-Tool dienen sie Lehrenden und Studiengangsverantwortlichen als Reflexionshilfe, um Barrieren in Lehr- und Studiengangsentwicklung zu identifizieren und didaktisch unterstützt zu adressieren.D3 schafft einen innovativen Zugang zur inklusiven Lehr- und Studiengangsentwicklung: Es verbindet qualitative Sozialforschung mit KI-Technologie, überführt reale Perspektiven in systematisches Handlungswissen und ermöglicht niedrigschwellige Impulse für eine gerechtere Hochschullehre.
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DEV:GAMES Lernen durch eigene EdGames
Educational Games also solche Spiele, bei deren Spiel Student*innen fachspezifische Inhalte lernen halten in verschiedenen Formen (Simulationsspiele, Messenger Games, Brettspiele, Escape Rooms) Einzug in die Lehre. Diese Spiele werden hierfür von Dozent*innen oder anderen Bildungsexpert*innen entworfen und dann in der Lehrveranstaltung verwendet. Aber bereits am Design und an der Implementierung dieser Spiele lässt sich einiges lernen: Lehrstoff kann vertieft werden, verschiedene Ebenen des Verständnissen können entworfen und reflektiert werden und eben auch einiges über das nutzer*innenzentrierte Design solcher Spiele gelernt werden. Genau dies ist Ziel dieses Projekts: Student*innen entwerfen im Rahmen einer Lehrveranstaltung Educational Games, die dann von anderen Lernenden gespielt werden können. Im Projekt entwerfen wir hierfür Konzepte und notwendige Ressourcen und führen sowohl Spieldesign und entwicklung wie auch die Durchführung im Wintersemester 2022/23 und Sommersemester 2023 durch.
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Verbindliches digitales Abschlussarbeiten-Archiv
Die Abgabe der Abschlussarbeit bzw. ihrer Dokumentation ist für alle Absolvent*innen der HfG verpflichtend. Jedoch wurden bisher weder die Standards zur Abgabe noch die Aufbewahrung einheitlich geregelt. Die Maßnahme führte die verbindliche Abgabe über die Projektarchiv-Plattform ein. Künftig werden Abschlussarbeiten einheitlich langfristig archiviert und können nachgenutzt werden.
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Die Materialität analog-digitaler Schnittstellen. Usability-Testung Stift-basierter Eingabegeräte für E-Assessment-Szenarien
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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