
Sportwissenschaftliche Präsenz- und Onlinelehre optimieren, renommieren und transformieren
Das Fach Sport, mit seinem zentralen Aspekt von Leiblichkeit und Körperlichkeit, weist Besonderheiten im Kanon der Fächer universitärer Lehre auf, die auch im Kontext der digitalen Transformation zentral sichtbar werden. Das Projektvorhaben SPort will den besonderen Herausforderungen der sportwissenschaftlichen Lehre im Bereich der Digitalisierung durch eine systematische Auswertung bestehender innovativer Lehrkonzepte begegnen. Die Auswertung gründet die Stärkung des Lehr-/Lernprozesses durch die Nutzung relevanter Ergebnisse für vielfältige Schulungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Lehrende und Lernende der eigenen Hochschule, aber auch hochschulübergreifend als open educational resources in verschiedenen Formaten. Das Projektvorhaben ist dabei auch als Prozess angelegt, in dem status- und gruppenübergreifend strukturelle Verankerungen im Bereich der digitalen Lehre diskutiert und dauerhaft umgesetzt werden. Die Besonderheit des Faches lässt erwarten, dass insbesondere hybride Lehr-Lernszenarien, sowie Verbindungen von Präsenz- und Onlinelehre in der Transformation bedeutsam sind. Dadurch werden weitere methodisch-didaktische aber auch technische Innovationen und Lösungen notwendig sein werden.
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eService-Agentur im Land Sachsen-Anhalt
Die Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt haben sich bezüglich der Digitalisierung in der Lehre sehr heterogen entwickelt, wobei Nachholbedarf als auch Leuchtturmprojekte zu konstatieren sind. Um die nachhaltige Weiterentwicklung der Digitalisierung in den Hochschulen zu koordinieren, sollen in einem auf Transfer und Synergie beruhenden Verbundprojekt die Grundlagen für eine landesweite Koordinierungsebene im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung geschaffen werden. Diese soll als eService-Agentur für Hochschullehre im Land Sachsen-Anhalt (eSALSA) aus der koordinierten Arbeit von mehreren thematischen Kompetenzzirkeln entstehen, in denen die einzelnen Hochschulen ihre vorhandene Expertise im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung einbringen, weiterentwickeln und Transfer ermöglichen. Die Projektziele bestehen darin, dass alle beteiligten Hochschulen über die didaktischen, technischen und rechtlichen Möglichkeiten verfügen, vor Ort elektronische Prüfungen durchzuführen, hybride Lehrszenarien einzusetzen und allen Lehrenden didaktisch orientierte Qualifizierungen zur digitalen Lehre anzubieten. Nach dem Ende der Förderperiode wird eine Verstetigung der Zusammenarbeit in Form einer Länderinitiative angestrebt (eSALSA).
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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Künstliche Intelligenz und Psychologie – Von Kognitiver Modellierung bis Erklärbarkeit
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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