Projekt Bühne
DigiLehR
Projekt
Zur Suche

Digitales Lehren und Lernen in erweiterten Realitäten

An der Hochschule Harz können Studierende digitale Lehrangebote nutzen. Neben der offenen Lehrplattform ILIAS zur Lernkontrolle wird zunehmend auch Online-Lehre über Videokonferenz angeboten. Praktische Arbeiten können digital bisher nur unzureichend durchgeführt werden. Drei Themengebiete aus zwei Fachbereichen der Hochschule möchten mit dem Vorhaben die digitale Lehre um virtuelle Lernumgebungen ergänzen. Technisch wird ILIAS mit der 3D Engine Unity gekoppelt, die es ermöglicht xR-Anwendungen plattformübergreifend anzubieten. In jedem Themenbereich wird ein virtuelles Lernszenario erstellt und in drei Phasen evaluiert. Jeder Themenbereich ergänzt dabei Anforderungen an die virtuelle Umsetzung. Das Ziel ist ein Leitfaden mit Empfehlungen für den xR-Einsatz untersetzt mit den Ergebnissen der Evaluation. Das Teaching Lab der Hochschule und ein projektbegleitendes Konsortium bilden Supportstrukturen zur strukturellen Verankerung. Das Konsortium besteht aus Interessensvertretern der Verwaltung (Rechenzentrum, Prüfungsamt) und wird projektbegleitend um weitere Interessenten erweitert. Die Szenarien und Ergebnisse werden kontinuierlich mit dem Konsortium diskutiert, um weitere Anforderungen in der Entwicklung zu berücksichtigen.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101217
Projekt

Digitalisierung entlang Lehren, Lernen und Forschen integrieren

Bislang wurde das Thema digitale Lehre an der Universität Hohenheim auf der Ebene der einzelnen Lehrveranstaltung betrachtet. Mit dem vorliegenden Vorhaben werden erstmals auch die Ebene der Studiengänge sowie die Ebene der Lehrkultur und Lehrorganisation systematisch bearbeitet. Gute digitale Lehre basiert dabei auf dem konzertierten Einsatz technischer Innovationen in Kombination mit didaktischen, curricularen und organisationalen Innovationen, die zusammen einen kulturellen Wandel in der Hochschule unterstützen. Dazu werden verknüpfte Maßnahmenbündel implementiert, die sich sowohl an Studierende als auch an Lehrende richten. Als Output am Ende des Projekts stehen Ergebnisse, die auch über den spezifischen Kontext hinaus relevant und in andere Hochschulsettings übertragbar sind: studiengangsbasierte, digitale Kompetenzprofile, good practices für die Integration digitaler Formate in Studiengänge, fachspezifische digitale Toolboxen für Lehrende, ein Konzept für die digitale Unterstützung Forschenden Lehrens und Lernens, ein KI-gestütztes Lernassistenzsystem, eine auf digitaler Texterkennung basierende Evaluationsmethode sowie wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse zum Einsatz und zur Wirkung digitalen Lehrens und Lernens.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100037
Maßnahme

Standortübergreifendes Teamteaching

Im Projekt GeoTandems wurden durch standortübergreifendes Teamteaching Lehrinnovationen entwickelt, erprobt und weitergeben. Hochschullehre wird dadurch als Gemeinschaftsaufgabe verstanden. Mit allen GeoTandems wurden in zwei gemeinsamen Workshops die Gelingensbedingungen und Stolpersteine standortübergreifenden Teamteachings reflektiert und in einem gemeinsamen Sammelband publiziert.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100703

Coordination modes in higher education management

Diese Studie rekonstruiert eine Typologie von Koordinationsmodi im universitären „Third Space“ und stützt sich dabei auf extern finanzierte Hochschulentwicklungsprojekte an deutschen Universitäten. Sie untersucht, wie Projektkoordinatoren Steuerungsaufgaben wahrnehmen und welche idealtypischen Koordinationsmodi sich identifizieren lassen. Indem sie Projektkoordination als Governance-Ressource konzeptualisiert, schlägt die Studie zwei analytische Dimensionen vor, die eine Typologie mit vier Modi strukturieren. Die Typologie verfeinert das Verständnis von Führungsrollen im „Third Space“ und bietet Orientierungshilfen für die Integration solcher Positionen in die Hochschulgovernance, mit Implikationen für Systeme, in denen Projektifizierung eine herausragende Rolle spielt. Diese Studie rekonstruiert eine Typologie von Koordinationsmodi im universitären „Third Space“ und stützt sich dabei auf extern finanzierte Hochschulentwicklungsprojekte an deutschen Universitäten. Sie untersucht, wie Projektkoordinatoren Steuerung praktizieren und welche idealtypischen Koordinationsmodi identifiziert werden können.

Publikation anzeigen