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WueCAST - Kommunikation, Aufmerksamkeitsökonomie, Selbstregulation, Transfer

Im digitalen Zeitalter ist Aufmerksamkeit zu einer kostbaren Ressource geworden - Shortform Video Content und Social Media Posts, die sofortige Gratifikation versprechen, existieren neben universitären Veranstaltungen, die eine tiefgehende Auseinandersetzung mit komplexen Inhalten erfordern. In diesem Spannungsgefüge treten zunehmend Ablenkung, Überforderung und Prokrastination als neue Problemfelder in Erscheinung, die gleichermaßen das didaktische Handeln von Lehrenden sowie die emotionale Regulationsfähigkeit von Studierenden herausfordern. Das Projekt WueCAST entwickelt aus dieser Problemlage heraus Lehrkonzepte, gamifizierte Guides und kooperative Austauschformate, die auf die individuellen Bedürfnisse von Studierenden und Lehrenden zugeschnitten sind. In einem modularen, videobasierten Guide erweitern Studierende spielerisch ihr Wissen über metakognitive Kompetenzen und entdecken konkrete Techniken, um ihre Lernaktivitäten selbst erfolgreich zu planen und zu regulieren. Lehrende erfahren in Blended-Learning-Kursen, wie sie individualisierte, adaptive Lernumgebungen konzipieren, die im Sinne lernförderlicher Kommunikation die soziale Ko-Konstruktion von Unterricht fokussieren und somit die Aufmerksamkeit der Studierenden zielgerichtet lenken. Die im Projekt entwickelten Angebote sind aufeinander abgestimmt, aufgrund ihrer Modulstruktur flexibel einsetzbar, nachhaltig nutzbar und werden nach Projektende als OER zur Verfügung gestellt.

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"Grüne" Hörsäle an der Bergakademie

Das übergeordnete Ziel ist die Verzahnung der Universität mit der Gesellschaft. Dies geschieht durch die Bearbeitung von Fragestellungen aus der Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Die verschiedenen Aspekte der Konzeption, Etablierung und Weiterentwicklung des "grünen Hörsaal-Konzeptes“ werden nachfolgend kurz beschrieben: - Zunächst bedeutet „grün“ die Umgestaltung von bisher ungenutzten, zentral gelegenen Außenbereichen der Universitätsinstitute in "grüne" Hörsäle. - Durch die "grünen" Hörsäle entstehen Freiräume und Begegnungsräume. Die "grünen" Hörsäle werden genutzt zum Debattieren und Diskutieren sowie für Science Slams, Studienwerbung, Studium Generale … - Es werden "grüne" Umsetzungskonzepte für die Energie- und Rohstoffwende durch Projekt- sowie Tandem-Lernen erarbeitet. Projekt-Lernen bedeutet, dass praxisnahe Fragstellungen bearbeitet werden. Tandem-Lernen bedeutet, dass "alte Hasen" mit den "jungen Wilden" gemeinsam Lösungen erarbeiten. - Die "grünen" Hörsäle erleichtern einerseits den Einstieg von Schülern in die Universität. Andererseits wird auch ein allmählicher Übergang von Absolventen in die regionale Wirtschaft ohne „Praxisschock“ ermöglicht. Schulen, Universität und regionale Wirtschaft begegnen und verzahnen sich.

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