
"Grüne" Hörsäle an der Bergakademie
Das übergeordnete Ziel ist die Verzahnung der Universität mit der Gesellschaft. Dies geschieht durch die Bearbeitung von Fragestellungen aus der Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Die verschiedenen Aspekte der Konzeption, Etablierung und Weiterentwicklung des "grünen Hörsaal-Konzeptes werden nachfolgend kurz beschrieben: - Zunächst bedeutet grün die Umgestaltung von bisher ungenutzten, zentral gelegenen Außenbereichen der Universitätsinstitute in "grüne" Hörsäle. - Durch die "grünen" Hörsäle entstehen Freiräume und Begegnungsräume. Die "grünen" Hörsäle werden genutzt zum Debattieren und Diskutieren sowie für Science Slams, Studienwerbung, Studium Generale - Es werden "grüne" Umsetzungskonzepte für die Energie- und Rohstoffwende durch Projekt- sowie Tandem-Lernen erarbeitet. Projekt-Lernen bedeutet, dass praxisnahe Fragstellungen bearbeitet werden. Tandem-Lernen bedeutet, dass "alte Hasen" mit den "jungen Wilden" gemeinsam Lösungen erarbeiten. - Die "grünen" Hörsäle erleichtern einerseits den Einstieg von Schülern in die Universität. Andererseits wird auch ein allmählicher Übergang von Absolventen in die regionale Wirtschaft ohne Praxisschock ermöglicht. Schulen, Universität und regionale Wirtschaft begegnen und verzahnen sich.
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Planetary Health and Nursing - Konzeptentwicklung für das Pflegestudium
Das Projekt Planetary Health and Nursing Konzeptentwicklung für das Pflegestudium zielt auf die curriculare Verankerung des Themas Klimawandel und seine gesundheitlichen Folgen in pflegewissenschaftlichen Studiengängen. Der professionellen Pflege als größter Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt eine essenzielle Rolle bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels in der Versorgung gesundheitlich beeinträchtigter Menschen in allen pflegerischen Settings zu. Hochschulen sind gefordert, Pflegestudierende für diese drängende Thematik zu sensibilisieren und auf die zukünftigen Anforderungen der Praxis vorzubereiten. Projektinhalt ist die Konzipierung, Erprobung und Reflexion von innovativen Lehr-Lernkonzepten für Pflegestudiengänge auf Bachelor- und Masterebene zum Zusammenhang von Klimawandel, Planetary Health und Pflege. Als Projektergebnis liegen vier im Kompetenzniveau sich steigernde Lehr-Lerneinheiten im Umfang von jeweils drei Zeitstunden vor. Um Zusammenhänge zu verdeutlichen und an Vorwissen anzuknüpfen, ist eine Integration der Inhalte in bestehende Module geplant. Methodisch erfolgt in allen Phasen eine proaktive, partizipative Einbindung von Studierenden, denen idealtypisch in der späteren beruflichen Praxis eine Multiplikatorenfunktion zukommen kann. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz des Themas werden von dem Projekt Impulse für eine deutschlandweite Verankerung des Themas in pflegewissenschaftlichen Curricula erwartet.
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Nutzer:innenzentrierte Perspektive einnehmen
Um hochkomplexe Inhalte besser zugänglich zu machen, haben wir gezielt eine nutzer:innenzentrierte Perspektive eingenommen. Dafür haben wir typische Verständnishürden und potentielle Fehlerquellen von Nutzer:innen ohne Vorerfahrung in diesem Bereich identifiziert und in die Überarbeitung der Materialien einbezogen. Diese Maßnahme wurde im Rahmen der Überarbeitung eines frei-zugänglichen Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre umgesetzt.
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Forschung (hybrid) lehren und forschendes Lernen auf der Basis von „Students as Partners“ im Studium Soziale Arbeit – eine datensortentriangulierende Projektevaluation.
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