
Leuphana AI Campus
Das Projekt Leuphana AI Campus (LAICA) zielt darauf ab, eine deutschlandweit einzigartige Lehr- und Studienarchitektur für eine umfassende AI Literacy Education zu schaffen, die Künstliche Intelligenz interdisziplinär und disziplinär als Lerngegenstand und Werkzeug in alle Studienphasen von Bachelor über Master bis hin zur Promotion nachhaltig integriert. Durch sowohl wissenschafts- als auch praxisbasierte, interdisziplinäre und ethisch reflektierte Ansätze befähigt das Projekt die Studierenden, Künstliche Intelligenz (KI) zu verstehen, verantwortungsvoll anzuwenden und als mündige Gestalter*innen der digitalen Zukunft zu agieren. In LAICA wird der Aufbau von KI-Kompetenz durch AI Literacy Education fächerübergreifend und strukturell in alle Studienphasen integriert. Über Maßnahmen wie ein für alle Studierenden verpflichtendes AI Literacy Modul im Bachelor, ein neues Nebenfach (Minor) Artificial Intelligence, die Verankerung von KI-Kompetenzen in Master- und Promotionsprogrammen sowie innovative Lehr- und Prüfungsformate schaffen wir für alle Studierenden in College und Graduate School der Leuphana (ca. 8500) die Voraussetzungen für einen umfassenden KI-Kompetenzerwerb. Der neu aufzubauende AI Literacy Hub Educational Space fördert den Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und externen Stakeholder*innen und fungiert als Sounding Board für den Transfer von zukunftsweisenden KI-Konzepten mit Strahlkraft nach innen und außen.
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Praxisnahe elektronische Prüfungen
Mit dem Projekt PEP sollen neue praxisnahe, elektronische Prüfungsformen an der HSPV NRW entwickelt und pilotiert werden. Dieses Projekt dient der HSPV NRW als zentrales Instrument, um sich in den Diskurs zur Digitalisierung des Hochschulwesens einzubringen. PEP knüpft bewusst an den durch die Zentralverwaltung der Hochschule gesteuerten Modulabschlussklausuren an. Mit einer Neugestaltung dieser Klausuren als materialgestützte Open-Book-Klausuren können alle Studierenden und Lehrenden an allen Standorten der HSPV NRW erreicht werden. Somit kann es durch PEP gelingen, den Diskurs zur Digitalisierung des Hochschulwesens denkbar breit in die Hochschule hinein zu tragen und darüber hinaus auch die hochschulweit über 1.000 aus der Praxis kommenden Lehrbeauftragten und deren Behörden zu erreichen. Aber auch über den Tellerrand der Hochschule hinaus hat PEP Innovationspotential: Prüfungen, die von Studierenden im Rahmen vom Open-Book, ohne kontrollierende Aufsicht abgeleistet werden, dienen nicht allein der Leistungskontrolle. Vielmehr wird den Studierenden ein Vertrauen entgegengebracht, das sie in ihr Berufsleben mitnehmen werden und welches sich sich in ihrem Verhältnis zum Bürger positiv niederschlagen kann.
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Kommunikationsstrukturen im Projektteam
In interdisziplinären Hochschulentwicklungsprojekten treffen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitskulturen aufeinander. Lehrstühle, Abteilungen und Fachbereiche haben jeweils eigene Kommunikationsgewohnheiten sozialisiert – von regelmäßigen Jour Fixes bis hin zu rein anlassbezogenen Mail-Abstimmungen. Diese Unterschiede können die Zusammenarbeit belasten, wenn sie nicht bewusst adressiert werden. Die Maßnahme beschreibt, wie Projektkoordinator:innen diese Unterschiede erkennen und darauf aufbauend eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In kleinen Teams geschieht dies durch aktives Erkunden der Bedürfnisse; in Großprojekten eher durch Fingerspitzengefühl bei der Strukturgestaltung. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, der möglichst wenig Reibung produziert und gleichzeitig den Projektanforderungen gerecht wird.
Maßnahme anzeigen
Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in der Messtechnik [2]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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