
Postdigital Interpretation
Obwohl wir uns im postdigitalen Zeitalter befinden, in dem Digitalität unseren Alltag durchdrungen hat, sind für viele Musiker*innen im Bereich klassischer Konzerte cross-mediale Gestaltungsmittel in Kompositionen oder bei der Inszenierung von Konzerten noch ungewohnt, während aktuelle Komponist*innen bereits ganz selbstverständlich digitale Medien einsetzen. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Proben und Konzerten kommen dadurch problematische Situationen auf, die durch sensible Vermittlung im Proben-Verlauf vermieden werden können. Künstlerische, proben- und aufführungsspezifische Herausforderungen im Umgang mit musikalischer Transdigitalität und Immersive Audio sollen im Projekt PODI für die Lehre analysiert und erörtert werden. Darauf basierend soll über den Zeitraum von 4 Semestern ein Leitfaden erarbeitet und dokumentiert werden, der Studierende und Lehrende, aber auch kulturelle Institutionen auf eine optimale Probenarbeit in diesem Kontext vorbereitet. Dadurch trägt PODI wesentlich und nachhaltig zur Professionalisierung Studierender aus den angesprochenen Bereichen bei. Über begleitende Vorträge von und Interviews mit spezialisierten Musiker*innen, Komponist*innen und Techniker*innen sowie über die Beobachtung aller Segmente der Vorbereitung von Konzert-Events mit verschiedenen cross-medialen Schwerpunkten werden die notwendigen Inhalte gewonnen und medial aufbereitet für die weitere Nutzung nach dem Abschluss des Projekts.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Wiki für alle
Im Rahmen des Projekts Wiki4ll (Wiki for all) wird durch die Implementierung eines Wikis das digitale Lehr-Lern-Angebot an der JUB evidenzbasiert und kollaborativ weiterentwickelt. Ein Wiki ist eine Sammlung von Webseiten, die über Hyperlinks miteinander verbunden sind. Die einzelnen Seiten können von den BenutzerInnen nicht nur gelesen, sondern auch gestaltet und verändert werden. Der Inhalt des Wikis wird sich in der ersten Projektphase auf die Kursinhalte des Moduls "Introduction to Accounting" beschränken. Zugangsberechtigt sind Studierende der Jacobs University Bremen (JUB), insbesondere die KursteilnehmerInnen des Moduls "Introduction to Accounting". Eine spätere hochschulweite und -übergreifende Ausweitung ist grundsätzlich möglich. Das Projekt legt den Grundstein, um Fachwissen durch den Aufbau eines interdisziplinären Wissensspeichers für die internationale Studierendenschaft der JUB ortsunabhängig zugänglich zu machen. Durch die aktive Teilnahme der Studierenden am Erstellungsprozess des Wissensspeichers adressiert das Projekt drei zentrale Aspekte, die die intrinsische Motivation der Studierenden fördern; Selbstbestimmung, Kompetenz und soziale Eingebundenheit. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes Wiki4ll ist zentraler Bestandteil des Vorhabens. Durch die begleitende Evaluation werden empirische Erkenntnisse gesammelt und stetig in die Weiterentwicklung des Wikis zurückgespielt.
Projekt anzeigen
2 Internationale Studierenden-Workshops Product Design/Design Futures, "Light + Liminality"
Masterstudierende des Industrial Designs planen und führen einen Workshop zum Thema „Light and Liminality“ an einer internationalen Partnerhochschule aus. Die Studierenden erweitern ihre gestalterischen Kompetenzen auf wissenschaftlicher und praktischer Ebene, außerdem werden ihre internationalen Kompetenzen im Sinne eines interkulturellen Austauschs gestärkt. Die internationale Kooperation schafft einen Möglichkeitsraum zur Entwicklung, Erprobung und Reflexion von Lehr- und Forschungsmethoden [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Flexibilisierung von Konferenzformaten – Perspektiven auf Inverted-Classroom-Tagungen
Der Beitrag vergleicht Konferenzerfahrungen von Teilnehmenden einer Inverted-Classroom-Tagung mit Präsenztagungen. Während die Perspektive der Teilnehmenden bei ‚klassischen‘ Formaten untersucht wurde, fehlt es an Einblicken wie Tagungsteilnehmende ‚moderne‘ Konferenzformate bewerten. Im Fokus steht die Frage, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Formaten wahrgenommen werden. Dafür wurden Teilnehmende (N = 81) einer Inverted-Classroom-Tagung befragt. Die Ergebnisse geben Einblicke in die Perspektive der Teilnehmenden und zeigen am Beispiel von Inverted-Classroom-Tagungen, dass Abweichungen von klassischen Tagungsformaten positiv bewertet werden.
Publikation anzeigen