
Das erfolgreiche und flexible Studieren
Die Ostfalia Hochschule plant tiefgreifende Änderungen zur Verbesserung der Studienbedingungen und -strukturen. Ziel ist es, individuelle Studienwege und interdisziplinäres Lernen zu fördern sowie die Studierenden stärker in die Hochschulgemeinschaft einzubinden. Als maßgebliche Maßnahmen werden flexible, fakultätsübergreifende Studienmodelle eingeführt. Diese ermöglichen den Studierenden, erste Einblicke in diverse Fachrichtungen zu gewinnen und ihre Schwerpunkte individuell zu wählen. Es werden Modelle etabliert, um die Entscheidungsfindung der Studierenden zu unterstützen und ihre soziale Integration zu fördern. Zentrales Element ist der Aufbau eines agilen Projektmanagements, um die Maßnahmen flexibel anzupassen und kontinuierlich zu verbessern. Regelmäßiges Feedback von Studierenden und der Austausch mit anderen Hochschulen sind wesentliche Bestandteile, um einen nachhaltigen Kulturwandel innerhalb der Ostfalia zu erreichen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, das Profil der Ostfalia zu schärfen und die Hochschule zukunftsfähig zu gestalten.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Kompetenzen erfolgreichen Studierens
Zunehmend heterogene Voraussetzungen und Kompetenzdefizite quer durch die Fächer (u.a. Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens, methodische und fachbezogene Kenntnisse) können den Einstieg in das Studium erschweren und längerfristig zu dessen Abbruch führen. Solche Defizite können in regulären Veranstaltungen nicht vollständig aufgefangen werden, somit droht eine Fortsetzung der nach wie vor gegebenen Selektivität des Bildungssystems. Im vorliegenden Modellprojekt an der Universität Vechta, angesiedelt an der Arbeitsstelle LEHREN DIGITAL am Arbeitsbereich der Pädagogischen Psychologie, werden auf empirischer Basis virtuelle Bildungsbausteine konzipiert und evaluiert, die darauf zielen, vorhandene Lücken der Studierenden zu schließen. Der Arbeitsbereich hat einen in diversen Projekten erprobten, spezifisch differentiell-psychologischen Ansatz entwickelt, bei dem in diesem Vorhaben bestehende fach(un)spezifische Defizite im Rahmen einer Lehrenden- und Studierendenbefragung ermittelt und prototypisch gebündelt werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Sets an Bildungsbausteinen, welches der Heterogenität der Studierenden in möglichst hohem Maße gerecht wird. Konzipiert wird ebenso ein Self-Assessment, das als Wegweiser zu den je passenden Bausteinen fungiert. Diese können individuell zusammengesetzt und im Vorfeld des Studiums (etwa als Überbrückung von Wartezeiten) wie studienbegleitend genutzt werden.
Projekt anzeigen
Wissenschaftliches Arbeiten erleben - Virtueller Konferenzbesuch
Wir ermöglichen den Studierenden Kontakt zur aktuellen Forschung im Rahmen eines virtuellen Konferenzbesuchs inkl. Vorstellung der Lieblings-Paper mit einer Digest-Slide. Die Studierenden verbringen (für alle Seiten unerwartet) viel Zeit mit dem Gucken von Videos: teilweise ganze Samstage! Wir steigern das Interesse am Thema und das Gefühl, "etwas relevantes, aktuelles" kennenzulernen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Chattest du nur oder lernst du auch? Lernen mit KI fördern.
Generative KI nutzen kann jede:r – aber kann KI wirklich beim Lernen helfen? Zwei Hochschulkurse mit über 2000 Teilnehmenden zeigen: Der Schlüssel liegt nicht in der Technologie, sondern im bewussten Umgang mit ihr. Was passiert, wenn Studierende KI nicht als digitalen Ghostwriter, sondern als Lernpartner entdecken? Dieser Blogbeitrag über eine interinstitutionelle Kooperation zwischen der FernUniversität Hagen und der Hochschule Koblenz liefert spannende Erkenntnisse über effektives Lernen mit KI.
Publikation anzeigen