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Access@DigitalLabs

Auch wenn heute unstrittig ist, dass Studierende mit Behinderung ein Recht auf eine chancengleiche und gleichberechtigte Teilhabe an Hochschulbildung haben, ist der Zugang zu Lehrveranstaltungen im Labor weiterhin schwierig für Studierende mit heterogenen Lernvoraussetzungen. Um Studierenden insgesamt den Zugang zu Laboren zu erleichtern, wurde in den letzten Jahren an der TU Dortmund intensiv daran gearbeitet digitale Labore, von Remote-Laboren bis zu VR-Laboren, zu entwickeln. Allerdings wurde bislang noch nicht analysiert und erprobt, inwiefern digitale Labore auch von Studierenden mit Behinderung barrierefrei genutzt werden können und inwiefern diese ein Potential hinsichtlich eines chancengleichen und gleichberechtigten Experimentierens im Labor besitzen. Daher werden bestehende digitale Labore basierend auf einem Design-Based-Research-Ansatz untersucht und studierendenzentriert weiterentwickelt. Bei der Anforderungsanalyse und iterativen Weiterentwicklung spielt das Studierendenfeedback eine zentrale Rolle (Fokusgruppendiskussionen, Usability-Tests und Feedbackschleifen). Die didaktisch und technisch weiterentwickelten digitalen Labore werden in konkreten Lehrveranstaltungen in den Fakultäten Bio-Chemie-Ingenieurwesen und Maschinenbau erprobt, evaluiert und im Erfolgsfall künftig in der Laborlehre eingesetzt. Ausgehend von der Erprobungsphase werden Design-Prinzipien für Entwicklung und Einsatz barrierefreier und inklusiver digitaler Labore abgeleitet und verbreitet.

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iMHD Interaktives Modulhandbuch

Das interaktive Modulhandbuch bietet den Studierenden der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen eine Hilfestellung, Lehrveranstaltungen zum Bauprozess in Beziehung zu setzen und fördert somit das Verständnis der Lehrinhalte. Im Rahmen des Projektes soll ein Web-basiertes interaktives Modulhandbuch (iMHD), zunächst für die Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen, exemplarisch für den Hochbau, entwickelt werden. Hierbei werden die bestehenden Modulhandbücher zusammengeführt. Mit Hilfe des iMHD sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, direkt zu Studienbeginn den Bauprozess schnell, einfach und übersichtlich zu erfassen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, die angebotenen Lehrinhalte transparent dem Bauprozess zuzuordnen und sich einen Überblick zu verschaffen. Während des Studiums soll das iMHD den Studierenden die „Navigation“ durch das gesamte Bachelor- und Masterstudium ermöglichen. Durch die Verknüpfung mit den bereits bestehenden Modulhandbüchern bekommen sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt einen Überblick über bereits absolvierte sowie noch ausstehende Lehrveranstaltungen.

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Maßnahme 101160
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Agile Lehrformate etablieren

Agile Lehrveranstaltungen wurden so gestaltet, dass Studierende in Teams selbstorganisiert arbeiten, ihre Prozesse transparent machen und Lernschritte iterativ reflektieren. Methodisch kamen vor allem Scrum (Sprints, Reviews), Design Thinking (nutzerzentrierte, ergebnisoffene Problemlösung), Kanban Boards (Visualisierung von Arbeit), LEGO Serious Play (kreative Modellbildung) und Retrospektiven (systematische Reflexion) zum Einsatz. Blended-Learning-Formate verzahnten asynchrone Teamphasen mit Präsenzterminen. Die Erfahrungen zeigen eine hohe Anwendbarkeit über Fächer hinweg. Eine individuelle Anpassung an Lernziele, Inhalte und Zielgruppe ist für eine erfolgreiche Umsetzung nötig. Herausforderungen von agilen Formaten waren u.a. ein intensiverer Betreuungs- und Kommunikationsbedarf, die Sicherstellung der curricularen Anschlussfähigkeit, sowie die Akzeptanz für innovative Lehrformate bei Kollegen und Studierenden. Die Ergebnisse wurde in einem OER Methoden-Baukasten gebündelt.

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Publikation 100103

Art. Kirchenraumpädagogik, virtuell

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