
iMHD Interaktives Modulhandbuch
Das interaktive Modulhandbuch bietet den Studierenden der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen eine Hilfestellung, Lehrveranstaltungen zum Bauprozess in Beziehung zu setzen und fördert somit das Verständnis der Lehrinhalte. Im Rahmen des Projektes soll ein Web-basiertes interaktives Modulhandbuch (iMHD), zunächst für die Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen, exemplarisch für den Hochbau, entwickelt werden. Hierbei werden die bestehenden Modulhandbücher zusammengeführt. Mit Hilfe des iMHD sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, direkt zu Studienbeginn den Bauprozess schnell, einfach und übersichtlich zu erfassen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, die angebotenen Lehrinhalte transparent dem Bauprozess zuzuordnen und sich einen Überblick zu verschaffen. Während des Studiums soll das iMHD den Studierenden die Navigation durch das gesamte Bachelor- und Masterstudium ermöglichen. Durch die Verknüpfung mit den bereits bestehenden Modulhandbüchern bekommen sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt einen Überblick über bereits absolvierte sowie noch ausstehende Lehrveranstaltungen.
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Die Digitalisierung übt tiefgreifenden Einfluss auf verschiedenste Bereiche menschlichen Lebens aus, unter anderem auf Bildung und damit einhergehend auch auf die Hochschullehre. Eine Kultur der Digitalität (Felix Stalder) verändert nicht nur die für Hochschulen grundlegenden Formen der Produktion von Wissen, sondern ebenso die Umgangsformen und Lehr-Lern-Strategien, die in Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen. Sie wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Wissensinhalte und Kompetenzen vermittelt, erworben und angewendet werden, aber auch auf die Integration digitaler Lerninhalte, die Schaffung neuer Lehr- und Lernmethoden sowie neuer Prüfungsformate. Eine Kultur der Digitalität eröffnet Chancen, um die Qualität der Lehre zu verbessern – beispielsweise durch die Erhöhung von Flexibilität, durch Anpassungsmöglichkeiten an die individuellen Bedürfnisse der Studierenden oderdurch die Vorbereitung sowie Ermöglichung lebenslangen Lernens. Damit verbunden sind jedoch auch Herausforderungen, die beispielsweise im Verhältnis und der Orchestrierung von Präsenz- und Online-Phasen, in der technischen Ausstattung oder in der nötigen Professionalität der Dozierenden gründen. Letztlich kommt es darauf an, die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Hochschullehre gezielt und sinnvoll zu nutzen, um zu einer Erhöhung der Qualität beizutragen. Der Sammelband hat das Ziel zu einer zukunftsweisenden interdisziplinären Entwicklung und Gestaltung einer digitalen Kultur der Lehre beizutragen.
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