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Wissenschaftliche Argumentationsgänge visualisieren

Viele Germanistikstudierende zeigen in ihren wissenschaftlichen Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten, dass ihnen a) die vergleichende Rezeption wissenschaftlicher Texte und b) die Erarbeitung eines eigenen Argumentationsganges schwerfällt. Im Vergleich zu schulisch vermittelten Lesestrategien kommen im Studium neben der komplexen Wissenschaftssprache mit dem Erkennen komplexer Bezüge, dem kritischen Hinterfragen von Aussagen und der Entwicklung eines stringenten eigenen Argumentationsganges (meta-)kognitive Anforderungen höheren Grades hinzu, die mit dem exzerpierenden Verfahren der linear-kleinteiligen Reformulierung allein offensichtlich nicht ausreichend zu bewältigen sind. Im Projekt wird ein E-learning-Modul zur Vermittlung von Visualisierungskompetenz entwickelt, das Rezeptions- und Produktionsprozesse wissenschaftlicher Texte unterstützt.

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Projekt 101305
Projekt

Open T-Shape for Sustainable Development

Eine Folge der schnellen, technischen Entwicklung ist es, dass sich insbesondere technische Studiengänge immer stärker spezialisieren. Gleichzeitig wächst der Bedarf an interdisziplinären Kompetenzen der Absolventen:innen, um die globalen Zukunftsherausforderungen wie Klima, Hunger, Schutz von Tieren und Umwelt etc. bewältigen zu können. Hochschulen fehlt es aber meist an entsprechend flexiblen curricularen Strukturen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Eine Antwort auf diese Problemstellung bietet das Entwicklungsprojekt mit der Konzeption, Implementierung und des Transfers eines hochschulübergreifenden, offenen und digital zugänglichen T-Shape-Modells am Beispiel der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele. Das T-Shape Modell ermöglicht eine interdisziplinäre Ergänzung (Querstrich des „T“) zu einem disziplinären Studiengang (Sockel des „T“). Eine weitere Besonderheit des Projekts liegt in der Offenheit des Vorhabens: alle angebotenen Bildungsinhalte sind frei zugänglich und offen lizenziert. Jede Hochschule kann bei der Erstellung der Inhalte mitwirken, jede Hochschule kann die Bildungsinhalte nutzen, jede und jeder kann die Bildungsangebote für die persönliche Weiterentwicklung und -qualifizierung verwenden!

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Maßnahme 100913
Maßnahme

Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums

Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100131

Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten

Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

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