
3D-Multi-User-Hologrammtische für innovative Lehre in den Rohstoffwissenschaften und der Medizin
Für Studierende der Rohstoff- und Geowissenschaften sowie der Medizin ist räumliches Verständnis von komplexen 3D-Strukturen (z. B. Lagerstätten und Neuroanatomie), eine wichtige Kernkompetenz, deren Erwerb bis heute eine große Herausforderung darstellt. Multi-User-Hologrammtische ermöglichen es durch die Kombination mehrerer Projektoren, hochaufgelöste 3D-Modelle auf die Tischfläche zu projizieren, die dann mithilfe von Holo-Brillen mehrdimensional visualisiert werden. Die Hologramm-Technologie zeichnet sich im Vergleich zu MR-Anwendungen insbesondere durch die Möglichkeit zur Kollaboration und sozialen Interaktion aus, wodurch das Lernen zu einem gemeinschaftlichen Prozess wird. Ziel des Holo-4-Edu-Projektes ist es, Hologrammtische für eine zukunftsorientierte Hochschullehre zu etablieren. Dabei wird die Entwicklung, Erprobung und curriculare Verankerung interaktiver Multi-User-Hologramm-Lernmodule durchgeführt. Dies wird für ausgewählte Lehrveranstaltungen verschiedener rohstoff- und geowissenschaftlicher sowie medizinischer Studiengänge umgesetzt. Das Konsortium besteht aus dem Institute of Mineral Resources Engineering (MRE), dem Audiovisuelle Medienzentrum der Medizinischen Fakultät RWTH Aachen (AVZM) und dem Department of Information Management in Mechanical Engineering (IMA), die ihre Expertise im Bereich der didaktischen Konzeptionierung, technologischen Entwicklung sowie erfolgreichen Lehrintegration innovativer Lehrformen in die Hochschullehre bündeln.
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Radio- und Podcastproduktion für Lehre und Prüfung
Das Projekt "HSW RaPop" baut auf einem ersten Erprobungsprojekt auf. Im WS23/24 und SS24 erhielt eine Gruppe von Studierenden den Auftrag, ein Radioformat für die Hochschule Weserbergland in Zusammenarbeit mit dem Bürgerfunksender "radio aktiv" zu entwickeln und zu erproben. Die Ergebnisse und die Rückmeldungen der Studierenden waren so ermutigend, dass eine Interessenbekundung bei Freiraum 2025 eingereicht wurde. Auch die Kooperation mit dem lokalen Bürgerfunksender radio aktiv gestaltete sich vielversprechend. Nach der Pionierarbeit der studentischen Projektgruppe geht es nun um eine Verstetigung der begonnenen Aktivitäten und die Erprobung weiterer Formate. Das Projekt verfolgt diese Ziele: Die Entwicklung eines Wahlmoduls HSW Radio zur dauerhaften Etablierung eines studentisch gestalteten Radioformats mit einer Semester- und Studiengangübergreifenden Redaktion und einem festem Sendeplatz. Die Erprobung von Podcast- und Videocast-Formaten zur Weiterentwicklung der Lehre und als alternative Prüfungsform in Pflicht- bzw. Wahlpflichtmodulen in den Studienangeboten der HSW. Die Gestaltung und Nutzung eines Studios als Labor bzw. Experimentierraum für die Produktion von Radio-, Podcast- und Videocast-Formaten als Ergebnis eines Lehr-/Lernprozesses bzw. als Ergebnisdokumentation und Leistungsnachweis. So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Innovation in der Hochschullehre.
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In Anlehnung an agile Methoden wurde ausgehend von einem ersten lauffähigen Prototyp (MVP) des digitalen Zwillings schrittweise eine zunehmende Anzahl von Funktionen implementiert. Dadurch konnte der digitale Zwilling frühzeitig mit Studierenden getestet, evaluiert und optimiert werden. So wurde eine langwierige Entwicklung ohne zwischenzeitliches Feedback von Studierenden vermieden.
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Zukunft kreieren, Zukunft generieren? Warum die Beschäftigung mit Künstlicher Intelligenz die Science Fiction braucht.
Wer Ethik und KI sagt, muss auch Science Fiction sagen? Ein kurzer Blick auf die Inspiration, die Big Tech aus der Science Fiction zieht, und eine Einladung, Science Fiction als mediendidaktische Methode zu nutzen. Science Fiction: Für viele mag das noch immer vor allem mit Laserpistolen und skurrilen Außerirdischen, mit der Kolonialisierung fremder Planeten und sense of wonder zu tun haben. Die mediale Realität ist jedoch vielschichtiger. Science Fiction, das bedeutet auch soziale oder technologische Visionen zu entwickeln, die ihre Wurzeln in Diskursen der Gegenwart haben. Und über die Rezipierenden, über Pop-, Sub- und Netzkulturen, sickert die Science Fiction wiederum zurück in den Alltag. Egal, ob man selbst entsprechende Medien konsumiert: Über den Einfluss, den sie auf verschiedenste Bereiche von Design über Sprache, sogar auf die Politik nehmen, kommen wir alle in Kontakt zu ihren Ideen.
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