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All the DHBWorld is one: Initiative zur Entwicklung und Evaluation nachhaltiger hybrider Lehr- und Lernräume an der DHBW

Das Projekt ist eine standortübergreifende Initiative der DHBW zur Entwicklung, Erprobung und Evaluation hybrider Lehr-/Lernräume. Ziel ist es, räumlich verteilte Studierende und Lehrende gleichwertig in synchronen Lehrsettings zusammenzuführen und nachhaltige hybride Lehrformate zu etablieren. Im Mittelpunkt steht ein praxisnahes Hybridraumkonzept, das technische Infrastruktur, didaktische Nutzungsszenarien und organisatorische Rahmenbedingungen integriert. Aufbauend auf Pilotinstallationen an mehreren Standorten wurden technische Setups systematisch getestet, iterativ optimiert und in einer technologieoffenen, ökonomisch effizienten Shoppingliste dokumentiert. Didaktische Erfahrungen, Schulungskonzepte und Supportstrukturen für Lehrende und IT-Personal wurden entwickelt und evaluiert. Das gewonnene Wissen soll leicht und finanzierbar auf andere Hochschulen übertragbar sein für zukunftssichere, ergonomische und kostenbewusste hybride Infrastruktur einer Universität der Zukunft.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Hybrid Lehre
Menschzentrierte Technik
Einfach im Design
Gemeinsam gestalten
Transfer und Machbarkeit

Beschreibung

Herausforderung

Mit dem Projekt All-the-DHBWorld- is- one wurde die Herausforderung adressiert, dass Hochschulen zwar vermehrt hybride Lehre anstreben, jedoch häufig an fehlenden übertragbaren Raumkonzepten, instabiler Technik, hohem Kostenaufwand und mangelnder didaktischer Integration scheitern. Ziel war es, diese Fragmentierung zu überwinden und ein praxistaugliches, ökonomisch effizientes und wiederverwendbares Hybridraumkonzept zu entwickeln, das nachhaltig skaliert und hochschulübergreifend nutzbar ist.

Herangehensweise

In unserem Projekt haben wir uns auf einen bewusst nutzerzentrierten und forschungsbasierten Ansatz fokussiert. Ausgangspunkt war Primärforschung, bei der Lehrende und Studierende direkt befragt und in Pilotveranstaltungen beobachtet wurden, um reale Bedarfe, Barrieren und Nutzungsmuster hybrider Lernräume zu verstehen. Auf dieser Basis wurde ein bewusst schlankes, kosteneffizientes und robustes Hybridraumkonzept entwickelt, das als Blaupause konzipiert ist und von anderen Hochschulen mit vertretbarem Aufwand nachgebaut werden kann. Neben einer technologieoffenen Raum- und Infrastrukturkonzeption inklusive einer klaren Technologie-Shoppingliste adressierte das Projekt gezielt die menschliche Seite hybrider Lehre: Durch technische und didaktisches Professional-Development für Lehrende und IT-Personal wurde Handlungssicherheit geschaffen. Praxisnahe Trainings trugen dazu bei, Akzeptanz auf individueller wie organisatorischer Ebene zu sichern und nachhaltige Nutzung zu ermöglichen.

Zusammenhang

Die Maßnahme wurde im Kontext realer Lehrveranstaltungen durchgeführt. Zentrale Erprobungsformate waren hybride Pilotvorlesungen und Vorträge, bei denen das entwickelte technologische Lernraum-Setup gleichzeitig mit onsite und remote Teilnehmenden eingesetzt wurde. Diese Pilotformate dienten als Beispiel für reguläre Lehrsituationen, in denen Lehrende und Studierende unter realen zeitlichen, didaktischen und organisatorischen Bedingungen arbeiteten, um den Hochschulalltag darzustellen.

Voraussetzung

Für die Durchführung waren mehrere Voraussetzungen entscheidend: eine bewusst schlanke, zuverlässige technische Infrastruktur, die ohne hohe Komplexität betrieben werden kann; die enge Einbindung von Lehrenden, Lernenden, Technologieinstallateuren und Standort-IT; sowie institutionelle Unterstützung, um Erprobung und Feedback systematisch zu ermöglichen. In Piloten wurde qualitatives Feedback erhoben und genutzt, um das Raum-, Technik- und Nutzungskonzept iterativ weiterzuentwickeln.

So erreichten wir ein menschenzentriertes Hybridraumkonzept, welches konsequent die sinnliche Wahrnehmung des Menschen in den Mittelpunkt stellt: Teilnehmende können sich aus dem richtigen Winkel sehen, hören und sprechen (gehört werden), unabhängig davon, ob sie physisch oder virtuell im Lernraum präsent sind. Dieser durch die Anordnung und Einstellung der Kameras, Mikrophone und Lautsprecher erbrachte akustische und visuelle Einklang von online und onsite Teilnahme machte das Konzept nachvollziehbar.

Eignung

Die Wirksamkeit des Ansatzes ist durch veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten zur human-zentrierten Forschung belegt, in denen Primärerhebungen mit Lehrenden und Lernenden sowie daraus abgeleitete Gestaltungsprinzipien dokumentiert sind. Das entwickelte Hybridraum-Konzept wird sowohl visuell als auch textlich detailliert in einer Veröffentlichung beschrieben und ermöglicht anderen Hochschulen eine einfache Übertragung. Als Paket stellen wir das Hybridraum-Konzept, strukturierte Technologie-Shoppinglisten und Trainingsvideos zur Digitaldidaktik bereit, sowie klare Bedienschritte und Betriebsempfehlungen für Lehrende und IT-Personal. Sie adressieren Unsicherheiten bei vielen Hochschulen bezüglich der Komplexität, des Zeitaufwandes und der Kosten der Hybridlehre. Die Kombination aus evidenzbasierter Forschung, erprobtem Raumkonzept und konkreten Handlungsanleitungen zeigt, dass die Maßnahmen unter realen Bedingungen wirksam sind und nachhaltig nachgenutzt werden können.

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