
Digitaler Fachbereich: Flexibilisierung der Hochschullehre
Im Rahmen des Teilprojektes "Digitaler Fachbereich" wurde die Maßnahme „Flexibilisierung der Hochschullehre“ an den Pilotfachbereichen bauen-kunst-werkstoffe (b-k-w) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) durchgeführt und flexible Studienmodelle entwickelt. Ziel war es, analoge, digitale und hybride Lehr‑ und Lernangebote optimal miteinander zu kombinieren, asynchrone Selbstlernphasen (durch erhöhte Anteile von z. B. Blended‑Learning, Flipped Classroom, digitale Selbstlerneinheiten) einzuführen und die Rhythmisierung von Lehrveranstaltungen anzupassen, um eine höhere zeitliche, örtliche und inhaltliche Flexibilisierung zu erreichen.
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Herangehensweise
Zusammenhang
Voraussetzung
Eignung
Vorgehen/Schritte
Umfassende Bedarfsanalyse: Die Weiterentwicklung digitaler und flexibler Lehr- und Lernangebote erfordert eine systematische, fachbereichsübergreifende Bedarfsanalyse unter Einbezug aller relevanten Gruppen (Studierende, Lehrende, Verwaltung, Supportstrukturen).
Förderung flexibler Lehrformate: Digitale Selbstlerneinheiten und Flipped-Classroom-Modelle sollten hochschulweit weiterentwickelt und verstetigt werden. Qualitätssicherung, regelmäßige Evaluation sowie interaktive Elemente und Erfahrungsaustausch fördern Aktivierung und Lernerfolg.
Förderung digitaler Übungsformate: Digitale Übungsformate sind gezielt in Lehrstrukturen zu integrieren. Plattformen wie iMathAS oder OpenOLAT ermöglichen durch automatisiertes Feedback und adaptive Aufgaben eine individualisierte Förderung.
Förderung digitaler Prüfungsformate: E-Portfolios und projektbasierte Prüfungen ermöglichen kontinuierliche Leistungsbewertung. Pilotprojekte sollten evaluiert und erfolgreiche Ansätze übertragen werden, um flexible und gerechtere Prüfungsformen zu etablieren.
Ausbau digitaler Selbstlernkurse: Selbstlernkurse sollten curricular verankert werden. Sie ermöglichen zeit- und ortsunabhängiges Lernen, individuelles Lerntempo und unterstützen die Vereinbarkeit von Studium, Arbeit und Privatleben.
Flexibilisierung von Kontaktzeiten: Digitale und asynchrone Lehrformate erfordern oft höheren Vorbereitungs- und Betreuungsaufwand.
Digitalisierungsbeauftragte: Jeder Fachbereich sollte eine verantwortliche Person für digitale Lehre benennen, um Bedarfe zu erkennen, Entwicklungen zu koordinieren und Lehrende zu unterstützen.
Niederschwellige Technik: Benutzerfreundliche, zuverlässig funktionierende Systeme und zugängliche Supportstrukturen sind zentrale Voraussetzungen erfolgreicher digitaler Lehre.
Weiterentwicklung dualer Studiengänge: Flexiblere Zeitstrukturen, digitale Elemente und hybride Formate können die Vereinbarkeit von Studium und Praxisphasen verbessern; zugleich sollte die Kooperation mit Praxispartnern gestärkt werden.
Erhaltung von Austauschrunden: Regelmäßige Austauschformate zu Digitalisierung und Flexibilisierung fördern Good Practice, Innovation und Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre.
Hinweise
Effekte
Learnings
Tipps
Sonstiges
Die partizipative Entwicklung und Evaluation der Maßnahme haben nicht nur die Lehre, sondern auch die Zusammenarbeit in den Fachbereichen und innerhalb der Hochschule gestärkt
Methoden
Empfohlen
Nicht empfohlen
Kontakt
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