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LernCampusNextGen - Lernen neu denken

Der LernCampusNextGen wird die Lehr- und Lernarchitektur an der Hochschule Heilbronn grundlegend reformieren und einer Vielzahl von Bedürfnissen und Hintergründen zukünftiger Student*innen gerecht werden. Zentrale Elemente des Projekts sind die Entwicklung flexibler, individueller Studienpfade mit den folgenden Kernkonzepten:Der Einführung von Studienbausteinen (Grundbausteine und Vertiefungsbausteine). Diese Studienbausteine fester ECTS-Größe können aus verschiedenen Ressourcen entwickelt werden. Bei Studienbeginn wählen Student*innen aus den 3 Fachrichtungen (Technik, Informatik, Wirtschaft) der Hochschule und belegen in den ersten beiden Semestern Grundbausteine in diesen 3 Fachrichtungen. Im Anschluss stellen die Student*innen ihre Studienpfade individuell zusammen und legen damit ihren Abschluss fest. Studienpfade können auch wieder verändert werden. Mehrere Pfade können zum selben Abschluss führen. Interfakultative Studienpfade sind ebenso die Regel wie die Einbindung internationaler Komponenten. Student*innen aus der Fachpraxis (etwa aus Unternehmen) können als Weiterbildungsmaßnahme und je nach individueller Voraussetzung Studienbausteine belegen und diese zu Microdegrees oder sogar zu vollständigen Abschlüssen zusammenstellen. Damit greifen wir tief in die bestehenden Strukturen aus Studiengängen und nebenberuflichen Weiterbildungen ein und bringen diese in eine Ordnungsstruktur, die neue Studienpfade flexibel ermöglicht.

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Re:Law - Lehre

Recht ist – mit Kultur oder Wirtschaft – entscheidende gesellschaftliche Kraft. Es basiert auf Normen und realisiert sich über Praxis. Im Rechtsalltag von Verhandlung, Rechtsprechung, Gesetzgebung oder Mobilisierung unterliegt das Recht ständigem Wandel. Juristische Berufe erfordern Verantwortung und damit Wissen um Potentiale und Grenzen rechtlicher Handlungsspielräume, kurz interdisziplinäre Kompetenz. Derzeit dominiert im Jurastudium die Orientierung am Pflichtfachexamen. Mit professioneller Praxis, der Arbeit am realen Fall sind Studierende oft erst danach konfrontiert. Umgekehrt scheint juristische Eigenlogik in der interdisziplinären Ausbildung oft als Barriere auf, die Studierende vor vertiefter Arbeit mit Recht zurückschrecken lässt. Re:Law/lehre möchte traditionelle Lehrpläne um ein interdisziplinäres und praxisrelevantes Konzept erweitern. Zu diesem Zweck orientiert sich das Projekt an einer internationalen Bewegung zwischen Wissenschaft und Praxis: Den Feminist Judgments. Seit knapp 20 Jahren finden sich unter diesem Titel Richter*innen, Akademiker*innen oder Aktivist*innen zusammen, um Gerichtsentscheidungen aus intersektional-feministischer Perspektive neu/anders zu schreiben. Als Methode kritischer Rekonstruktion etabliert sich dieses "ReWriting" aktuell im deutschsprachigen Raum - nicht zuletzt über Forschungsprojekte rund um die HU Berlin. Mit Re:Law/lehre geht es nun darum, diese Dynamik aufzugreifen und für die Hochschullehre produktiv zu machen.

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Virtual Gaming Simulation (VGS) in Teacher Education: Fostering Counseling Competencies in Preservice Teachers

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