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LernCampusNextGen - Lernen neu denken

Der LernCampusNextGen wird die Lehr- und Lernarchitektur an der Hochschule Heilbronn grundlegend weiterentwickeln und einer Vielzahl von Bedürfnissen und Hintergründen zukünftiger Student*innen gerecht werden. Zentrale Elemente des Projekts sind die Entwicklung flexibler, individueller Studienpfade sowie die Einführung von Studienbausteinen (Grundbausteine, Vertiefungsbausteine und Ergänzungsbausteine). Zu Beginn des Studiums starten Student*innen mit gemeinsamen Grundbausteinen. Technik, Wirtschaft und Informatik werden dabei nicht mehr nur in getrennten Studiengängen gedacht, sondern als miteinander kombinierbare Studienbausteine. Im Anschluss können die Student*innen ihre Studienpfade individueller gestalten und damit unterschiedliche Abschlussprofile erreichen. Studienpfade können auch wieder verändert werden, und mehrere Pfade können zum selben Abschluss führen. Ergänzend sollen sogenannte Omnichannel-Räume eingesetzt werden, die flexible, insbesondere hybride Lehr- und Lernszenarien sowie Zusammenarbeit vor Ort und ortsunabhängig ermöglichen. So wird Lehre neu gedacht und eine flexible Lern- und Studienarchitektur geschaffen, die individuelle Bildungswege sowie unterschiedliche Interessen, Kompetenzen und berufliche Ziele aufgreift.

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Ausführliche Beschreibung

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Projektbeteiligte
Laetitia GeigerProjektmitarbeiter:in

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Projekt

Medienpraxiswissen

Die Transformationen digitaler Öffentlichkeiten und Infrastrukturen fordern medienwissenschaftliche Studiengänge heraus. War bislang primär Praxiskompetenz in Schnitt, Kamera- oder Redaktionsarbeit gefragt, so stellen sich heute breitere Anforderungen. Diese spiegeln sich in neuen Berufsbildern, die Kompetenzen in data literacy sowie der Visualisierung, Verarbeitung oder Programmierung von Daten verlangen. Die Reformbedürftigkeit betrifft aber nicht nur eine Erneuerung praktischer Skills, sondern auch die Verzahnung von Theorie und Praxis. Um die soziokulturelle Bedeutung digitaler Medien zu verstehen, benötigen Studierende sowohl geisteswissenschaftliche Kompetenzen als auch ein grundlegendes medienpraktisches Wissen, das digitale Methoden und basale technische Fähigkeiten umfasst. Das Projekt entwickelt entsprechend ein neues Transferverständnis zwischen Forschung, Lehre und Praxis, das neue Berufsbilder und Technologien genauso integriert wie geisteswissenschaftliche Medienforschung. Erforderlich ist eine Weiterentwicklung der Medienpraxis zur Medienforschungspraxis. Dazu werden mit der Plattform Medienpraxiswissen Module und Lernziele neu definiert, offene Lehrmaterialien entwickelt und experimentelle, hybride Seminarformen ausprobiert und evaluiert. Mit einer Gastprofessur, innovativen Seminarformen und Lehrmaterialien sollen Theorie und Praxis in den medienwissenschaftlichen Studiengängen der Ruhr-Universität Bochum verzahnt werden.

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