
Vernetzter Bildungsraum für BNE
Die Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die hochschulische Lehrkräftebildung wurde bisher weitgehend randständig behandelt und steht noch vor vielen Herausforderungen. Dazu zählt, wie BNE den Lehramtsstudierenden so nahegebracht werden kann, dass sie Möglichkeiten der schulpraktischen Umsetzung erfahren und BNE nicht nur als eine in der Praxis nicht realisierbare, zusätzliche Bürde für ihren zukünftigen Beruf wahrnehmen. Hier setzt das Projekt an, indem mittels eines digitalen Portals ein vernetzter Bildungsraum entwickelt wird, durch den die Studierenden in ihren individuellen Lernprozessen zu BNE unterstützt werden. Dieser wird in Seminare der Bildungswissenschaften zum studienbegleitenden Schulpraktikum implementiert. Die Studierenden erhalten dadurch verschiedene Zugänge und Lernpfade zu BNE und können an deren (Weiter-)Entwicklung selbst mitwirken. Um eine ganzheitliche Perspektive auf BNE für die Lehramtsstudierenden zu eröffnen, erfahren die Studierenden in Vernetzung mit BNE-orientierten Schulen ergänzend reale Beispiele der schulpraktischen Umsetzung, die sie mit ihrem theoretischen Wissen verknüpfen können. Zudem können die Studierenden durch das aufgebaute Netzwerk im Rahmen des studienbegleitenden Schulpraktikums in diesem Modul die Umsetzung von BNE selbst erleben. Dadurch wird eine Brücke zwischen dem hochschulischen Lernfeld zu BNE und der schulpraktischen Umsetzung gebaut, die ein ganzheitliches Lernen im Bereich BNE eröffnet.
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Career Readiness durch Microcredentials
Der demografische Wandel u. der Fachkräftemangel stellen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Ziel des Verbundes ist es, Lehrangebote u. Strukturen durchlässiger zu gestalten, indem Microcredentials (MC) als eigenständige Lernmodule entwickelt u. zugänglich gemacht werden. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards stellt sicher, dass die erworbenen Kompetenzen für die individuellen Bildungsbiografien an allen Hochschulen des Landes anerkannt u. auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert werden. Drei zentrale Schwerpunkte sind: Förderung von Schlüsselkompetenzen: An den beteiligten Hochschulen werden MC in Bereichen wie Summer Schools, Bachelor-Master-Übergängen, Weiterbildungsmodulen, Brückenkursen, MINT-Förderung u. Sprachzertifikaten entwickelt.Erhöhung der Durchlässigkeit: Es werden Qualitätsstandards erarbeitet, um die Anerkennung und Anrechnung von MC zu ermöglichen. Diese sollen in verschiedenen Szenarien, z. B. als Kombination von Studium u. Zusatzkursen oder als Module für Zertifikate und Abschlüsse, erprobt werden.Unterstützung durch technische Infrastruktur: Eine zentrale Plattform zur öffentlichen Darstellung, Verwaltung u. Anerkennung der MC wird geschaffen, um eine Nutzung zu erleichtern u. ihre Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen. Das Vorhaben ist in Konzeptions-, eine Pilot- u. eine Verstetigungsphase unterteilt. Adressaten d. Entwicklungsarbeit sind: Studierende, Gasthörer:innen, Zertifikatsteilnehmende, Prüfungs- u. Zulassungsverwaltungen.
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ILIAS-basierter Selbstlernkurs zum Umgang mit generativer KI - "KI & Du" / "AI & You"
Im Rahmen des Projekts digit@L wurde ein Selbstlernkurs auf der Lernplattform ILIAS konzipiert. Die Maßnahme umfasst die didaktische Aufbereitung komplexer Themenfelder in modularer Form: einem Grundlagenmodul zu Funktionsweise, Ethik und rechtlichen Rahmenbedingungen von KI sowie einem anwendungsorientierten Modul mit flexibel aktualisierbaren Use-Cases. Studierende sollen nicht nur verstehen, wie KI funktioniert und beim wissenschaftlichen Schreiben, Lernen, Recherchieren oder Programmieren unterstützen kann, sondern auch kritisch reflektieren wo Chancen und Grenzen liegen. Dabei wird über interaktive Module mit kurzen Videos, praxisnahen Beispielen und Reflexionsfragen zum Entdecken, Nachdenken und Ausprobieren angeregt. Wer alle drei Lerneinheiten des Grundlagenmoduls inklusive der integrierten Wissensüberprüfungen absolviert, kann sich anschließend direkt den eigenen Leistungsnachweis in Höhe von 1 ECTS in ILIAS herunterladen.
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Einbindung von Studierenden in Lehr-Lernnetzwerke an Hochschulen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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