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Vernetzter Bildungsraum für BNE

Die Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die hochschulische Lehrkräftebildung wurde bisher weitgehend randständig behandelt und steht noch vor vielen Herausforderungen. Dazu zählt, wie BNE den Lehramtsstudierenden so nahegebracht werden kann, dass sie Möglichkeiten der schulpraktischen Umsetzung erfahren und BNE nicht nur als eine in der Praxis nicht realisierbare, zusätzliche Bürde für ihren zukünftigen Beruf wahrnehmen. Hier setzt das Projekt an, indem mittels eines digitalen Portals ein vernetzter Bildungsraum entwickelt wird, durch den die Studierenden in ihren individuellen Lernprozessen zu BNE unterstützt werden. Dieser wird in Seminare der Bildungswissenschaften zum studienbegleitenden Schulpraktikum implementiert. Die Studierenden erhalten dadurch verschiedene Zugänge und Lernpfade zu BNE und können an deren (Weiter-)Entwicklung selbst mitwirken. Um eine ganzheitliche Perspektive auf BNE für die Lehramtsstudierenden zu eröffnen, erfahren die Studierenden in Vernetzung mit BNE-orientierten Schulen ergänzend reale Beispiele der schulpraktischen Umsetzung, die sie mit ihrem theoretischen Wissen verknüpfen können. Zudem können die Studierenden durch das aufgebaute Netzwerk im Rahmen des studienbegleitenden Schulpraktikums in diesem Modul die Umsetzung von BNE selbst erleben. Dadurch wird eine Brücke zwischen dem hochschulischen Lernfeld zu BNE und der schulpraktischen Umsetzung gebaut, die ein ganzheitliches Lernen im Bereich BNE eröffnet.

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Perspektivwechsel für Soziale Nachhaltigkeit

Im Rahmen das Projektes wird eine Simulation erarbeitet, in der unterschiedliche Perspektiven im Zusammenspiel von Immobilienprojektentwicklung und Gemeinwesenarbeit durch Studierende eingenommen und erfahrbar gemacht werden. Damit werden nicht nur Aspekte der Nachhaltigkeitstransformation zugänglich gemacht, die regelmäßig auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen angewiesen ist, sondern auch ein Schwerpunkt auf die soziale Dimension der gelegt, die bislang deutlich weniger im Fokus steht. Letzteres gilt insbesondere für die Immobilienbranche, die nicht selten egozentrisch und rein renditeorientiert agiert. Die Student*innen erlangen durch die Simulation die Möglichkeit, praxisrelevantes Wissen selbstgesteuert zu erlernen und darüber hinaus das Zusammenspiel relevanter beteiligter Akteure einzuordnen und aus den Perspektiven anderer Akteure zu lernen. Durch nachvollziehbare Szenarien, die multimediale Aufbereitung der Rollen und die Organisation als Blockseminar, das angebunden an ein reales Wohnprojekt- oder Quartier zusätzlich die Einbindung von Mentor*innen aus der Praxis ermöglicht, ergibt sich eine praxisnahes, realistisches und inter- sowie transdisziplinäres Lernumfeld, in dem die akteurs- und fachübergreifende Nachhaltigkeitstransformation erprobt und erfahren werden kann.

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