
ILIAS-basierter Selbstlernkurs zum Umgang mit generativer KI - "KI & Du" / "AI & You"
Im Rahmen des Projekts digit@L wurde ein Selbstlernkurs auf der Lernplattform ILIAS konzipiert. Die Maßnahme umfasst die didaktische Aufbereitung komplexer Themenfelder in modularer Form: einem Grundlagenmodul zu Funktionsweise, Ethik und rechtlichen Rahmenbedingungen von KI sowie einem anwendungsorientierten Modul mit flexibel aktualisierbaren Use-Cases. Studierende sollen nicht nur verstehen, wie KI funktioniert und beim wissenschaftlichen Schreiben, Lernen, Recherchieren oder Programmieren unterstützen kann, sondern auch kritisch reflektieren wo Chancen und Grenzen liegen. Dabei wird über interaktive Module mit kurzen Videos, praxisnahen Beispielen und Reflexionsfragen zum Entdecken, Nachdenken und Ausprobieren angeregt. Wer alle drei Lerneinheiten des Grundlagenmoduls inklusive der integrierten Wissensüberprüfungen absolviert, kann sich anschließend direkt den eigenen Leistungsnachweis in Höhe von 1 ECTS in ILIAS herunterladen.
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Inhaltliche Selektion: Themen mussten so gewählt werden, dass sie für alle Studiengänge relevant bleiben, ohne zu überfordern.
Technischer Rahmen: Trotz funktionaler Grenzen erforderte die Lernplattform ILIAS eine ansprechende, sprachlich verständliche und barrierefreie Aufbereitung der Inhalte.
Sichtbarkeit: Die Herausforderung im Bereich Campaigning/Kommunikation bestand darin, die Studierenden gezielt zu erreichen, sie für das Thema zu begeistern und den Kurs in ihren Alltag zu integrieren.
Herangehensweise
Die inhaltliche Dynamik wurde durch eine zweigeteilte Struktur gelöst: Theoretische Basiskenntnisse sowie ethische und rechtliche Rahmenbedingungen bilden das zeitstabile Fundament. Demgegenüber stehen flexibel gestaltete Use-Cases, die als Anwendungsszenarien auf technologische Neuerungen angepasst übertragen werden können und Selbstreflexion und kritisches Denken anregen sollen. Für die visuelle Gestaltung wurde beispielsweise auf das Multimedia-Prinzip zurückgegriffen, um durch die Kombination von Text und Bild beide kognitiven Verarbeitungskanäle anzusprechen und so das Verstehen und Behalten der Inhalte zu fördern.
Technische Hürden in ILIAS wurden durch enge Abstimmung mit den Fachstellen überwunden, um die Plattformmöglichkeiten für eine klare Benutzerführung optimal auszuschöpfen.
Die Sichtbarkeit im Projekt wurde durch ein gezieltes Campaigning über Instagram, E-Mail-Verteiler und universitäre Infokanäle sichergestellt, um die Studierenden direkt in ihrem Alltag zu erreichen.
Voraussetzung
Die Zusammenarbeit von Personen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und akademischen Status gewährleistete eine multiperspektivische Entwicklung. Durch die Einbindung von Studierenden- und Dozierendenperspektiven wurden unterschiedliche Bedürfnisse direkt in die Kursgestaltung integriert.
Eine hohe Technik- und Designaffinität innerhalb des Teams ermöglichte die kreative Nutzung der Lernplattform und unterschiedlicher methodischer Zugänge. Des Weiteren war die Offenheit für kontinuierliche Weiterentwicklung essenziell, um auf die schnellen Veränderungen im Bereich der KI reagieren zu können.
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