
Digitale Lehrmittel für die Mittelalterliche Lehre
Das Projekt DIGILEHR (Digitale Lehrmittel für die Mittelalterliche Lehre) beschäftigt sich am Beispiel der mittelalterlichen Geschichte mit der Frage, wie Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz aussehen kann. Es befasst sich mit dem Einsatz von digitalen Lerntools zur Vermittlung von Grundlagenkompetenzen im Bereich der Geschichtswissenschaften. Um den fachwissenschaftlichen Nutzen und die Effektivität dieser Tools für die Lernleistungen beurteilen zu können, kooperieren in diesem Projekt Expert*innen aus dem Bereich der Mittelalterlichen Geschichte und der Instruktionspsychologie. In einem ersten Schritt sollen auf der Grundlage einer Studierendenbefragung existierende Lerntools erprobt und evaluiert werden. Dann erfolgt die Entwicklung eines neuen Lerntools, das sich der geschichtswissenschaftlichen Quellenarbeit annimmt und die Ergebnisse der instruktionspsychologischen Analysen in die Konzeption einbezieht. Damit stehen am Projektende Ergebnisse zu Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten von Lerntools und ein innovatives neues Lerntool zur Verfügung.DIGILEHR kooperiert mit dem Projekt KI-DueTT, welches sich parallel mit dem Einsatz von KI in der Hochschullehre im Bereich der Geschichte beschäftigt. Einzeln und in der Symbiose tragen die Projekte zur Weiterentwicklung innovativer Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bei.
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Social Personalized Embedded New Degrees
Das Projekt SPEND (Social Personalized Embedded New Degrees) wird die Erfolge der pandemiebedingten Umstellung der RWU fortführen und zur digitalen Transformation des Präsenzbetriebs ausweiten. Embedded New Degrees sind durch ihre Verankerung in die reguläre Lehre eine innovative Adaption der von der HRK empfohlenen MicroCredentials. Dabei sind die New Degrees kleine, in sich abgeschlossene, (teil-)digitalisierte Lehr-Lern-Einheiten mit Phasen der (Selbst-) Erarbeitung, handlungsorientierten Vertiefung und Prüfung, die auf eine spezifische Kompetenzfacette abzielen und das Erreichen dieser zertifizieren. Als additive oder integrative Lehr-Lern-Einheiten ergänzen die New Degrees bestehende Lehre oder extrahieren kleine Bestandteile der Lehre und erweitern deren Reichweite. Im Projekt werden Lehrende von fachdidaktischen Digitalisierungsbegleiter:innen, Spezialist:innen für Mediendidaktik und Immersive Learning dabei unterstützt, aus ihrer Lehre eigene New Degrees zu entwickeln. Durch diese Befähigung des Lehrpersonals wird das StudiumDigitale der Katalog aller New Degrees zum nachhaltigen Bestandteil des Studienangebots der RWU. Teile des StudiumDigitale können zudem für Externe zur Orientierung oder Fortbildung angeboten werden.
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Unterrichtsvideos interaktiv aufbereiten
Die Analyse von Unterrichtsvideos erweist sich im Rahmen der Lehrkräfteprofessionalisierung als vielversprechend, gilt jedoch nicht per se als wirkungsvoll. Unterrichtsvideos müssen so aufbereitet werden, dass insbesondere Studienanfänger:innen systematisch angeleitet werden und so einen nachhaltigen Lerneffekt erzielen können. Im Projekt wurden Unterrichtsvideos ausgewählt, in denen beobachtet werden kann, wie eine Lehrkraft konstruktiv oder weniger konstruktiv mit Leistungsheterogenität umgeht. Es wurden relevante Szenen ausgewählt und in kurze Videosegmente unterteilt. Zu diesen Segmenten wurden Beobachtungsfragen formuliert, die sich an den Subprozessen der professionellen Wahrnehmung orientieren. Nach der Bearbeitung der Beobachtungsfragen können Studierende auf einen Sprachkommentar der Dozierenden zurückgreifen, der als Modellantwort dient. Evaluationen zeigen, dass insbesondere der Sprachkommentar sehr positiv von den Studierenden aufgenommen wird.
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Course Climate in Higher Education: Psychological and Structural Correlates
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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