
Ein Forum schaffen: Vorschlag für eine gesellschaftsrelevante Hochschuldidaktik der Alten Sprachen
Im Projekt wird ein Konzept erprobt, das die Hochschullehre in den Alten Sprachen gesellschafts- und anschlussfähig machen soll, indem klassische Vermittlungsformen stärker an die Beteiligung von Studierenden gebunden werden. Die Studierenden, die häufig nur Hörer:innen sind, sollen größere Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit den universitären Inhalten erhalten und als zentrale Mittler:innen zwischen Hochschule, Schule und Öffentlichkeit fungieren. Der Fokus wird auf Inhalte gelegt, die für zeitaktuelle Diskussionen wichtige Impulse geben können. Im Bereich der antiken Rhetorik wird die Lehre von der überzeugenden Argumentation thematisiert, die wichtige Erkenntnisse über die Funktionsweise von Fake News und alternativen Fakten bietet. Im Bereich der antiken Philosophie wird die Oikeiosis-Lehre aufbereitet, die den Umgang mit anders (und quer-)denkenden Bürgern einer menschlichen Gemeinschaft aus philosophischer, psychologischer und anthropologischer Sicht problematisiert. Die Vermittlung der theoretisch anspruchsvollen Inhalte erfolgt über ein gestuftes Verfahren, bei dem die Studierenden hohe Verantwortung für die inhaltliche und didaktische Aufbereitung der Themen übernehmen und für eine verständliche und moderne Form der Vermittlung sorgen. Sie erarbeiten Unterrichtsmaterial, das direkt in der Schule eingesetzt, von den Schüler:innen bewertet und schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
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DigiA-Z: Digitalisierung von Automatisierung bis digitaler Zwilling
Der digitale Wandel ist weltweit in vollem Gang. Die technologischen Entwicklungen sind rasant und sie verändern die Art, wie wir kommunizieren, arbeiten, lernen und leben. Der Wandel betrifft auch alle Bereiche der Abwasserwirtschaft, von den Planungs- und Kommunikationswerkzeugen über die Anlagentechnik bis hin zu den Ausbildungsstandards des Personals. In vielen Bereichen ist die Automatisierung und Vernetzung von Anlagen bereits Standard und es geht soweit, dass sich physische (z.B. Kläranlage) und virtuelle Realität (digitaler Zwilling) ergänzen. Der technologische Fortschritt spiegelt sich bisher jedoch kaum in den Curricula unserer Studiengänge wider. Im Rahmen des Projekts werden daher ein Bachelor Modul "Digitalisierung und Automatisierung einer verfahrenstechnischen Anlage" und ein Master Modul "Optimierung verfahrenstechnischer Anlagen mittels digitaler Zwillinge" entwickelt. Die digitalen Kompetenzen der Studierenden wurden bislang in Lehr-, Lernkonzeptionen wenig berücksichtigt. Im beantragten Projekt werden die beteiligten Studierenden aktiv im Entwicklungsprozess der neuen Lehr- und Prüfungsformate eingebunden. Nach Abschluss der neuen Module haben Studierende ihre methodischen, fachlichen und überfachlichen Kompetenzen hinsichtlich Automatisierung, Datenübertragung und -sicherheit erweitert. Daneben sind sie in der Lage Nutzen und Folgen der Digitalisierung auf Gesellschaft und Natur kritisch gegeneinander abzuwägen.
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Digitale Lernkompetenz: Entwicklung von Schulungsangeboten für studentische Lerncoaches
In den entstandenen Learning-Spaces erhalten Studierende Zugang zu informellem Wissen. Studentische Lerncoaches stehen beratend zur Seite und erstellen für den Selbstlernbereich niedrigschwellige Lernmaterialien („Lernnuggets“) wie PDFs, Videos und Screencasts. Dafür werden sie regelmäßig zu digitaler Lehre geschult. Das bestehende Schulungsangebot für Tutoren und Tutorinnen wird weiterentwickelt, evaluiert und kontinuierlich verbessert.
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Mechanik mit nichtlinearen finiten Elementen - Digitale Lehr- und Lernmethoden
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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