
Einführung und Evaluierung digitaler Zwischen- und Endprüfungen
Digitale Zwischentests sollen die Motivation, Selbstwirksamkeit, Standortbestimmung, Prüfungsvorbereitung und das Gefühl der Anwendungsbezogenheit der Studierenden beeinflussen und den Lehrenden Hinweise zur Anpassung von Lehrmethoden und Lerninhalten geben. Darüber hinaus sollen digitale Prüfungsszenarien die Gestaltung eines anwendungsbezogeneren Prüfungsrahmens sowie die Fokussierung auf höhere Taxonomiestufen ermöglichen. Die Ziele werden evaluiert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Papierprüfungen zu Semesterende als einzige Leistungskontrolle können zu verschiedenen Herausforderungen führen: fehlendes Feedback zum Leistungsstand während des Semesters, unrealistische Umgebung für den Kompetenznachweis und die Fokussierung auf untere Taxonomiestufen. Für die Einbindung von Zwischenprüfungen fehlt oftmals die Zeit. Das Angebot von Zwischentests ist insbesondere bei größeren Studierendengruppen erst durch die Effizienz digitaler Prüfungsformate und automatischer Korrekturmögl
Eignung
formativ (projektbegleitend)
summativ (zum Abschluss)
Vorgehen/Schritte
Semesterbegleitende Durchführung digitaler Zwischentests und kontinuierliche Anpassung der Zwischentests auf Basis der laufenden Erfahrungen in den Pilotmodulen
Quantitative Evaluierung in Form eines digitalen Fragebogens zum Einfluss der Zwischentests auf die Motivation und Selbstwirksamkeit der Studierenden
Durchführung der digitalen summativen Prüfungen
Quantitative und qualitative Evaluierung zum Einfluss der Zwischentests auf die Standortbestimmung und Prüfungsvorbereitung der Studierenden sowie zur anwendungsbezogeneren Prüfungsumgebung
Qualitative Evaluierung des Einflusses digitaler Zwischentests auf die Anpassung von Lehrmethoden und Lerninhalten sowie die Adressierung höherer Taxonomiestufen aus Dozierendensicht und Wirkungsplausibilisierung der quantitativ erhobenen Daten
Auswertung der Evaluationsergebnisse und Erstellung des internen Evaluationsberichts
(ein Semester bis zu einem Jahr)
Hinweise
Effekte
Die projektbegleitende Evaluation hat gezeigt, dass sich der Einsatz von digitalen Zwischenprüfungen positiv auf die Motivation und Selbstwirksamkeit der Studierenden im Rahmen der Pilotmodule auswirkt und ihre fortlaufende Standortbestimmung zu ihrem Lern- und Wissensstand während des Semesters begünstigt. Zudem haben die Zwischentests den Studierenden ein Gefühl für die finale Prüfung geben können, indem sie ihnen aufgezeigt haben, welchen Rahmen und welche Aufgabentypen sie erwarten können. Den Lehrenden der Pilotmodule konnten die Ergebnisse der Zwischentests teilweise Hinweise zur Anpassung der eingesetzten Lerninhalte und Lehrmethoden geben und Überlegungen zur gezielten Adressierung von Wissenslücken unterstützen. Durch den Einsatz der Programmiersprache Python als Hilfsmittel empfanden die Studierenden die Pilotmodule „Mathematics 1 und 2“ als anwendungsbezogener. Darüber hinaus eröffnete das digitale Prüfungssetting Möglichkeiten zur Fokussierung auf höhere Taxonomiestufen bzw
Sonstiges
Grundsätzlich würde das Projekt heute erneut so konzipiert werden, wie es ursprünglich skizziert worden war.
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Selbstregulation und Lernstrategien
Das Projekt hilft, zwei Lücken zu schließen. (1) Studierende starten in vielen Fällen mit unzureichenden Kenntnissen und Fertigkeiten hinsichtlich Selbstregulation und Lernstrategien ins Studium und setzen Ihnen bekannte Techniken nicht hinreichend um. (2) Psychologie-Studierende erwerben zwar derzeit Wissen zu Motivations- und Lernpsychologie und diskutieren Anwendungsperspektiven. Die Auswertung von Evaluationen, Übungs- und Klausuraufgaben zeigt aber, dass die bisherige Lehre in Lern- und Motivationspsychologie nur unzureichend die stringente Planung und Umsetzung entsprechender psychologischer Interventionen vermittelt. Untersuchungen legen nahe, dass die Förderung geeigneter Strategien durch einen Ansatz erreicht werden kann, der die folgenden Elemente kombiniert: (1) Bereitstellung von Wissen über wirksame Strategien, (2) Stärkung des Glaubens, dass sich die Anstrengung lohnt, (3) Verpflichtung, die Strategien vor Mitstudierenden, (4) Formulierung spezifischer Wenn-Dann-Absichten in der Planungsphase und (5) Bewertung des Erfolgs, um die nächsten Schritte zu planen (z. B. Latham und Brown, 2006; Müller et al., 2016). In Zusammenarbeit mit den Studierenden wird ein digitales Programm zur Selbstregulation und Lernstrategien entwickelt, dass Studierende der Übung Motivations- und Lernpsychologie den Erstsemester-Studierenden anbieten.
Projekt anzeigen
Service-Café – Ein Raum zur Unterstützung Studierender in der Praxisphase des Service Learnings
Das Service-Café stellt ein Angebot für Studierende dar, die das Engagement (community service) des Service Learnings absolvieren. Es ist auf Peerebene etabliert. Studierende können dort über ihre Erfahrungen in der Praxis in den Austausch treten, sie können über ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich Unterstützung holen. Die Inhalte entstammen partizipativ und selbst organisiert aus den Erfahrungen der Studierende. Eine Studentische Hilfskraft leitet moderierend das Service-Café. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
“The Analyst”-Serious Game as learning diagnostics
In this contribution, the basic concept, the contents, methods, and diagnostics of the project "Serious Game as learning diagnostics" are presented. Paragraphs: Basic concept - Content and game elements - Diagnostics concept
Publikation anzeigen