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Digitales Kuratieren in der kunst- und kulturwissenschaftlichen Lehre

Studierende erlernen und erproben digitale Strategien der Präsentation von Sammlungsobjekten und kulturhistorischen Themen – und erwerben so bereits im Studium wichtige Kompetenzen für zukünftige Tätigkeiten in Museen, Bibliotheken und anderen Kulturinstitutionen. Der zukunftsweisende Aufgabenbereich des digitalen Kuratierens ist bisher noch kaum curricular in der kunst- und kulturwissenschaftlichen Lehre verankert. In explorativen Projektseminaren können Studierende nun die aktuelle Praxis von digitalen Ausstellungen über Content Curation von Websites bis zu Social Media-Formaten gemeinsam erkunden, analysieren und reflektieren sowie eigene Konzepte in laborartigen Praxisübungen technisch erproben. Als Ergebnis dieses Projekts an der Schnittstelle von Forschungsorientierung und Praxisnähe entsteht eine Online-Dokumentation: Diese enthält einen Pool von Studierenden ausgewählte Best Practise-Beispiele, dazu Ideenskizzen und Dokumentationen der prototypischen, studentischen Weiterentwicklungen sowie schließlich Handlungsempfehlungen, wie die aus den Lehrveranstaltungen gewonnenen Erfahrungen als Ressourcen von Lehrenden genutzt werden können, um das Thema nachhaltig in die Lehre einzubinden. Durch die Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen wirkt das Vorhaben auch direkt in die Öffentlichkeit hinein.

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Publikationen zu diesem Projekt
  • Publikation 101004

    DigiCurate-Lab / Abschlussdokumentation

    Im Rahmen des Projekts „Digicurate-Lab" wurden praxisbezogene Feldstudien, Hands-On-Projekte sowie deren methodisch-theoretische Reflexion gemeinsam mit den Studierenden durchgeführt. Ziel war es, digitale Strategien und Benutzerschnittstellen von Onlineausstellungen und Sammlungspräsentationen zu analysieren, zu verstehen und kritisch zu bewerten. Dabei entwickelten die Studierenden eigene Kriterien zur Bewertung, griffen auf kuratorische Theorie zurück und traten in den direkten Austausch mit eingeladenen Expert:innen. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Feldstudien erhielten die Studierenden in den Hands-On-Projekten die Möglichkeit, eigene Web-Ausstellungen in Gruppen zu konzipieren und Erfahrungen mit kuratorischer Software und digitalen Tools zu sammeln. Es war uns ein Anliegen, wichtiges Grundlagenwissen zum Sammlungsmanagement, zu Datenstrukturen im Feld des Kulturguts sowie zu einem differenzierten Umgang mit den physischen Objekten und digitalem Bild- und Abbildungsmaterial zu vermitteln. Die Abschlussdokumentation bietet einen Überblick über die Lehrveranstaltungen, die Ziele und Maßnahmen des Lehr- und Forschungsprojekts.

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  • Publikation 101003

    Kuratieren digital denken – Impulse für das digitale Sammeln, Zeigen und Vermitteln

    Kuratieren bedeutet Inhalte und Werte recherchieren, aufarbeiten und dafür Sorge zu tragen, dass dieses Wissen nicht nur für eine kleine Bubble zugänglich gemacht wird. Alles in allem: ein wichtiger Bereich der Wissensgenerierung und des -transfers! Immer mehr Gedächtniseinrichtungen greifen für diesen Arbeitsbereich auf digitale Möglichkeiten zurück, z.B. weil keine analoge Ausstellungsfläche vorhanden ist, das Material vielfältig oder geografisch breit gestreut. Wie man sich einem digital-kuratierten Projekt annähern kann – von der Ideenfindung, über Zielgruppenansprachen bis zum finalen Produkt – stellt dir der Lernleitfaden „Kuratieren digital denken – Impulse für das digitale Sammeln, Zeigen und Vermitteln“ vor.

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