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Learning Analytics meets Peer-Coaching

Learning Analytics verwendet Datenspuren von Studierenden im Lernmanagementsystem zur Analyse der Lernmaterialnutzung und des individuellen Lernverhaltens. Es bietet dadurch das Potential, über KI-generiertes Feedback Durchfallquoten zu senken und den Studienerfolg zu erhöhen. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn sowohl das Feedback von den Studierenden angenommen wird als auch damit verbundene Handlungsempfehlungen umgesetzt werden. Da gerade bei Studienanfänger:innen das selbstregulierte Lernen häufig nicht ausgeprägt genug ist, braucht es für eine zielführende Veränderung ihres Lernverhaltens menschliche Unterstützung. Hier setzt das Peer Coaching an: Studierende werden zu Lernbegleitern qualifiziert, die (i) im Beziehungsaufbau geschult werden, (ii) eine Vielfalt an Coaching- und Lernmethoden an die Hand bekommen und (iii) dies zusammen mit dem KI-Feedback nutzen, um den Lernprozess individuell zu unterstützen. Das Coaching liefert Zusatzinformationen über fachliche und methodische Schwierigkeiten, die wiederum genutzt werden, um differenziertes Lernmaterial anzubieten bzw. weiterzuentwickeln. Dadurch wird der fachlichen Heterogenität in MINT-Fächern begegnet und individuelle Lernpfade ermöglicht. Im Projekt FANTASTIC verweben wir KI-generiertes Feedback mit der Pädagogik des Lernens und Lehrens und der Fachdidaktik als drei essentielle Unterstützungsebenen, um das Lernverhalten und damit den Studienerfolg unserer Studierenden auf zukunftsweisende Art zu verbessern.

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Projekt 101440
Projekt

Lehr-Lern-Hub: Digital History

Stellen Sie sich vor: Angehende LehrerINNEN und MuseumspädagogINNen erlernen und erproben bereits im Studium, kreative und komplexe digitale Aufgaben für SchülerINNEN zu entwickeln. SchülerINNEN setzen sich mit und in digitalen Medien aktiv mit Geschichte auseinander und erwerben dabei forschungsorientierte und digitale Kompetenzen. Als gemeinsames Ergebnis entsteht eine öffentlich sichtbare kollektive 4D- Wissensressource. Das Lehr-Lern-Labor Digital History bezieht die bisher vor allem im MINT-Bereich erprobten Ansätze einer Verzahnung forschungsorientierter Schul- und praxisnaher Lehrerbildung sowie der digitalen Medien- und Technologiekompetenzentwicklung auf fachspezifische Ansprüchen und Ziele der Museums- und Geschichtsdidaktik. Dabei untersucht, entwickelt und erprobt das DHLabor Formate, um bspw. im Rahmen von Schulpraktika, Ganztagesangeboten oder außerschulischen Lernorten sowohl eine digitale als auch die praxisbezogene Kompetenz der Studierenden sowie die Fertigkeit zur forschungsorientierten Lehre im Schulunterricht zu befördern. Angehende Lehrende erlernen anhand von Beispielen digitale Forschungs- und Vermittlungsmethoden, erarbeiten auf dieser Basis Aufgaben für Schüler und erproben und reflektieren diese. Im Ergebnis entstehen sowohl ein Pool digitaler Aufgaben und Lehrangebote als auch eine auf den Beiträgen der SchülerINNEN aufbauende öffentlich sichtbare 4D-Wissensressource. Diese Ressourcen sind für Lehrende auch nach Abschluss des Studiums nutzbar.

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Maßnahme 100115
Maßnahme

Aufbau & Etablierung didaktischer Supportstruktur

Die Maßnahme zielte darauf ab, eine hochschulweite didaktische Supportstruktur aufzubauen, um die zuvor stark technikorientierte Perspektive der digitalen Lehre um fundierte didaktische Begleitung zu ergänzen und Lehrende systematisch zu qualifizieren. Der iterative Entwicklungsprozess integrierte vielfältige Zugangs- und Austauschformate – darunter Hospitationen, Coachings, Sprechstunden, Workshops, didaktische Hochschulveranstaltungen, Kurzvideos der Teilprojekte und Gremienarbeit – und ermöglichte eine Such- und Erprobungsphase mit kontinuierlichem Feedback aus der Lehrpraxis. Als besonders wirksam erwiesen sich die Formate Hospitation und Coaching, und die entwickelten Herangehensweisen, Kommunikationswege und Zugänge wurden nachhaltig in das Angebot des Referats Lehre und Weiterbildung überführt.

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Publikation 100747

Innovative Hochschullehre auf dem digitalen Campus - Konzepte, Methoden und Anwendungen

Im Bereich der digitalen Hochschullehre hat die Universität Hildesheim seit 2020 besondere Innovationskraft bewiesen. Im Drittmittelprojekt „Digital C@MPUS-le@rning“ und in seiner direkten Nachbarschaft wurden hochinnovative digitale Lehr-Lern-Szenarien entwickelt, erprobt und verstetigt. Im Fokus dieses Sammelbands stehen didaktische Konzepte, praxisnahe Einsatzszenarien und empirische Erfahrungen. Die Beiträge bieten somit wertvolle Einblicke in den nachhaltigen Wandel universitärer Lehre im digitalen Zeitalter. Der Band lädt dazu ein, digitale Lehr-Lernformate mit unterschiedlichen Schwerpunkten – individuell, sozial, immersiv, hybrid – kennenzulernen, weiterzuentwickeln und als Inspiration für weitere Lehrinnovationen zu nutzen.

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