
Coffee + Dialogue Diskussionsplattform mit internationalen Designexpert:innen
COFFEE+DIALOGUE ist eine hybride Austauschplattform, in der verschiedene Expert:innen aus der Designforschung und -praxis eingeladen werden, um Themen im Rahmen der Forschungsfrage "Backtracking Modern Times. Sind die Ideen der Moderne ausreichend, um Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen?" zu diskutieren. Schwerpunktmäßige Themen sind u.a. kultureller Austausch, Dialog, Offenheit, Relevanz, Ästhetik und Nachhaltigkeit. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Interdisziplinärer Austausch über die eigene Hochschule hinaus findet wenig statt
Keine Kollaborationen zwischen verschiedenen Hochschulen; kaum bis kein Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden anderer Hochschulen; wenig Kontakt von Studierenden zu Designer:innen in der Praxis; Covid-bedingter Rückzug aus überregionalen sozialen Strukturen
Globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts thematisieren und angehen: Globalisierte Produktionsprozesse, Kommunikation, Nachhaltigkeit, Umgang mit kultu
Voraussetzung
Die Bereitschaft potenzieller Gäste zum gegenseitigen Austausch war unterschiedlich stark ausgeprägt.
Die Umsetzung einer hybriden Plattform benötigt die entsprechende Technik und eine gute Anwendung, um einen Störungsfreien Ablauf zu gewährleisten.
Die Zeitverschiebung bei internationalen Kollaborationen kann den Ablauf erschweren.
Bereitschaft der Gäste sowie das Interesse der Studierenden zum Austausch; gute inhaltliche Vorbereitung; funktionierende Technik
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Konzept erstellen (2 Tage)
Thematischen Rahmen festlegen (2 Wochen)
Recherche über potentielle Gäste (2 Tage)
Format in Sozialen Medien und Website vorstellen (2 Tage)
Gäste anfragen (Jeweils 1 Stunde)
Fragestellungen für Gäste formulieren (jeweils 4 Stunden)
Ankündigung und Einladungen über soziale Medien verschicken (Jeweils 2-3 Stunden)
Vorbereitung auf die jeweiligen Sitzungen (4 Stunden)
Hybrides Format testen (2 Stunden)
Durchführung der Plattform (1,5 – 2 Stunden)
ein Semester bis zu einem Jahr
Hinweise
Effekte
Durch den Austausch mit interdisziplinären und internationalen Designexpert:innen haben sich für alle Beteiligten und vor allem für die teilnehmenden Studierenden neue Perspektiven auf und Herangehensweisen an Zukunftsfragen im Design ergeben. Durch einen solchen Austausch konnten Methoden, Arbeitsweisen, Umgangsformen diskutiert werden, die auf interkulturelle Arbeitskontexte abzielen. Vor allem sind Kompetenzen wie Offenheit, interkulturelle Kommunikation und ein Bewusstsein im Umgang mit Unterschieden vermittelt worden.
Die Studierenden haben Lehrenden aus anderen Hochschulen und Designer:innen aus der Praxis persönlich kennengelernt und somit ihr Netzwerk erweitert.
Außerdem werden durch das Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven Lehre, Lernen und Designpraxis an der eigenen Hochschule reflektiert.
Das Feststellen von Gemeinsamkeiten trotz verschiedener interdisziplinärer oder kultureller Hintergründe durch den Dialog hat sich als sehr ergiebig herausgestellt.
Perspektiverweiterung
Learnings
Netzwerkerweiterung der Studierenden in Theorie und Praxis; Kompetenzerweiterung in den Bereichen interkulturelle Kommunikation, Umgang mit Unterschieden, Finden von Gemeinsamkeiten, Perspektivwechsel und das Kennenlernen unterschiedlicher Herangehensweisen aus Theorie und Praxis
Empfehlung
Erleichternd für die Umsetzung sind neben der Bereitschaft zum Austausch auch der Wille zur Auseinandersetzung mit Fragen, die nicht in erster Linie das Forschungsfeld der Gäste betreffen. Beidseitige Zuverlässigkeit in der Kommunikation
Tipps
Der internationale und interdisziplinäre Austausch ist die Grundlage der Maßnahme.
Sich nicht zu scheuen Kolleg:innen von anderen Hochschulen und anderer Professionen anzufragen.
Sonstiges
Erhöhter Einsatz Sozialer Medien, um mehr Interessierte zu erreichen; Termine regelmäßiger und mit größerer Vorlaufzeit bekanntgeben; thematische Ausweitung außerhalb der Forschungsfrage
Methoden
Empfohlen
Kontakt
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