
Green Prototyping
Besonders im Bauwesen erbringt die Brisanz des Klimaschutzes mit den laufend neu zu evaluierenden Erkenntnissen zunehmend komplexe Problemstellungen in schnell ändernder Umgebung. Deren Lösung erfordert agiles Vorgehen in Lehre und Anwendung. Insbesondere im Bauwesen müssen gängige Materialien und Baukonstruktionen aufs Neue bewertet und angepasst werden, wofür sich ein prototyporientierter Entwicklungsansatzansatz eignet. Agiles Lernen wird durch die Design-Thinking-Methode erweitert und in der Lehre im Bauingenieurwesen etabliert. Die klassische Form der Wissensvermittlung wird abgelöst, um auf Anforderungen der späteren Arbeit vorzubereiten.Ziel des Projekts Green Prototyping ist die Integration eines praxisorientierten, aktivierenden Lehr-Lernkonzeptes in das Curriculum der Bauingenieure der TU Dresden. Studierende entwickeln durch den Einsatz des Design-Thinking und digitaler (BIM) sowie physischer Prototypen selbstständig nachhaltige und kreislauffähige Baukonstruktionen.Studierende treiben den Entwicklungsprozess dabei aktiv voran. Sie nehmen die Rolle des Auftragnehmers ein, der zusammen mit dem Auftraggeber neue Konstruktionen entwickelt. Die Auftraggeber als Stakeholder werden aus der Praxis gewonnen.Dafür wird das Pflichtmodul Entwurf und Energieeffizienz (3. Studienjahr Diplomstudiengang Bauingenieurwesen) neu konzipiert. Die studentische Hochschulgruppe Nachhaltigkeits-AG ist aktiv in die Gestaltung und Entwicklung des Lehr-Lernkonzeptes eingebunden.
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Peer Coaching hochschulweit und erfahrungsbasiert
Das Projekt "Peer Coaching hochschulweit und erfahrungsbasiert" (HoPeCo) zielt darauf ab, für Studierende der Hochschule München (HM) durch Peer-to-Peer-Beratung ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot zu schaffen. Entstanden in der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, an der das Peer Coaching bereits erfolgreich umgesetzt wird, soll das Programm bedarfsorientiert hochschulweit ausgerollt werden. Dies erfordert sowohl verstärkte Kooperationen und Ressourcen als auch innovative Lösungen für die heterogenen Anforderungen der Studierendenschaft. Angesichts wachsender Diversität, gesellschaftlicher Krisen und komplexer Herausforderungen im Studierendenalltag gewinnen leicht zugängliche Peer-Unterstützungsangebote an Bedeutung. Im Projekt werden spezifische Schulungsmodule entwickelt, um Peer Coaches in der effektiven Unterstützung ihrer Kommiliton:innen auszubilden. Diese Module adressieren Themen wie psychische Gesundheit, interkulturelle Kommunikation und Stressmanagement. Zur Sicherung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Programms ist ein (Selbst-)Evaluationskonzept geplant, das kontinuierliche Verbesserungen ermöglicht. Zudem wird regelmäßig der Bedarf an spezialisierten Trainingsmodulen geprüft, um das Coaching gezielt auszubauen. Ziel ist es, durch die gute Zugänglichkeit sowie die Effektivität des Angebots die Studierfähigkeit zu erhöhen und eine chancengerechte Hochschulkultur zu fördern.
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Digitale Future Skills-Angebote – Ein Praxisbeispiel der Hochschule Koblenz.
Das von der Stiftung Innovation in der Hochschulehre (StIL) geförderte Projekt KuDiKo (Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz) verfolgt einen ganz- heitlichen Ansatz, der die Voraussetzungen schafft, gleichzeitig Individualität bzw. Flexibilität in Studium und Lehre sowie die digitale Lehr- und Lernkom- petenz zu verbessern (Hochschule Koblenz 2024). Das Team des Teilprojekts ‚Digitale Lernkompetenz‘ entwickelt und evaluiert in diesem Rahmen konkre- te Maßnahmen, die die Selbstwirksamkeit der Studierenden stärken und Future Skills vermitteln. Im Fokus des Beispiels guter Praxis steht die Aktivierung der Studierenden.
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